Neu in Wirtschaft & Management

Wenn die Probleme nicht mehr passen
Wie Unternehmen lernen, sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit zu konzentrieren - ein Gespräch mit Lars Vollmer
Wenn die Probleme nicht mehr passen

Unternehmen waren höchst erfolgreich darin, externe Probleme in interne Routinen zu verwandeln. Die aber entwickelten ihr Eigenleben. Als Kennzahlen, Checklisten, Prozesse, Methoden, Ziele, Anweisungen, Hierarchien, Stellenbeschreibungen. Doch in einem volatilen Umfeld passen plötzlich die Probleme nicht mehr zu den Routinen. Die externen nicht zu den internen Referenzen, wie Lars Vollmer das nennt. Im Interview erläutert er, wie Unternehmen eine Organisationsform finden, die zu den Problemen passt, die sie zu lösen haben. Den Kundenproblemen. 07.11.2018 zum Interview

In der Zukunft beginnen
Digital denken lernen - ein Gespräch mit Christian Spancken
In der Zukunft beginnen

Im Mittelstand wiegen sich viele Unternehmer noch immer in falscher Sicherheit. Sie glauben an ihr Produkt. Und gehen mit dem digitalen Wandel genauso um wie mit den bisherigen Veränderungsprozessen: abwarten, beobachten, gegebenenfalls nachziehen. Doch das funktioniert heute nicht mehr. Denn der digitale Wandel verläuft nicht mehr allmählich. Sondern schneller. Sprunghafter. Disruptiv. Dafür sind die alten Strategien und Vorgehensweisen zu gemächlich. Worauf es ankommt: Digital denken lernen. Und das heißt: Das Unternehmen von der Zukunft her denken. 19.10.2018 zum Interview

Transformation, selbstorganisiert
WHY! - das neue Buch einer Innovatorengruppe bei Haufe
Transformation, selbstorganisiert

Wie gelingt Transformation? Change Management hat darauf keine Antwort. Die meisten Changeprojekte in Unternehmen scheitern. Eine Gruppe von Innovatoren geht nun einen neuen Weg: WHYral, virale Kommunikation als Weg zur Transformation von Organisationen. Das verlangt, den Anspruch der Steuerung der Veränderung aufzugeben. Die Transformation verläuft komplett selbstorganisiert. 19.10.2018 zur Rezension

Smart mit Komponenten
Smarte Experten denken anders - ein Essay von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg
Smart mit Komponenten

Das klassische Bild des Unternehmens, die alte Industriedenke, verstellt den Blick auf neue Unternehmensmodelle. Gerade auf dem Feld der Wissensarbeit, wo die sprunghaft gestiegene Zahl von Onlinekomponenten einen Trend zu modular aufgebauten Expertengeschäftsmodellen begründet. Damit verändert sich nicht nur die Art des Arbeitens, sondern die Rolle des Experten dazu. Die Auftragsrichtung kehrt sich um: Aus Experten auf Abruf, die Aufträge abarbeiten, werden Anbieter selbst konfigurierter Leistungen. Aus Freischaffenden strategisch vorausdenkende Unternehmer: Smarte Experten, die gekonnt virtuelle Workflows nutzen. 05.10.2018 zum Essay

Ich bin viele (Perspektiven)
Was ist ein agiles Mindset? Ein Gespräch mit Svenja Hofert
Ich bin viele (Perspektiven)

Alle reden davon. Aber was heißt eigentlich agil? Für Svenja Hofert verlangt Agilität zwei geistige Bewegungen. Erstens sich lösen aus dem Richtig-falsch-Modus. Aus dem Entweder-oder. Zweitens sich entwickeln hin zu einer Ich-im-Wir-Kultur, in der Menschen Wissen teilen, empathisch zusammenarbeiten und respektvoll miteinander umgehen. Die zwei Kernelemente eines agilen Mindsets. 25.09.2018 zum Interview

Zukunftsfroh zugreifen
Digitalisierung bedeutet, das Unternehmen vom Kunden her zu denken - ein Interview mit Reinhard K. Sprenger
Zukunftsfroh zugreifen

Digitalisierung ist keine technische Revolution, sondern eine soziale. Und das hat Konsequenzen. Es verlangt, Digitalisierung nicht mit der Technik zu beginnen, sondern beim Menschen, dem Kunden. Deutschlands profiliertester Managementberater sagt: Unternehmen sollten Digitalisierung von außen nach innen denken, nicht andersherum. Selbstzentriert haben viele Firmen lange genug agiert. Sind erst kundenignorant geworden, dann kundenfeindlich. Heute gilt es, das Unternehmen von den Kunden her zu denken. Und die Chancen der Digitalisierung zukunftsfroh zu ergreifen. 12.09.2018 zum Interview

Neues Denken, neue Bilder
Die Donut-Ökonomie - das furiose Buch von Kate Raworth
Neues Denken, neue Bilder

Die Entwicklung eines radikal anderen Denkens über die Wirtschaftsform, die wir in diesem Jahrhundert brauchen - das ist das Programm eines Buches, das ein neues ökonomisches Denken begründen möchte. Nicht indem es trennt. Sondern indem es zusammenführt: die auseinanderklaffenden Perspektiven wie die disparaten Ansätze einer neuen ökonomischen Forschung, von der Verhaltensökonomie bis zur Komplexitätsökonomik. Und nicht zuletzt präsentiert es eine wichtige These: Neues Denken bedarf neuer Bilder. 06.07.2018 zur Rezension

Kultur hacken
Ein Gespräch mit Olaf Lewitz und Heiko Bartlog über die Kultur der Veränderung und die Veränderung der Kultur.
Kultur hacken

Früher war Change Management. Heute trägt die Veränderung von Organisationen andere Namen und bedient sich anderer Mittel und Methoden, um einen Wandel anzustoßen. An die Stelle eines klar definierten Prozesses ist eine Vielfalt an Methoden und Ansätzen getreten: Working Out Loud, Work Hacks, Liberating Structures, Culture Hacks. Ein Versuch, zu sortieren. 06.07.2018 zum Interview

Agil für Kleine
Wie kleine Unternehmen mit Agilität und Selbstorganisation gewinnen - ein Essay von Jens-Uwe Richter
Agil für Kleine

Jeden Abend, wenn die Mitarbeiter vom Hof gefahren sind, fegt der Chef die Halle. Persönlich. Weil er das am besten kann. Kein Einzelfall. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen halten sich die Chefs für unentbehrlich. Sie prüfen, ob die Fahrzeuge richtig beladen und die Maschinen korrekt gewartet sind, machen Einsatzplanung, Materialbestellung und Urlaubsplanung selbst. Und geraten so in die Überforderungsfalle mit Burn-out-Gefahr. Aber es geht auch anders. Agilität ist nicht nur was für größere Unternehmen mit ausgeprägten Strukturen. Sondern auch für den kleinen Betrieb um die Ecke. Und der Einstieg ist gar nicht so schwer. Es beginnt mit Vertrauen. In die eigenen Mitarbeiter. 29.06.2018 zum Essay

Anders wirtschaften
Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Anders wirtschaften

Die Rede von der herrschenden ökonomischen Lehre ist richtig und falsch zugleich. Richtig, weil die Macht des klassischen ökonomischen Paradigmas ungebrochen ist und nach wie vor das Denken über Wirtschaft beherrscht. Aber es ist auch falsch, weil unter, neben, quer zu der herrschenden Lehre und gegen sie sich zahlreiche alternative Ansätze entwickelt und positioniert haben. Und wenn die Dominanz eines Paradigmas einmal infrage steht, ist das ein Anzeichen für einen Wechsel. Ist Neues in Sicht. Eine Buchumschau. 22.06.2018 zur Sammelrezension

Dicke Luft oder frischer Wind
"Atmosphären sind immer da und wirken immer" - ein Gespräch mit Christian Julmi
Dicke Luft oder frischer Wind

Wir sprechen von dicker Luft, von schlechter Stimmung, von eisiger Atmosphäre, von frischem Wind, von Arbeitsklima und Betriebsklima. Offensichtlich haben Menschen ein Sensorium für Atmosphären. Doch in der wissenschaftlichen Forschung wie in der wissenschaftlichen Betriebsführung kommen Atmosphären nicht vor. Ein blinder Fleck. Denn Atmosphären sind immer da und wirken immer. Auch und gerade in der Führung. 15.06.2018 zum Interview

Fetisch Fehlzeitenquote
Fehlzeiten kann man nicht managen, aber mit Menschen kann man reden - ein Essay von Anne Katrin Matyssek

Krankheit ist nach wie vor ein Tabu in der Arbeitswelt. Doch Betriebe brauchen nicht nur die Gesunden, Anwesenden und Arbeitsbereiten - sie brauchen auch einen angemessenen Umgang mit Erkrankten, Abwesenden und Geschwächten. Das verlangt, die Beschäftigten - gesunde wie kranke - als mündige Menschen zu betrachten. Und die Entscheidung der Kranken zu respektieren. 05.06.2018 zum Essay

Führung im Team
Wie wir uns von Hierarchien und Organigrammen verabschiedet haben - ein Gespräch mit Sirka Laudon von der Deutschen Bahn

Starr war die alte Struktur, unflexibel und behäbig. Klassisch aufgebaut, mit Organigramm und Hierarchien. Wie in den meisten Konzernorganisationen, so auch im HR-Bereich im Vertrieb der Deutschen Bahn. Bis die Führung zusammen mit den Mitarbeitern ein neues Modell entwarf: eine kreisförmige Netzwerkstruktur als Organisationsform. Ohne Abteilungsleiter. Mit einem Minimum an Führungskräften. Das geht, weil alle einen Anteil an Führungsaufgaben übernehmen. Kollegial im Team. Folge 25 der changeX-Serie über Unternehmen, die Entscheidendes anders machen. 18.05.2018 zum Interview

Lebendigere Zusammenarbeit
Digitalisierung? Eigentlich müsste es heißen: eine durch die Digitalisierung getriebene kulturelle Transformation - ein Interview mit Sebastian Purps-Pardigol

Digitalisierung, das bedeutet die Einführung neuer Technologien. Glauben viele. Doch das ist nicht das, worum es bei der digitalen Transformation geht. Der technologische und der kulturelle Wandel verschränken sich. Die eigentliche Herausforderung ist, die Arbeit der Menschen miteinander neu und besser zu organisieren. So gesehen bedeutet Digitalisierung vor allem: eine Chance für lebendigere Zusammenarbeit. 04.05.2018 zum Interview

Die Innovation der Innovation
Schaffe Organisationen, die weniger innovationsfeindlich sind als bisher - ein Essay von Wolf Lotter

Organisationen sind nicht für die Erneuerung gemacht. Ihr Zweck ist es, ihren Zustand zu erhalten. Innovation und Organisation sind ein Widerspruch. Eine Innovationsgesellschaft kann nur versuchen, ihre Organisationen möglichst wenig innovationsfeindlich zu gestalten. Indem diese Störung zulassen und Störer fördern. Das ist die Aufgabe von Ermöglichern, einem neuen Typ Organisator von Talenten und Wissen, der sich wesentlich vom alten Manager unterscheidet. 27.04.2018 zum Essay

Buchtipps in Wirtschaft & Management

Digital Work Design
Digital Work Design
Die Big Five für Arbeit, Führung und Organisation im digitalen Zeitalter

Isabell M. Welpe, Prisca Brosi, Tanja Schwarzmüller

Dimensionen des Wandels

#PM 2025 - Projekte. Gut. Machen
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7 Thesen zur Zukunft der Projektarbeit

Heiko Bartlog, Olaf Hinz

Projektarbeit neu denken

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