Neu in Wirtschaft & Management

Neues Denken, neue Bilder
Die Donut-Ökonomie - das furiose Buch von Kate Raworth
Neues Denken, neue Bilder

Die Entwicklung eines radikal anderen Denkens über die Wirtschaftsform, die wir in diesem Jahrhundert brauchen - das ist das Programm eines Buches, das ein neues ökonomisches Denken begründen möchte. Nicht indem es trennt. Sondern indem es zusammenführt: die auseinanderklaffenden Perspektiven wie die disparaten Ansätze einer neuen ökonomischen Forschung, von der Verhaltensökonomie bis zur Komplexitätsökonomik. Und nicht zuletzt präsentiert es eine wichtige These: Neues Denken bedarf neuer Bilder. 06.07.2018 zur Rezension

Kultur hacken
Ein Gespräch mit Olaf Lewitz und Heiko Bartlog über die Kultur der Veränderung und die Veränderung der Kultur.
Kultur hacken

Früher war Change Management. Heute trägt die Veränderung von Organisationen andere Namen und bedient sich anderer Mittel und Methoden, um einen Wandel anzustoßen. An die Stelle eines klar definierten Prozesses ist eine Vielfalt an Methoden und Ansätzen getreten: Working Out Loud, Work Hacks, Liberating Structures, Culture Hacks. Ein Versuch, zu sortieren. 06.07.2018 zum Interview

Agil für Kleine
Wie kleine Unternehmen mit Agilität und Selbstorganisation gewinnen - ein Essay von Jens-Uwe Richter
Agil für Kleine

Jeden Abend, wenn die Mitarbeiter vom Hof gefahren sind, fegt der Chef die Halle. Persönlich. Weil er das am besten kann. Kein Einzelfall. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen halten sich die Chefs für unentbehrlich. Sie prüfen, ob die Fahrzeuge richtig beladen und die Maschinen korrekt gewartet sind, machen Einsatzplanung, Materialbestellung und Urlaubsplanung selbst. Und geraten so in die Überforderungsfalle mit Burn-out-Gefahr. Aber es geht auch anders. Agilität ist nicht nur was für größere Unternehmen mit ausgeprägten Strukturen. Sondern auch für den kleinen Betrieb um die Ecke. Und der Einstieg ist gar nicht so schwer. Es beginnt mit Vertrauen. In die eigenen Mitarbeiter. 29.06.2018 zum Essay

Anders wirtschaften
Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Anders wirtschaften

Die Rede von der herrschenden ökonomischen Lehre ist richtig und falsch zugleich. Richtig, weil die Macht des klassischen ökonomischen Paradigmas ungebrochen ist und nach wie vor das Denken über Wirtschaft beherrscht. Aber es ist auch falsch, weil unter, neben, quer zu der herrschenden Lehre und gegen sie sich zahlreiche alternative Ansätze entwickelt und positioniert haben. Und wenn die Dominanz eines Paradigmas einmal infrage steht, ist das ein Anzeichen für einen Wechsel. Ist Neues in Sicht. Eine Buchumschau. 22.06.2018 zur Sammelrezension

Dicke Luft oder frischer Wind
"Atmosphären sind immer da und wirken immer" - ein Gespräch mit Christian Julmi
Dicke Luft oder frischer Wind

Wir sprechen von dicker Luft, von schlechter Stimmung, von eisiger Atmosphäre, von frischem Wind, von Arbeitsklima und Betriebsklima. Offensichtlich haben Menschen ein Sensorium für Atmosphären. Doch in der wissenschaftlichen Forschung wie in der wissenschaftlichen Betriebsführung kommen Atmosphären nicht vor. Ein blinder Fleck. Denn Atmosphären sind immer da und wirken immer. Auch und gerade in der Führung. 15.06.2018 zum Interview

Fetisch Fehlzeitenquote
Fehlzeiten kann man nicht managen, aber mit Menschen kann man reden - ein Essay von Anne Katrin Matyssek

Krankheit ist nach wie vor ein Tabu in der Arbeitswelt. Doch Betriebe brauchen nicht nur die Gesunden, Anwesenden und Arbeitsbereiten - sie brauchen auch einen angemessenen Umgang mit Erkrankten, Abwesenden und Geschwächten. Das verlangt, die Beschäftigten - gesunde wie kranke - als mündige Menschen zu betrachten. Und die Entscheidung der Kranken zu respektieren. 05.06.2018 zum Essay

Führung im Team
Hier mit korrektem Link: Wie wir uns von Hierarchien und Organigrammen verabschiedet haben - ein Gespräch mit Sirka Laudon von der Deutschen Bahn

Starr war die alte Struktur, unflexibel und behäbig. Klassisch aufgebaut, mit Organigramm und Hierarchien. Wie in den meisten Konzernorganisationen, so auch im HR-Bereich im Vertrieb der Deutschen Bahn. Bis die Führung zusammen mit den Mitarbeitern ein neues Modell entwarf: eine kreisförmige Netzwerkstruktur als Organisationsform. Ohne Abteilungsleiter. Mit einem Minimum an Führungskräften. Das geht, weil alle einen Anteil an Führungsaufgaben übernehmen. Kollegial im Team. Folge 25 der changeX-Serie über Unternehmen, die Entscheidendes anders machen. 18.05.2018 zum Interview

Lebendigere Zusammenarbeit
Digitalisierung? Eigentlich müsste es heißen: eine durch die Digitalisierung getriebene kulturelle Transformation - ein Interview mit Sebastian Purps-Pardigol

Digitalisierung, das bedeutet die Einführung neuer Technologien. Glauben viele. Doch das ist nicht das, worum es bei der digitalen Transformation geht. Der technologische und der kulturelle Wandel verschränken sich. Die eigentliche Herausforderung ist, die Arbeit der Menschen miteinander neu und besser zu organisieren. So gesehen bedeutet Digitalisierung vor allem: eine Chance für lebendigere Zusammenarbeit. 04.05.2018 zum Interview

Die Innovation der Innovation
Schaffe Organisationen, die weniger innovationsfeindlich sind als bisher - ein Essay von Wolf Lotter

Organisationen sind nicht für die Erneuerung gemacht. Ihr Zweck ist es, ihren Zustand zu erhalten. Innovation und Organisation sind ein Widerspruch. Eine Innovationsgesellschaft kann nur versuchen, ihre Organisationen möglichst wenig innovationsfeindlich zu gestalten. Indem diese Störung zulassen und Störer fördern. Das ist die Aufgabe von Ermöglichern, einem neuen Typ Organisator von Talenten und Wissen, der sich wesentlich vom alten Manager unterscheidet. 27.04.2018 zum Essay

Buchtipps in Wirtschaft & Management

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