Dominik Fehrmann
Dominik Fehrmann ist freier Journalist in Berlin. Er schreibt als freier Mitarbeiter für changeX.
Beiträge des Autors
Ein Streifzug durch das WM-Blog „Systemische Blutgrätsche“.
Durch die luhmannsche Hornbrille betrachtet, erscheint die Fußball-WM als Knäuel völlig ungeahnter Fragen: Wo verläuft die Seitenauslinie selbstreferenzieller Determination? Was haben die Vuvuzelas damit zu tun? Und für welches Problem könnte Fußball eigentlich die Lösung sein?
Fritz B. Simons Vor dem Spiel ist nach dem Spiel.
Die WM in Südafrika zeigt Fußball erneut als einzigartiges Massenphänomen. Leidenschaftliches Interesse für das Spiel eint die unterschiedlichsten Menschen. Ballverliebt zeigt sich sogar die oft spröde Systemtheorie. Und siehe da: Wenn Luhmann auf Herberger trifft, entwickelt sich ein munteres Match mit vielen Steilpässen in die Tiefe des theoretischen Raumes.
Peter Klaus Brandls Buch Crash-Kommunikation.
Mehr als drei Viertel aller Flugzeugunglücke gehen auf sogenanntes „menschliches Versagen“ zurück. Das ist bei unternehmerischen Fehlentscheidungen nicht anders, sagt ein Autor. Und empfiehlt, die Erkenntnisse der Flugsicherheitsforschung im Management nutzbar zu machen.
Ulrike Müllers Leitfaden zum Teamerfolg.
Veränderungsprozesse erfordern es, vertraute Pfade zu verlassen. Beteiligt man die Mitarbeiter an diesem Wandel, bindet man ihre Ideen und Ressourcen an die Organisation. Dieses Buch zeigt, wie.
Go Team! Ein emphatisch-euphorischer Aufruf zu mehr Teamdenken.
Teamarbeit ist ein Gebot der Stunde. Wie aber lassen sich die Produktivitäts- und Kreativitätspotenziale von Teamarbeit besser ausschöpfen? Entscheidend, sagen drei Teamexperten, sind die Dezentralisierung von Entscheidungsbefugnissen und der Free Flow of Information.
Common Wealth – das monströse Werk von Michael Hardt und Antonio Negri.
Die Wirtschaft als freier Austausch vorwiegend immaterieller Güter. Als System der Teilhabe, an dem alle kraft ihres Vermögens mitwirken. So könnte die Zukunft des Kapitalismus aussehen. Zwei Theoretiker nur zwingen dies unter den Begriff des Kommunismus. Und die Menschen dazu. Monströs gestrig.
Sie tobt: die Debatte über die Herrschaft von Computer & Internet.
Droht uns die völlige Verdummung? Die Verkümmerung unserer kritischen Vernunft? Die Herrschaft der Computer über unsere erweichten Gehirne? Zwei Bücher zeichnen ein drastisches Bild des Menschen im Informationszeitalter. Erliegen dabei jedoch dem selbst geschürten Alarmismus.
Wolfgang Kerstings leidenschaftliche Verteidigung des Liberalismus.
Liberalismus ist nicht gleich Marktradikalismus. Sein Kern ist das Beharren auf der Freiheit des Menschen, ein selbstverantwortliches Leben zu führen. Ein Autor sagt: Das ergibt die beste aller möglichen politischen Welten.
Connie Voigt: Interkulturell führen. Diversity 2.0 als Wettbewerbsvorteil.
Interkulturelle Kompetenz ist mehr als kulturspezifische Fettnapfkunde. Sie zielt nicht auf Vermeidung unangemessenen Verhaltens, sondern auf eine ertragreiche Nutzung von Unterschieden. In der Vielfalt der Ansichten liegt der Gewinn.
Eine Diskussionsrunde zur „Zukunft der Moderne“ richtet den Blick nach vorn – kommt dabei aber nicht recht vom Fleck.
Eben noch totgesagt feierte die Moderne 1989 so unbändig wie kaum einmal im katastrophalen 20. Jahrhundert. Von der Postmoderne redete damals kaum noch jemand. Doch ihre Themen mäandern noch immer durch die Diskurse und unterhöhlen das Bollwerk eines blinden Rationalismus. Vielleicht tritt dabei sogar die Kernidee der Moderne klarer hervor: Zukunft gemeinsam gestalten.





