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Neu: Die Studienumschau von changeX, Nummer 1/2011
Nur vordergründig geht es um Zahlen, Daten, Fakten. Um wissenschaftlich gehärtete Bausteine des Weltverständnisses. Studien, Forschungsergebnisse zeigen, wonach gesucht wird; sie liefern erste Antworten auf Fragen der Zeit. Und führen mitunter dazu, manches plötzlich mit anderen Augen zu sehen. Wir haben den Ergebnisstrom gesichtet. Und picken heraus, was uns aufgefallen ist. Die Studienumschau 1/2011.
Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten. Peter Plögers ambivalente Beschreibung der neuen Arbeitswelt.
Sie sind gut ausgebildet, motiviert und optimistisch. Dennoch kommen sie beruflich nicht auf die Füße, hangeln sich von Job zu Job, oftmals am Rande des Existenzminimums. Arbeitssammler sind Prototypen einer neuen Arbeitswelt, in der jeder zum Gestalter seiner Erwerbsbiografie wird. Doch sie schwanken zwischen Prekariat und Avantgarde.
Das „Normalarbeitsverhältnis“ ist auf dem Rückzug.
Unbefristete Anstellung, geregelter Lohn, eine Arbeitszeit von mindestens 30 Stunden in der Woche und Unterordnung unter Weisungsbefugnis eines Chefs – das war einmal so normal, dass man es als „Normalarbeitsverhältnis“ bezeichnet hat. Heute wird das Atypische normal.
Wie die Gewerkschaften mit der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses umgehen - ein Report von Annegret Nill. Folge 14 der changeX-Serie über die neue Arbeitswelt.
Aus und vorbei. Die gute alte unbefristete Vollzeitstelle gibt es immer seltener. Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung sowie Leiharbeit und Soloselbständigkeit breiten sich aus - "atypische Beschäftigungsverhältnisse" nennen das die Bewahrer des Alten, die sich immer noch an die schnöde Normalität der Industriekultur klammern. Doch dass die erodiert, haben mittlerweile auch die Gewerkschaften begriffen. Eine Tagung unternahm einen europaweiten Vergleich. Der zeigte glasklar: Deutschland hinkt seinen Nachbarn hinterher. / 06.08.08





