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Robert I. Sutton: Der Chef-Faktor
Was macht einen Chef zu einem guten Chef? Robert I. Sutton bietet eine überraschende Antwort: dass er denkt und handelt, als ginge es nur um ihn. Allerdings nicht im Sinne des A-Faktors. Sondern als ständige Selbstreflexion des eigenen Wirkens.
Die Würde des Menschen ist unantastbar - auch in der Firma. Ein Essay von Anja Dilk.
Psychopathen, Menschenschinder, Arschlöcher. Es ist wenig schmeichelhaft, was Managern in jüngster Zeit von den Covern mancher Wirtschaftsbücher an Titulierungen entgegengrinst. Kein Zweifel: Der raue Ton, der in vielen Unternehmen herrscht, die alltägliche Missachtung und Schikane, die viele Mitarbeiter erleiden, sind zum Thema geworden. Deutlich wird aber auch: Die Leute lassen sich nicht mehr alles gefallen. Sie wehren sich. Pochen darauf, dass es keine moralfreien Räume effizienzhechelnder Ökonomie gibt. Und dass der Anspruch auf einen würdigen Umgang miteinander erstes Menschenrecht ist. / 19.04.07
Die besten Bücher des Jahres - ausgewählt von der changeX-Jury.
Mehrere hundert Bücher haben wir in diesem Jahr wieder gesichtet und kritisch auf ihren Neuigkeitswert hin abgeklopft. Beinahe 200 davon haben wir rezensiert oder mit den Autoren Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Jetzt ist es Zeit, die Besten zu küren. Die Mitglieder der changeX-Jury haben ihre Top Ten des Jahres 2006 gewählt. Here are the results! / 01.12.06
Der Arschloch-Faktor. Vom geschickten Umgang mit Aufschneidern, Intriganten und Despoten im Unternehmen - das neue Buch von Robert I. Sutton.
Herrlich! Da hüpft ein renommierter Management-Professor aus dem Elfenbeinturm und nimmt respektlos ein Ärgernis aufs Korn, das alle betrifft: die Arschlöcher, die uns täglich das Leben schwer machen. Und nennt sie auch so. Das mag derb finden, wer will, die Botschaft ist so klar wie der Titel seines Buches: Wichtiger als manches Management-Chichi ist es, all die destruktiven Typen in den Griff zu bekommen, die ihre Mitmenschen drangsalieren und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen untergraben. Die Lehre: Es ist an jedem selbst, zu einem zivilisierten Arbeitsklima beizutragen.
Peter Felixberger über die neuen Bücher von Záboji, Maywald und Sutton.
Die Jungen bibbern. Und bringen nicht mehr aufs Papier als dürres Managerlatein. Bei den 50-Jährigen und älter lässt sich indes mancher Entfesselungskünstler entdecken. Als Unternehmensberater und Topmanager lesen sie den Jungen die Leviten und weisen ihnen den Weg in die neue Change-Kultur.
Viele Unternehmen scheitern am "Umsetzungsproblem". Doch das muss nicht sein.
Unternehmen geben viel Geld für Beratung und Informationen aus, doch zwischen Wissen und Handeln klafft fast immer eine deutliche Lücke. Einer der Gründe dafür ist, dass das Management sich zu oft in Strategieplanung verstrickt und dabei sowohl die konkreten Arbeitsabläufe als auch die Umsetzung aus den Augen verliert. Aber auch zu abstrakte Lernmethoden und eine Atmosphäre von Angst und Konkurrenzkampf innerhalb des Unternehmens erweisen sich als Hemmschuh.





