Neu in Wirtschaft & Management

Führung im Team
Wie wir uns von Hierarchien und Organigrammen verabschiedet haben - ein Gespräch mit Sirka Laudon von der Deutschen Bahn
Führung im Team

Starr war die alte Struktur, unflexibel und behäbig. Klassisch aufgebaut, mit Organigramm und Hierarchien. Wie in den meisten Konzernorganisationen, so auch im HR-Bereich im Vertrieb der Deutschen Bahn. Bis die Führung zusammen mit den Mitarbeitern ein neues Modell entwarf: eine kreisförmige Netzwerkstruktur als Organisationsform. Ohne Abteilungsleiter. Mit einem Minimum an Führungskräften. Das geht, weil alle einen Anteil an Führungsaufgaben übernehmen. Kollegial im Team. Folge 25 der changeX-Serie über Unternehmen, die Entscheidendes anders machen. 18.05.2018 zum Interview

Lebendigere Zusammenarbeit
Digitalisierung? Eigentlich müsste es heißen: eine durch die Digitalisierung getriebene kulturelle Transformation - ein Interview mit Sebastian Purps-Pardigol
Lebendigere Zusammenarbeit

Digitalisierung, das bedeutet die Einführung neuer Technologien. Glauben viele. Doch das ist nicht das, worum es bei der digitalen Transformation geht. Der technologische und der kulturelle Wandel verschränken sich. Die eigentliche Herausforderung ist, die Arbeit der Menschen miteinander neu und besser zu organisieren. So gesehen bedeutet Digitalisierung vor allem: eine Chance für lebendigere Zusammenarbeit. 04.05.2018 zum Interview

Die Innovation der Innovation
Schaffe Organisationen, die weniger innovationsfeindlich sind als bisher - ein Essay von Wolf Lotter

Organisationen sind nicht für die Erneuerung gemacht. Ihr Zweck ist es, ihren Zustand zu erhalten. Innovation und Organisation sind ein Widerspruch. Eine Innovationsgesellschaft kann nur versuchen, ihre Organisationen möglichst wenig innovationsfeindlich zu gestalten. Indem diese Störung zulassen und Störer fördern. Das ist die Aufgabe von Ermöglichern, einem neuen Typ Organisator von Talenten und Wissen, der sich wesentlich vom alten Manager unterscheidet. 27.04.2018 zum Essay

Das generelle Problem und einige andere
Buchumschau: Neuerscheinungen im Frühjahr 2018

Der erste große Schwung an Buchneuerscheinungen ist auf dem Markt. Nun gilt: sichten, sortieren, auswählen. Was ist wichtig? Was hat Bestand? Ein erster Buchstreifzug durch die Sortieranlage. Mit einigen wichtigen Titeln. Ein zweiter folgt. 23.03.2018 zur Sammelrezension

Wiedereinführung des Menschen
… in die Unternehmen: Radikal digital - Neues von Reinhard K. Sprenger

Die industrielle Technik wirkte als große Vereinheitlichungs-maschinerie. Alles wurde mechanisiert und standardisiert, der Mensch, wo es ging, zurückgedrängt. Digitalisierung erzwingt nun paradoxerweise die Reintegration des Menschen in die Wertschöpfung. Und führt zu einer Neu- und Höherbewertung menschlicher Fähigkeiten. Die Kernthese des Buches. 16.03.2018 zur Rezension

Liebe die Möglichkeiten
Komplexes Denken, komplexes Handeln - ein Essay von Stephanie Borgert

Wird es komplex, helfen Analysen nicht weiter. Denn eine Lösung lässt sich nicht vorhersagen. Eine komplexe Welt ist vielfältig, überraschend und unvorhersehbar. Und das erfordert, dass wir im Denken vielfältig, flexibel und anpassungsfähig sind - und im Handeln. Komplex denken und handeln, das heißt: die Möglichkeiten lieben lernen. 09.03.2018 zum Essay

Wer fragt, führt … nicht
Fragen als Machtinstrument - ein Gastbeitrag von Svenja Hofert

Manager sind oft stolz auf ihre Coaching-Ausbildung. Da lernt man unter anderem, dem Postulat des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick zu folgen: "Wer fragt, führt." Im Managementalltag allerdings können Fragen auch als Waffe zweckentfremdet werden. So harmlos wie sie daherkommen, so zerstörerisch ist doch ihre Wirkung. Ohne Rückgrat gestellt, verwirren, irritieren und täuschen sie Mitarbeiter. Und verhindern Führung, sagt die Buchautorin und Managementberaterin Svenja Hofert. 02.03.2018 zum Essay

Ohne Regeln von oben
Wie es gelingt, dass Menschen freiheitlich zusammenarbeiten - ein Essay von Lars Vollmer

Es ist ein Aberglaube, der erstaunlich weitverbreitet ist - bei Jung und Alt, auf jeder Hierarchiestufe und in jeder Branche: die Annahme, "normale" Menschen könnten sich gar nicht wirksam organisieren, wenn ihnen nicht ein "besserer" Mensch sagt, was sie tun sollen. Die Grundannahme von Management. Und die Ursache des ganzen Businesstheaters von Meetings, Reports und ritualisierten Mitarbeitergesprächen, das die Leute bloß von der Arbeit abhält. Die Lösung ist nicht ein bisschen weniger Management. Sondern eine Struktur, die auf den Kitt vertraut, der Teams zusammenhält. Eine Mannschaft mit hoher sozialer Dichte und Fokus auf echte Probleme macht Organisationen erst erfolgreich. 23.02.2018 zum Essay

Plattform statt Pipeline
Buchumschau: Neues Wachstum in der digitalen Ökonomie?

Zehnmal größer, zehnmal besser, zehnmal schneller. Exponentielles Wachstum scheint geradezu ein Grundcharakteristikum der Digitalisierung zu sein. Glaubt man jedenfalls den führenden Digitalpropheten aus dem Silicon Valley. Die Frage ist nur: Was wirkt da wirklich? Eine aus dem Moore’schen Gesetz abgeleitete Quasi-Naturgesetzlichkeit? Oder von der Wirtschaftswissenschaft bislang nicht gesehene Netzwerkeffekte in der Plattformökonomie? 16.02.2018 zur Sammelrezension

Selbstorganisiert nach Fahrplan
Selbstorganisation ist auch in hochgradig geregelten Jobs möglich - ein Gespräch mit Cornelius Fischer von der Deutschen Bahn

Selbstorganisiertes Arbeiten funktioniert, wo die Entscheidungsspielräume im Job groß und die Risiken gering sind? Aber nicht, wo es auf Zuverlässigkeit und Sicherheit ankommt? Im Flugzeug zum Beispiel. Oder bei der Bahn, wo genaue Taktung und strenge Pläne die freie Wahl von Arbeitszeit und Arbeitsort von vornherein ausschließen. Selbstorganisation ist dennoch möglich, auch in hochgradig geregelten Jobs. Auch für Blue-Collar-Worker. Denn selbstorganisiert zu arbeiten bedeutet, möglichst viele Facetten seiner Arbeit selbst gestalten zu können. Nicht nur das Wo und Wann. Und nicht zuletzt heißt Selbstorganisation verteilte Führung. Folge 24 der changeX-Serie über Unternehmen, die Entscheidendes anders machen. 26.01.2018 zum Interview

Veränderung spüren
"Veränderung kann man nicht kognitiv vermitteln, Veränderung muss man spüren" - ein Gespräch mit Lydia Schültken

Warum scheitern so viele Change-Prozesse in Unternehmen? Trotz klarer Analyse, durchdachtem Konzept und solider Planung? Vielleicht genau deshalb: Change ist zu durchdacht, zu geplant, zu rational, zu analytisch. Und zu fremdbestimmt. Veränderung aber muss man wollen, und man muss sie spüren. Sagt eine Organisationsentwicklerin. Und präsentiert das passende Werkzeug, um den Wandel spürbar zu gestalten: Work Hacks. Als minimalinvasive Methode, um die Zusammenarbeit und die Arbeitsergebnisse zu verbessern. 01.12.2017 zum Interview

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