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Managen mit emotionaler Kompetenz - das neue Buch von David R. Caruso und Peter Salovey.
Im Firmenalltag geht es meist um Zahlen und Daten, um Forecasts, Umsätze und Kosten. Dabei sind viele wichtige Dinge, die das Ergebnis einer Firma beeinflussen, schwer messbar. Gefühle zum Beispiel. Schlechte Stimmung in einem Unternehmen oder einem Team kann die Leistung drastisch absinken lassen. Wer führen will, sollte lernen, mit seinen Emotionen und denen anderer gezielt umzugehen!
Wie wir uns emotional auf den Wandel vorbereiten - ein Gespräch mit Wolfgang Seidel.
Nichts passiert. Alle treten auf der Stelle. Dabei hatten wir uns vorgenommen, die Hoffnungslosigkeit zu überwinden. Jammern bringt uns nicht weiter. Warum wir es trotzdem tun? Ein ehemaliger Chefchirurg gibt Antwort: Unsere Gefühle haben uns unter Kontrolle. Sie sorgen dafür, dass bei den Begriffen Reform und Veränderung die Alarmglocke schallt und wir uns aus dem Staub machen. Diesen Automatismus müssen wir durchbrechen - indem wir den Wandel Tag für Tag im Kleinen proben. Dann klappt es auch mit dem großen Wurf.
Gefühle lesen. Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren - das neue Buch von Paul Ekman.
40 Jahre erforschte ein Psychologe alle möglichen Gesichtsausdrücke rund um die Welt. Das verblüffende Ergebnis: Es gibt keine kulturell spezifischen Gesichtsausdrücke, sie werden überall auf Anhieb verstanden. Im Gesicht stehen unsere Gefühle geschrieben. Und zwar lange, bevor das Bewusstsein tätig wird. Gefühle scannen unablässig die Umwelt und treffen binnen Millisekunden komplexe Bewertungen. Stehen wir also wehrlos unserer Gefühlswelt gegenüber? Nein, sagt Ekman, wenn wir sie uns ständig bewusst machen. Doch das ist leichter gesagt als getan.
Warum Gefühle so entscheidend sind - ein Gespräch mit dem Gehirnforscher Manfred Spitzer.
Entscheidungen aus dem Bauch sind vielfach richtig. Man sollte mehr auf seine Gefühle hören, sie entlasten den Verstand. Was dieser bei seiner permanenten Kärrnerarbeit durchaus nötig hat. So entscheiden wir uns viermal pro Sekunde, wo wir als Nächstes hinblicken. Kein Verstand der Welt könnte dies alleine bewältigen. Sagt ein renommierter Gehirnforscher. Seine These: Das Gehirn strebt immer nach Autonomie und Freiheit. Es will seine Entscheidungen selbst treffen. Die Gefühle schützen den Verstand davor, zu überdrehen und Vernunft und Ordnung zu sehen, wo gar keine sind.
Die Glücksformel oder Wie die guten Gefühle entstehen - das neue Buch von Stefan Klein.
Früher rangen Philosophen und Gelehrte um das Wesen des Glücks. Heute verpackt man das geballte Wissen der empirischen Wissenschaften in eine lange nacherzählende Reportage und gaukelt vor, damit die Glücksformel gefunden zu haben. Fertig ist der Bestseller. Etwas kurzatmig, aber nicht wirklich neu, würde man resümieren, wenn da nicht die letzten 25 Seiten wären. Plötzlich erfahren wir, was wir schon längst geahnt haben: Selbstbestimmung, Selbstentfaltung, Solidarität, keine Hierarchien, mehr Demokratie - fertig ist des Glückes Angesicht.





