Neu in Arbeit & Leben
Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten. Peter Plögers ambivalente Beschreibung der neuen Arbeitswelt.
Sie sind gut ausgebildet, motiviert und optimistisch. Dennoch kommen sie beruflich nicht auf die Füße, hangeln sich von Job zu Job, oftmals am Rande des Existenzminimums. Arbeitssammler sind Prototypen einer neuen Arbeitswelt, in der jeder zum Gestalter seiner Erwerbsbiografie wird. Doch sie schwanken zwischen Prekariat und Avantgarde. 11.03.2010 zur Rezension
Palomar 5 – eine junge Generation will einen grundlegenden Wandel der Arbeitskultur.
Mehr Projektarbeit und Flexibilität, mehr Möglichkeiten, Wissen zu teilen, mehr gemischte Teams, unterschiedliche Perspektiven und frische Ideen – so wünscht sich eine Avantgarde von Berufseinsteigern die Arbeitswelt von morgen. Und ist weit weg von den Arbeitsbedingungen in den Unternehmen von heute. 15.02.2010 zum Report
Wir erleben einen grundlegenden Wandel des Modells, mit Zeit umzugehen – ein Interview mit dem Zeitforscher Karlheinz Geißler.
Die Uhr hat ausgedient. Heute ist das Mobiltelefon das zentrale Instrument zur Zeitkoordination. Es steht für einen Wandel des Beschleunigungsmodells: Zeitverdichtung statt Steigerung der Schnelligkeit. Das verlangt Zeitsouveränität – es auch mal genug sein lassen. 08.02.2010 zum Interview
Klaus Werles Abgesang auf die Perfektionierer.
Immer besser, schneller, stromlinienförmiger. Der Wunsch nach dem perfekten Leben ist zum Credo des 21. Jahrhunderts geworden. Doch fördern Optimierer das Gleiche, nicht den Unterschied. Auf ihn aber kommt es an in einer Gesellschaft, die Wert aus Ideen schöpft. 01.02.2010 zur Rezension
In der Meconomy wird die eigene Person zur kleinsten wirtschaftlichen Einheit. Ein Interview mit Markus Albers.
Ein Buchautor gibt seinem Verlag den Laufpass und bringt sein neues Buch im digitalen Selbstverlag heraus. Ein Beispiel für das, was er beschreibt: eine Ökonomie, in der die eigene Person zur kleinsten wirtschaftlichen Einheit wird. Und das eigene Wissen zum Produktionsmittel und Wertschöpfungsfaktor. 27.01.2010 zum Interview
Robert Jacobi beschreibt die Dilemmata der Goodwill-Gesellschaft.
Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Das gilt auch für den boomenden Bereich der Stifter, Spender und Mäzene. Eigenbrötelei, Ineffektivität und mangelnde Kooperation behindern oftmals eine zielgerichtete Arbeit. Der Philanthro-Kapitalismus steckt noch in den Kinderschuhen. 27.01.2010 zur Rezension
Beste Bücher in Arbeit & Leben
Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen
Markus Albers
Ausblick in die Kreativökonomie.
Warum der Optimierungswahn uns schadet – und wer wirklich davon profitiert
Klaus Werle
Besser, schneller, glatter, perfekter zu werden ist das Ziel vieler. Im Ergebnis aber werden sie immer gleicher.
Wie die nächste Generation leben wird
Horst W. Opaschowski
Ab jetzt gilt: Lieber glücklich als reich!





