Klaus Burmeister
Klaus Burmeister ist Gründer und Geschäftsführer von Z_punkt The Foresight Company.
Klaus Burmeister ist Gründer und Geschäftsführer von Z_punkt und verantwortet Innovations- und Foresightprozesse für namhafte Unternehmen. Der gelernte Starkstromelektriker war während seines Politik-Studiums Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. Danach war Burmeister als Wissenschaftler an der Freien Universität Berlin, am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie am Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) tätig. 1997 gründete er Z_punkt, damals mit Sitz auf der Essener Zeche Zollverein, heute mit Sitz im Rheinauhafen in Köln.
Beiträge des Autors
Zukunftskolumne 2: die neue ökonomische Aufklärung.
Wer künftig Kunden erreichen will, muss vom Thron steigen. Muss glaubwürdig abdanken, zu Mitbestimmung und Teilhabe ermuntern und gnadenlos transparent sein. Denn Kunden kann man nur binden, indem man sie einbindet. Weil sie eingebunden werden wollen. Aus Verbrauchern werden so Entwicklungs- und Wertschöpfungspartner.
Zukunftskolumne 1: Das Kaufhaus für das 21. Jahrhundert.
Karstadt, Hertie, Kaufhof. Die Kaufhauskrise läutet mitnichten den Untergang des Warenhauses ein. Sie ist nur Ausdruck mangelnder Innovationskraft im Einzelhandel. Erforderlich ist ein Update der Kaufhäuser. MyStore ist die begeh- und erlebbare Antwort auf die Trends, die unser heutiges urbanes Leben prägen: Individualisierung, veränderte Konsummuster, Web-2.0-basierte Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspartnerschaften. MyStore heißt: Kaufhäuser werden zur Open-Innovation-Plattform im echten Leben.
Exklusiv bei changeX: Auszüge aus dem neuen Buch Vom Personal Computer zum Personal Fabricator.
Die industrielle Fertigung steht vor einer tief greifenden Veränderung: Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit haben Wissenschaftler Produktionsverfahren entwickelt, die Computermodelle in dreidimensionale Gegenstände verwandeln. Schon heute werden in so genannten Rapid-Verfahren künstliche Knochen aus keramischem Pulver oder Fahrzeugersatzteile aus Metallstaub erzeugt. Anschaulich schildern Andreas Neef, Klaus Burmeister und Stefan Krempl, wie sich diese leise Revolution auf Produktionsprozesse, Unternehmensalltag und Privatleben auswirken wird.
Tiefenstrukturen des Wandels erkennen und nutzen.
Trends hinterherzuhecheln tut Unternehmen nicht gut - damit erliegen sie nur dem Herdentrieb und vergessen, dass sie den Markt auch selbst gestalten können. Stattdessen sollten Unternehmen lernen, in Kontexten zu denken. Das Denken in Kontexten erlaubt das Erkennen und Bewerten von Innovationschancen für das reale Leben jenseits von Trendhypes. Hier geht es nicht um Hypes, sondern um Mustererkennung.
Am Rand einer neuen Epoche: Europa und die Suche nach einem zukunftsfähigen Selbstverständnis.
Asiens Aufschwung verändert die Strukturen der Weltwirtschaft. Die ökonomischen Gewichte verschieben sich. Für Europa bedeutet das, dass es seine Rolle neu definieren muss, wenn es beim "Shift to Asia" nicht der Verlierer sein will.
Living at Work-Serie | Folge 43 | - Klaus Burmeister und Andreas Neef über Innovationskultur.
Der Begriff "Innovation" ist genauso verwässert worden wie das Wörtchen "Reform". Es wird Zeit, Ideen wieder eine Chance zu geben - und damit Innovationen, die diesen Namen verdienen, Tür und Tor zu öffnen. Das ist dringend notwendig, denn die heutigen Konsumenten sind so gereift und anspruchsvoll wie noch nie.
Die Z_punkt-Trendkolumne: Der Konsum der Zukunft basiert vor allem auf ehrlicher Beziehungsarbeit mit den Kunden. | Folge 6 |
Verzweifelt versuchen viele Unternehmen Käufer zu finden. Sie verstehen deren Zurückhaltung nicht mehr. Der Ausweg: Sie müssen beginnen, sich selbstkritisch mit ihren langweiligen Angeboten und ihrem arroganten Umgang mit den Kunden zu beschäftigen. Die Zukunft des Handels liegt nämlich in Dienstleistungen, die den überforderten Verbraucher wirksam entlasten. Der Konsum der Zukunft basiert auf Wertschätzung und Respekt. Stattfinden wird er in Kaufhäusern neuen Typs.
Deutschland und Europa 2020 - Ein Zukunfts-Szenario.
Willkommen in der Zukunft! Europa ist spezialisiert auf das Geschäft mit regional passfähigen Lösungen, hat die Wasserstoff-Wirtschaft eingeführt und profitiert von seiner kulturellen Vielfalt. Der Staat hat sich auf seine Kernaufgabe zurückgezogen und gewährleistet die Freiheit seiner Bürger, statt sich regulierend in ihr Privatleben einzumischen. Und die Unternehmen sind nach der Glaubwürdigkeitskrise in die Verantwortungs-Offensive gegangen.
Deutschland und Europa 2020 - Ein Zukunfts-Szenario.
Willkommen in der Zukunft! Netzwerke sind schon wieder "out", denn Netzwerk-Organisationen steigerten den Abstimmungsbedarf und waren damit extreme Zeitfresser. Erfolgreiche Unternehmen definieren sich als Schwärme von Mitarbeitern, die durch gemeinsame Leitbilder zusammen- und auf Kurs gehalten werden. Und was ist mit den Sauriern des Industriezeitalters, den Großkonzernen? Die sterben langsam aus.
Innovationen sind enger mit gesellschaftlichen Entwicklungen und Bedingungen verknüpft, als viele denken.
Politik heute, das heißt Stau, Blockade, Stillstand. Um auf dem Weg in die Zukunft wieder an Fahrt zu gewinnen, bleibt uns nichts anderes übrig, als radikal auf Innovationen zu setzen.





