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Neue Studien auf den Punkt gebracht - Folge 5: Generationen-Barometer 2006.
Der Krieg der Generationen fällt aus. Denn keiner macht mit. Allen Kassandrarufen zum Trotz sind die Beziehungen zwischen Jung und Alt so gut wie nie zuvor: Für die überwiegende Mehrzahl der Deutschen ist die Familie Ort des Vertrauens, der Geborgenheit, von Solidarität und gegenseitiger Hilfe. In Zeiten turbulenten Wandels gibt sie Halt und Orientierung - und wandelt sich munter mit. Aus der herrischen Dressuranstalt von früher ist ein multilokales Mehrgenerationen-Netzwerk geworden. Familie heute: beeindruckend zeitgemäß. / 06.02.07
Schöne junge Welt. Warum wir nicht mehr älter werden - das neue Buch von Claudius Seidl.
Ein bekannter Publizist hat Angst vorm Älterwerden. Er sucht einen Ausweg. Dabei landet er in der Kultur der immer 35-Jährigen. Immer jung und immer 35! Ein Älterwerden findet nicht mehr statt. Der Grund: Wir sind Menschen ohne Gedächtnis. Wieso sich an ein Leben ohne Substanz erinnern? Wieso noch aufbegehren und rebellieren, wenn die Stagnation zur Triebfeder eines gelungenen Lebens geworden ist? Visionen schieben wir sowieso nur noch vor uns her. Umsetzen sollen sie die Jungen. Doch die beginnen gerade, die Vorteile der Substanzlosigkeit zu erkennen. Was also tun, wenn Biografien in den Tumulten des Augenblicks untergehen? Ein Generationenbuch, das schonungslos den Zeigefinger auf uns alle richtet.
Generation Reform. Jenseits der blockierten Republik - das neue Buch von Paul Nolte.
Die deutsche Gesellschaft steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Lebenslügen: Weniger arbeiten, weniger lernen, weniger produzieren, weniger investieren, weniger Kinder groß ziehen - und dennoch mehr kaufen, mehr Freizeit, mehr Urlaub, mehr Freiheit, mehr Sicherheit im Alter genießen. Ein Professor an der International University Bremen, Jahrgang 1963, will die Babyboomer-Kollegen aus dem Dornröschenschlaf wecken. Er glaubt, dass sie gerade jetzt in Politik und Gesellschaft gebraucht werden. Als "Generation Reform" könnten sie die Leerstelle zwischen den alternden 68ern und den diversen Spaßgenerationen füllen.
Ein Gespräch mit Martin Schacht über die Zukunft der 30- bis 49-Jährigen.
Der Generation der 30- bis 49-Jährigen kann nichts passieren. Denn sie sind viele. Und in der Konsum- und Mediengesellschaft gilt: Masse ist Macht. Behauptet ein Berliner Szeneautor. Die Menschen zwischen 30 und 49 sind die ewige Zielgruppe. Um sie wird sich künftig alles drehen. Sie werden Medien, Werbung, Politik und Kultur dominieren. Denn nur was sie interessiert, lässt sich verkaufen oder politisch umsetzen. Kurzum: Die Zukunft hat mal wieder goldenen Boden. Wunsch oder Wirklichkeit?





