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Ein Gespräch mit Bildungsexperte Peter Struck über die Schule der Zukunft
Mindestens neun Jahre drücken deutsche Schüler die Schulbank. Trotzdem ist die Zahl der Menschen, die ohne substanzielle Kenntnisse in Geschichte und Naturwissenschaften, Kunst und Kultur orientierungslos dahindriften, beklemmend groß. Peter Struck gehört zu den großen Kritikern des deutschen Schulsystems. Die Zeit der roten Tinte ist vorbei. Was wir brauchen, sind Partnerarbeit, Lernwerkstätten und Lehrer mit Berufs- und Lebenserfahrung.
Dagmar Deckstein über die blinde, männliche Hybris - und ihren Untergang.
"Die Helden des 21. Jahrhunderts sind höchstwahrscheinlich die Frauen." Das prophezeit der Soziologe und Medientheoretiker Norbert Bolz - und unsere Essayistin Dagmar Deckstein schließt sich ihm an: Früher oder später werden Unternehmen begreifen, dass Frauen Kompetenzen eingeübt haben in ihrer Multibeschäftigtheit zwischen Haushalt und Firma, die man Männern erst mühsam und mit hohen Versagensraten beibringen muss. Die Betonung liegt auf muss. Denn was wir brauchen, ist ein Wirtschaften, das nicht nur nach Leistung und Produktivität fragt, sondern immer mehr auch nach Sinn.
Dagmar Deckstein über die blinde, männliche Hybris - und ihren Untergang. | Folge 2 |
"Die Helden des 21. Jahrhunderts sind höchstwahrscheinlich die Frauen." Das prophezeit der Soziologe und Medientheoretiker Norbert Bolz - und unsere Essayistin Dagmar Deckstein schließt sich ihm an: Früher oder später werden Unternehmen begreifen, dass Frauen Kompetenzen eingeübt haben in ihrer Multibeschäftigtheit zwischen Haushalt und Firma, die man Männern erst mühsam und mit hohen Versagensraten beibringen muss. Die Betonung liegt auf muss. Denn was wir brauchen, ist ein Wirtschaften, das nicht nur nach Leistung und Produktivität fragt, sondern immer mehr auch nach Sinn.
E-Learning - die Technik-Euphorie hat sich gelegt.
Schulen ans Netz - diese Forderung stand jahrelang auf der Agenda. Doch was hat es gebracht? Sind unsere Kinder deswegen schlauer? Eine neue Studie belegt: Deutsche Schüler schneiden im internationalen Vergleich schlecht ab. Daran sind nicht die Computer schuld. Was wir brauchen sind exzellente Lehrer, Geld und der sinnvolle Einsatz elektronischer Lernprogramme.
E-Learning verliert an Schulen und Universitäten
zwangsweise an Bedeutung. | Folge 2 |
Computer ans Netz - diese Forderung stand jahrelang auf der Agenda. Doch was hat es gebracht? Sind unsere Kinder deswegen schlauer? Keineswegs. Eine neue Studie belegt: Deutsche Schüler schneiden im internationalen Vergleich sehr schlecht ab. Blinkende Monitore werden daran nichts ändern. Was fehlt sind exzellente Lehrer, Geld und didaktische Konzepte.
Plädoyer für ein neues Bildungsideal.
Mehr Autonomie, weniger Vorgaben; mehr Flexibilität, weniger Standardisierung. Das sind die Ingredienzien einer Rezeptur, mit der Daniel Goeudevert die offensichtlichen Mängel unseres Bildungssystems kurieren will. Er fordert ein neues Bildungsideal.
Immer mehr Unternehmen setzen auf E-Learning, um ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten.
Cisco macht es vor. Der amerikanische IT-Konzern setzt in punkto Ausbildung konsequent auf E-Learning. Bereits 80 Prozent der Kurse laufen übers Internet. Damit spart Cisco nicht nur Zeit und Geld. Auch die Mitarbeiter fühlen sich in den neuen Learning-Communitys wohl. Nina Pawlowitz über die neue Art zu lernen, was sie kostet für wen sich die Investition lohnt.
E-Learning bietet neue Möglichkeiten, Wissen zu vermitteln.
Professoren müssen sich nicht zum Clown machen. Sie müssen auch nicht ihre Ideale verkaufen. Sie müssen sich nur trauen, neue Wege zu beschreiten.
Unsere Bildungsinstitutionen haben sich seit mehr als hundert Jahren kaum wesentlich verändert. Zeit wird's.
Unsere Bildungsinstitutionen vermitteln Faktenwissen und Kompetenzen, die für die Welt von morgen kaum noch relevant sind, und versäumen, die Lernenden auf ein selbstständiges, eigenverantwortliches und aktives Leben vorzubereiten.
Unsere Bildungsinstitutionen haben sich seit mehr als hundert Jahren kaum wesentlich verändert. Folge 2: Die Lehre für Jobnomaden.
Unsere Bildungsinstitutionen vermitteln Faktenwissen und Kompetenzen, die für die Welt von morgen kaum noch relevant sind, und versäumen, die Lernenden auf ein selbstständiges, eigenverantwortliches und aktives Leben vorzubereiten.





