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Der Essay und zehn "To Dos" für das Age of Less von David Bosshart
Die fetten Jahre liegen hinter uns. Keine sieben Jahre wie in der Bibel, sondern sechs fette Jahrzehnte. Wir haben uns in der falschen Sicherheit gewiegt, dass alles immer so weitergeht. Doch es wird kein "Weiter-so" geben, sondern nur ein "Anders-weiter". Es liegt an uns, diese Zeitenwende zu gestalten, sagt David Bosshart - mit Caring und Sharing statt mit Drilling und Killing.
The Age of Less - das neue Buch von David Bosshart
Wandel. Eben noch hieß das mehr, schneller, globaler. Heute aber stehen die Zeichen auf weniger. Auf Umkehr, auf Innehalten. Sich bescheiden und genügsam leben erscheinen als neue Leitwerte am Horizont. Das muss kein Rückschritt sein. Weniger kann mehr sein. Mit weniger kann man mehr erreichen. Sagt ein Buch, das die Wachstumsdebatte pointiert zuspitzt.
Zwei Bücher stellen die Wachstumsfrage: Willi Fuchs: Wachsen ohne Wachstum und Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum
Wachstum = Wohlstand. Diese Gleichung funktioniert nicht mehr. Beide Seiten sind in Schieflage geraten: Nicht nur wirtschaftliches Wachstum, sondern auch das westliche Wohlstandsmodell stößt an Grenzen. Jenseits liegt ein neues, anderes Modell des Lebens und Arbeitens. Mit oder ohne Wachstum, das ist die Frage.
Lernen für ein gelingendes Leben - ein Interview mit Ulrich Schoof, Projektleiter European Lifelong Learning Indicators (ELLI)
Lernen, das ist mehr als Schule, Uni, Aus- und Weiterbildung. Lebenslanges Lernen bekommt nur in den Blick, wer schaut, wie und wo überall wir lernen: im Internet, mit Büchern, Apps und CD-ROMs, in der Freizeit, bei ehrenamtlicher Tätigkeit, im Verein, beim Sport, mit Freunden. In dieser weiten Perspektive wird auch deutlich, wie Lernen glücklich macht: indem es zu einem zufriedenen, gelingenden Leben befähigt. Kurzum: Was "Bildung" vor ihrer Humankapitalisierung meinte.
Auf dem Weg in die Tätigkeitsgesellschaft - ein Essay von Nora S. Stampfl (Gesamtfassung)
Der Traum von der Vollbeschäftigung - das war einmal. Es war ein kurzer Traum, geboren aus einer besonderen historischen Situation, die nicht wiederkehren wird. Während der produktive Kern der Gesellschaft schrumpft und Marginalisierung wächst, ist die große Frage heute, wie wir die produktive Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben erreichen können. Der Weg dahin führt von der Erwerbs- zur Tätigkeitsgesellschaft.
Auf dem Weg in die Tätigkeitsgesellschaft - ein Essay von Nora S. Stampfl. Folge IV: Freiheit statt Vollbeschäftigung
Der Traum von der Vollbeschäftigung - das war einmal. Es war ein kurzer Traum, geboren aus einer besonderen historischen Situation, die nicht wiederkehren wird. Während der produktive Kern der Gesellschaft schrumpft und Marginalisierung wächst, ist die große Frage heute, wie wir die produktive Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben erreichen können. Der Weg dahin führt von der Erwerbs- zur Tätigkeitsgesellschaft.
Beiträge zur Wachstumsfrage
Wachstum = Wohlstand. So einfach sah jahrzehntelang die wirtschaftliche Logik in den westlichen Industrienationen aus. Doch diese Gleichung funktioniert nicht mehr. Beide Seiten sind in Schieflage geraten: Nicht nur wirtschaftliches Wachstum, sondern auch das westliche Wohlstandsmodell stößt an Grenzen. Jenseits liegt ein neues, anderes Modell des Lebens und Arbeitens. Mit oder ohne Wachstum, das ist die Frage.
Zukunftskolumne 5: Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Wachstumsdilemma.
Wachstum? Ja oder nein? Und wenn ja, wie viel davon braucht unsere Wirtschaft? Die Wachstumsfrage spaltet. Doch seit in den fortgeschrittenen Gesellschaften mehr materieller Wohlstand nicht automatisch zu mehr Wohlbefinden führt, zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab.
„Wir brauchen eine Renaissance des Gemeinschaftlichen!“ – das Interview mit Meinhard Miegel als Video [15:28 min].
Wachstum = Wohlstand. Diese Gleichung geht nicht auf. Zu hoch sind die Nebenkosten des Wachstums wie die sozialen Folgeschäden einer materiellen, individualistischen Orientierung. Unsere Gesellschaft muss sich neu sortieren, fordert Meinhard Miegel. Sie braucht einen neuen Wohlstandsbegriff und eine Renaissance des Gemeinschaftlichen.
„Wir brauchen eine Renaissance des Gemeinschaftlichen!“ – ein Interview mit Meinhard Miegel.
Wachstum = Wohlstand. Diese Gleichung geht nicht auf. Zu hoch sind die Nebenkosten des Wachstums wie die sozialen Folgeschäden einer materiellen, individualistischen Orientierung. Unsere Gesellschaft muss sich neu sortieren, fordert Meinhard Miegel. Sie braucht einen neuen Wohlstandsbegriff und eine Renaissance des Gemeinschaftlichen.





