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Kein Alleingang

Ermutigungen: Wie in Unternehmen jeder zu mehr Innovation beitragen kann
Text: Sascha Hellmann

Unternehmen müssen ihre interne Zusammenarbeit erneuern, um nicht den Anschluss an die Dynamik ihres Umfeldes zu verlieren. Dies kann jedoch niemand im Unternehmen alleine schaffen - es kommt auf jeden Einzelnen an. Wie das geht, zeigt Hermann Arnold in seinem neuen Buch Wir sind Chef. In Kooperation mit dem Haufe-Verlag stellt changeX fünf Perspektiven aus dem Buch vor: Sichtweisen, Erkenntnisse, Anregungen, Ermutigungen und Arbeitshilfen. Folge 4.

Es gibt keine Alternative: Unternehmen müssen die Organisation der internen Zusammenarbeit erneuern, um mit den Innovationen außerhalb Schritt halten zu können. Bestenfalls halten sie nicht bloß Schritt, sondern setzen selbst Akzente! Doch wer ist das Unternehmen? Es ist jeder Einzelne, der für das Unternehmen tätig ist. Und es kommt auch auf jeden Einzelnen an, wenn es gilt, die Zusammenarbeit in Unternehmen zu modernisieren. Denn niemand ist heute in der Lage, ein gesamtes Unternehmen im Alleingang zu verändern.


Ermutigung für Mitarbeiter, Führungskräfte, Betriebsräte und Geschäftsführer


Ein paar Worte als Ermutigung für Mitarbeiter, Führungskräfte, Betriebsräte und Geschäftsführer.  

Mitarbeiter sollten nicht einfach mitarbeiten, sondern sich emanzipieren: "Erst wenn Sie selbst davon überzeugt sind, dass Sie freiwillig dort arbeiten, wo Sie arbeiten, finden Sie auch den Mut, unbequeme Dinge anzusprechen und zu verändern. Sie haben nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Davon profitiert auch Ihr Unternehmen." 

Führungskräfte befinden sich oft in einer unbequemen Sandwich-Position: Von oben herrscht Erwartungsdruck, von unten kommt die Forderung nach Mitbestimmung und Unterstützung. Der Schlüssel liegt in der Entzauberung der Führungsrolle: "Wir müssen künftig nicht mehr unfehlbare Helden mit übermenschlichen Fähigkeiten sein. Wir können uns auf die Aufgaben fokussieren, die unseren Stärken entsprechen, und die übrigen Aufgaben mit dem Team teilen." 

Betriebsräte werden künftig nicht mehr als Sprachrohr von Mitarbeitern fungieren oder für diese Entscheidungen treffen. Denn Mitarbeiter werden sich selbst Gehör verschaffen und selbst entscheiden. Deshalb: "Als Betriebsrat müssen Sie die Klaviatur Ihrer Aufgaben um Elemente erweitern, die der Aufklärungs- und Mobilisierungsarbeit von Nichtregierungsorganisationen ähneln. Dabei geht es nicht um einen Konfrontationskurs, sondern um die aktive Gestaltung eines informierten und konstruktiven Miteinanders, das engagierte inhaltliche Auseinandersetzungen in einem fairen Rahmen ermöglicht." 

Geschäftsführer verfügen über den größten Hebel für Veränderungen: Sie können ihr Unternehmen agiler, innovativer und schneller machen. Allerdings auch das Gegenteil bewirken. Da jede Neuerung dem Gesetz von Versuch und Irrtum unterliegt: "Es ist wichtig, dass Sie trotz Ihrer Gesamtverantwortung für das Unternehmen die einzelnen Teams als Experimentierzellen betrachten, in denen Sie gemeinsam mit den Verantwortlichen lokal begrenzte Experimente durchführen." Auf diese Weise sind die Weichen gestellt. Für einen erfolgreichen Prozess von Erneuerung, Lernen und Anpassung.  

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Hermann Arnold
Wir sind Chef
Wie eine unsichtbare Revolution Unternehmen verändert
mit Illustrationen von Jakob Hinrichs
Haufe-Lexware Verlag, Freiburg 2016
336 Seiten, 24.95 Euro
978-3-648-08205-8


changeX 14.10.2016. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

Haufe

Haufe Gruppe

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