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Der Aufstand der klugen Köpfe. Vorbild auch für Deutschland? - Ein Treffen mit Steven C. Clemons, Mitbegründer der New America Foundation.
Einer der jüngsten, erfolgreichsten und radikalsten Think-Tanks der USA ist die New America Foundation. The Economist sieht dort die klügsten Köpfe unter 40 versammelt. Die Zeit nennt sie den spektakulärsten Think-Tank in der US-Hauptstadt. Seine Macher lassen sich nicht in das Rechts-Links-Schema des politischen Washington pressen und stehen für unkonventionelle Ideen. changeX-Autor Jörg Hackeschmidt traf sich in Washington mit Steven C. Clemons, einem der Gründer und derzeit Executive Manager. Er sprach mit ihm über dessen Erfolgsrezept und darüber, wie man sich im Haifischbecken des politischen Washington Gehör verschafft.
Living at Work-Serie | Folge 43 | - Klaus Burmeister und Andreas Neef über Innovationskultur.
Der Begriff "Innovation" ist genauso verwässert worden wie das Wörtchen "Reform". Es wird Zeit, Ideen wieder eine Chance zu geben - und damit Innovationen, die diesen Namen verdienen, Tür und Tor zu öffnen. Das ist dringend notwendig, denn die heutigen Konsumenten sind so gereift und anspruchsvoll wie noch nie.
How to Catch the Big Idea. Die Strategien der Top-Kreativen - das neue Buch von Ralf Langwost.
Ein ehemaliger Art Director aus der Werbebranche hat fünf Jahre lang Nabelschau betrieben: Tiefeninterviews mit Kollegen geführt und deren Strategien und Arbeitsweisen untersucht. Sein Ergebnis: Zündende Ideen sind weder Zufall noch Glückstreffer oder Eingebung. Sie lassen sich fangen wie Fische - sofern man mit der Angel umgehen kann und am richtigen Gewässer sitzt. Jeder kann also kreativ sein, wenn er ein paar Regeln befolgt. Zum Beispiel: Erfolgsdruck loslassen, Fehler zulassen, aber gnadenlos in der Bewertung der Ideen sein. Keine Angst vor Risiko und Veränderung. Und ganz wichtig: Bedenkenträger, Opportunisten und Feiglinge gar nicht erst an der Ideenfindung beteiligen.
Ideen am Fließband produzieren - ein Gespräch mit Nadja Schnetzler.
Wie entstehen gute Produktideen? Ganz einfach, sagt eine Schweizer Unternehmerin. Man nehme die Manager einer Firma, dazu einige Experten von außen und konfrontiere die Insider mit Jugendlichen, die vom Thema nichts verstehen. Der Effekt: Schräge Blickwinkel zersägen den Grauschleier. Und dann kann es losgehen: Jetzt werden so viele Ideen wie möglich geboren, später wird verdichtet, verdampft und gefiltert. Wie in der Chemiefabrik. Am Ende stehen neue Produkte. Kreativität ist hierfür nicht mehr gefragt. Innovation entsteht eher aus dem Aufeinanderprallen möglichst vieler Erörterungslagen.
Menschen zu faszinieren ist eine Kunst für sich - ein Essay von Mokka Müller.
Wer die Welt verändern will, braucht fitte Köpfe. Nicht nur in der Produktion, sondern auch im Vertrieb. Die kreativ hochgerüsteten, coolen Werbespots lösen nur noch selten den Kaufreflex aus. Man konsumiert sie wie Comedy oder MTV-Clips. Deswegen ist es sinnlos, ungewollte Botschaften zu verschicken. Harry Potter ist so erfolgreich, weil das Buch in ein Vakuum stieß. In einer bis zur Sinnlosigkeit entzauberten Welt der Action- und Sciencefiction-Storys sehnen sich die Menschen nach Magie und Zauberei. Doch Vorsicht. In einer the-winner-takes-it-all-Welt ist ein Erfolgsvakuum schnell verpufft.





