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Ein Vortrag im Deutschen Museum München anlässlich einer Veranstaltung der Human-Resources-Community von HRblue.
Geht der Gesellschaft die Arbeit aus? Dagmar Deckstein sagt: nein. "Die Arbeit bleibt, solange es Menschen gibt und solange das große, globale Schlaraffenland für alle noch nicht erfunden wurde." Was sich ändere, so die SZ-Redakteurin, sei die Qualität von Arbeit: Durch Automatisierung der Routinearbeit erhöhe sich der intellektuelle Gehalt der verbleibenden Arbeit. Der kostbarste Produktionsfaktor der Zukunft sei somit das Humankapital. Mitarbeiter seien nicht länger Kostenfaktoren. "Sie bilden den wichtigsten Vermögenswert der Firma. Der Kapitalismus mutiert zum Talentismus."
Hier zaubert die Chefin persönlich - oder: ein Business-Berater der etwas anderen Art.
Das Maschinendenken nach dem schlichten Ursache-Wirkungs-Schema hat die westliche Welt in eine "lineare Hypnose" versetzt. Gabi Keriman zieht gegen diese einseitige Sicht der Wirklichkeit zu Felde. "Zyklisches Denken" heißt der Zauberstab, der eine neue Weltsicht entstehen lässt.
Zu Detlef Gürtlers Buch über die Befreiung des Menschen.
Die Wissensgesellschaft transformiert und revolutioniert die Industriegesellschaft. Weil sich der wichtigste Rohstoff der Zukunft in den Köpfen der Menschen befindet, weisen die Zeichen der Zeit selbstverständlich in Richtung humane Revolution: dem "Ausgang des arbeitenden Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit". Um dieses Buch kommt keiner herum, der mitreden will in der Debatte um die Zukunft der Arbeit und das Schicksal der "New Economy".
New Economys gab es bereits vorgestern und gestern: Von der Steinzeit zur Agrargesellschaft, vom Feudalismus zum Industriekapitalismus. Jetzt wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Folge1: Anfangsschwierigkeiten der New Economy in der Steinzeit.
"Nicht die Umstände sind es, die uns zu schaffen machen, sondern unsere Einstellungen." (Epiktet, griechischer Philosoph, 58 - 138 v. Chr.)
Auf dem Weg in die New Economy: Die Gewerkschaften müssen endlich raus aus ihrem Bollwerk.
Ein Rückblick aus dem Jahre 2020 entlarvt die Gewerkschaften als Hüter der alten Arbeitswelt. Wie aber sieht ihr Erfolgsweg in die New Economy aus? Das Rezept: Gewerkschaften coachen ihre Mitglieder bei der Organisation ihres Selbständigen-Daseins.
Wie wir die Chancen der New Economy nutzen können.
New Economy ist mehr als Aktienrausch und Internet-Hype. Es ist eine neue Welt- und Wirtschaftssicht. New Economy ist der Übergang von der Haben- in die Seinsgesellschaft.
Der Konsument emanzipiert sich - noch nie war seine Stellung so stark wie heute.
"Wir sind aufgewacht und verbinden uns miteinander", lautet eine der Losungen im berühmten Cluetrain-Manifest. Die Macht des Verbrauchers wächst - und die Massenkonsumgesellschaft befindet sich auf dem Rückzug. Der Trend geht hin zum kundenindividuellen Produkt, zur zielgenauen Kundenansprache und Werbung. In den Mittelpunkt rückt dabei der Prosument - die Verschmelzung aus Produzent und Konsument. Aus seinen Bedürfnisknäueln werden die neuen Produkte von morgen gestrickt.





