Erfolge wirksam sichern

Das Zentrum Ideenmanagement lädt zur Herbstkonferenz

Erfolgsfaktoren für ein wirksames Ideenmanagement sind das Schwerpunktthema der Herbstkonferenz des Zentrums Ideenmanagement am 18. Oktober 2012 in Münster. Christiane Kersting und Marcus Kühn im Interview über Inhalte und Ziele der Veranstaltung.

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Christiane Kersting ist Geschäftsführerin des Zentrums Ideenmanagement. Marcus Kühn ist seit über 18 Jahren als Managementberater, Business Coach und Change Manager für nationale und internationale Unternehmen tätig. Er wird die Herbstkonferenz moderieren.
 

Frau Kersting, die letzte ZI-Herbstkonferenz im Oktober 2011 in München hat alle Erwartungen deutlich übertroffen. Was haben Sie dieses Mal mit uns vor? 

Christiane Kersting: Die kommende Konferenz hat die Erfolgsfaktoren für das Ideenmanagement zum Schwerpunkt und wird insbesondere hierbei aufzeigen, wie die erreichten Erfolge nachhaltig abgesichert werden können.
 

Warum ist nachhaltige Wirksamkeit für das Ideenmanagement so wichtig? 

Christiane Kersting: Unternehmensprozesse, wie auch das Ideenmanagement, kommen nur schwer aus der Rechtfertigungsecke heraus, wenn ihr Beitrag zum Unternehmenserfolg nicht bei allen Beteiligten akzeptiert ist. Strohfeueraktionen helfen dem Ideenmanagement bestenfalls kurzfristig, denn meist muss schnell die nächste Aktion nachgeschoben werden.
Marcus Kühn: Vordergründige Aktionen bringen zweifellos Aufmerksamkeit, keine Frage. Aber das ist selten von Dauer. Besser wäre es, für das Ideenmanagement einen klaren Auftrag, klare Ziele und eine feste Einbindung in die Unternehmenskultur und das Reporting zu vereinbaren. Die regelmäßige Auseinandersetzung mit konkreten Kennzahlen schafft eine Dauerhaftigkeit, die auf tiefer Akzeptanz des Ideenmanagements aufbaut. Dies wiederum unterstreicht die Sinnhaftigkeit und die Beiträge des Ideenmanagements zum Erfolg des Unternehmens.
 

Wie zeigt sich das in der Praxis? 

Christiane Kersting: Genau das steht auf der Konferenz im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wird getragen von erfahrenen Experten, die aus der Praxis kommen und die praktische Umsetzung mit erfolgreichen Beispielen veranschaulichen werden.
Marcus Kühn: Der Praxisbezug zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Konferenz, wobei den Best-Practice-Workshops eine besondere Bedeutung zukommt. Sie ermöglichen allen Teilnehmern, direkt mit den Experten konkrete Lösungs- und Handlungsansätze zu diskutieren. Das ist nachhaltige Wirksamkeit konkret!
 

Geben Sie uns ein Beispiel? 

Marcus Kühn: Ideenmanagement ist immer auch ein Führungs- und Motivationsinstrument. Stehen die Führungskräfte wirklich hinter dem Ideenmanagement oder geben sie nur Lippenbekenntnisse ab? Die Konferenz bezieht hier klar Stellung und gibt Handlungsempfehlungen.
Christiane Kersting: Ein gutes Beispiel ist die Steuerung des Ideenmanagements mittels geeigneter Kennzahlen. Es zeigt auf, dass nachhaltig wirksame Ergebnisse die besseren Ergebnisse sind.
 

Kann man diese Wirksamkeit überhaupt herstellen - sie managen? 

Marcus Kühn: Auf jeden Fall! Wir zeigen auf, wie man zu mehr Ideen und höherer Mitarbeitermotivation kommt. Speziell hierzu wird es einen Expertenvortrag geben - von Dr. Pierre Buet -, der diese Zusammenhänge anhand von zwei Übungen eindrucksvoll unterstreichen wird. Das sollte man keinesfalls verpassen!
 

Wie stellen Sie sicher, dass die während der Konferenz gewonnenen Erkenntnisse auch wirklich vor Ort angewandt werden können? 

Christiane Kersting: Durch die aktive Einbeziehung der Konferenzteilnehmer! Es wird keine trockenen Theorievorträge geben, sondern praxisgerechte Lösungen, die zeigen, wie nachhaltiges Ideenmanagement in der Praxis funktioniert.
 

Herr Kühn, "das Beste von den Besten lernen" klingt vielversprechend. Bleibt es bei Worten oder folgen Taten? 

Marcus Kühn: Es ist erklärtes Ziel, dass wirklich praxisorientierte Vorschläge "geliefert" werden. Dies wird zum Beispiel an der Art und Weise deutlich werden, wie jeder Teilnehmer für sich selbst und gemeinsam mit der Gruppe die neuen Erkenntnisse reflektiert und vertieft. Direkt im Anschluss an die Best-Practice-Workshops wird dies gut sichtbar. Die interessanten Erkenntnisse des Tages werden sowohl individuell als auch kollektiv gesichert, neu gewonnene Einsichten gemeinsam ausgetauscht und vertieft. So erhält jeder Teilnehmer verschiedene Zugänge, neues Wissen und neue Ansätze für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsalltag mitzunehmen.
 

Für welche Zielgruppen ist Ihre Konferenz interessant? 

Christiane Kersting: In erster Linie für IdeenmanagerInnen und Interessierte aus allen Unternehmen, seien sie in der Produktion oder als Dienstleister, in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Sektor tätig. Die Konferenz richtet sich mit ihren Referaten, Workshops und Diskussionen aber ausdrücklich auch an Unternehmensleitung, Qualitätsmanagement, Human Resources Management sowie an Betriebs- und Personalräte.
 


changeX 28.09.2012. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

ZI

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