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Ein Arztleben in Deutschland - eine Reportage von Peter Felixberger.
Wolfgang Uthe ist einer von 53.000 Hausärzten in Deutschland. Der 65-Jährige ist seit fast 30 Jahren Allgemeinarzt in Würzburg. Er hat alle Reformen miterlebt. Jetzt zieht er Bilanz und ist erleichtert, dass er bald aufhören kann. Denn im Fegefeuer der Gesundheitsreformen verglühen auch seine Zukunftsperspektiven. Die 68er-Ärzte gehen langsam in Rente. Ihre Ideale werden gerade verkauft. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt. Zuwendung wird bestraft. Die "sprechende" Medizin stirbt aus. Aufwachen!
Die neue Medizin der Emotionen - das neue Buch von David Servan-Schreiber.
Ein junger französischer Neurologe und Psychiater wagt die Grenzüberschreitung. Er bringt westliche und östliche Heilverfahren zusammen, ohne das Fundament wissenschaftlich gesicherten Wissens preiszugeben. Im Mittelpunkt steht eine Medizin der Emotionen, welche die Selbstheilungskräfte weckt. Das Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe! Zweifellos ist hier kein Scharlatan oder Esoteriker am Werk, sondern ein glaubwürdiger Grenzgänger zwischen moderner Gehirnforschung und alternativer Heilmedizin. Die medizinische Fachwelt ist voll des Lobes, in Frankreich ist das Buch bereits ein Bestseller.
Immer mehr Menschen wollen bei ihrer Gesundheit mitreden, mitgestalten und mitentscheiden. Ein Essay von Gundula Englisch.
In Zeiten milliardenschwerer Allroundkrisen fangen die Menschen an, ihre Geschicke wieder selbst in die Hand zu nehmen. Auch und besonders in Sachen Gesundheit. Denn mit seinem Geld, das derzeit noch im Fass ohne Boden der Ärzte- und Kassenlobby versenkt wird, könnte der mündige Gesundheitskunde viel Besseres anfangen. Zum Beispiel sich seine Gesundheit selbst organisieren. Gemeinsam mit Ärzten, die ihn individuell betreuen, umfassend informieren und aktiv einbinden. Das erfordert eine neue Patientensicht: Der Einzelne wird als Mensch mit Kopf, Leib und Seele und nicht länger als eine Ansammlung von intakten oder defekten Einzelteilen betrachtet. Schluss also mit dem kassenärztlichen Maschinendenken! Her mit fundierten Informationen über Behandlungsmethoden, Medikamenten, Kosten und Qualität von Gesundheitsleistungen, aus denen man auswählen kann.
Innovative Entwicklungen von Infineon könnten die Medizin revolutionieren.
Um das gigantische, ständig wachsende Wissenspotenzial der Genomforschung auszuschöpfen, bilden sich derzeit überall auf der Welt neue Allianzen aus akademischen Instituten, Pharma- und Hightech-Unternehmen. Auch Infineon hat frühzeitig die Weichen gestellt und ist bei diesem Trend ganz vorne dabei: Zu den aktuellen Forschungsprojekten gehören Chips, auf denen komplette Minilabors untergebracht sind, technische Schnittstellen zu lebenden Nervenzellen und intelligente Textilien, die die Körperfunktionen ihrer Träger überwachen oder bei Rettungseinsätzen helfen.
Cybermedizin zwischen Quacksalberei und freiwilliger Selbstkontrolle.
Immer mehr Menschen interessieren sich für Gesundheitstipps aus dem Internet. Das Problem: Die Qualitätsunterschiede zwischen den Gesundheitsportalen sind enorm. Frederik Tautz glaubt jedoch, dass viele Anbieter - vor allem diejenigen, die sich aufwendige Recherchen und fundierte Datenbanken nicht leisten können, - die nächste Finanzierungsrunde nicht erleben werden. Ihr Finanzierungsmodell steht auf wackligen Beinen.





