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Auf dem Kongress der Generationen debattierten die 89er mit dem Rest der Welt.
Massenarbeitslosigkeit, Vollkaskomentalität, Reformstau - es kriselt in Deutschland. Das Land braucht einen Umbau. Wir brauchen eine neue, kraftvolle Marke Deutschland. Die nachwachsende Generation der 25- bis 35-Jährigen spielt dabei eine wichtige Rolle. Was sind ihre Ideen und Werte, wie stellen sie sich das rundum erneuerte Deutschland vor? Auf dem Kongress der Generationen in Berlin wurde dieses Thema heftig debattiert. Heraus kam eine Agenda 2020 - ein Thesenpapier für den Wandel.
Das Infineon Future Forum in Berlin.
Im Herzen von Berlin, gleich neben dem Brandenburger Tor, diskutierten Spitzenmanager der deutschen Wirtschaft mit Infineon-Chef Ulrich Schumacher über die Zukunft des Standortes Deutschland.
Wie Gott in Deutschland - das neue Buch von Daniel Goeudevert.
Die Deutschen wird es freuen, wenn der Goeudevert ein Loblied auf sie singt. In diesen lausigen Zeiten. Gastfreundlich, tolerant und modern sei das Land, die Menschen tiefgründig, aufrichtig und konzentriert, im Alltag arbeits- und strebsam. Deutschland in Watte gepackt. Inklusive Ehefrau und Biografie. Heraus kommt aber eine Mogelpackung, sagt Peter Felixberger. Denn Goeudevert kneift vor dem Blick dahinter. Dort, wo die Rätsel warten und es weh tut.
Vorbild Deutschland - das neue Buch von Detlef Gürtler.
Vergesst das Neue Amerika! Den Deutschen gehört die Zukunft. Sagt Detlef Gürtler. Seine These: Deutschland hat alles, um sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Vor allem die Erinnerung an die Wirtschaftswunderzeiten. Man müsse sich nur auf diese Stärken von damals besinnen. Mit der Konsequenz: Alle Miesepeter zurück in die Verweigererecke. Mund halten und nachdenken. Etwa die Gewerkschaften über ihre unternehmerische und unabhängige Vergangenheit.
Marke D - Daniel Dettling und Max von Bismarck stellen ihr neues Buch in Berlin vor.
Noch werden sie kaum wahrgenommen. Die 25- bis 35-Jährigen, die sich in kleinen Zirkeln treffen, um über die Zukunft zu debattieren. Doch das wird sich ändern. Ihr Widerstand wächst - gegen die Alt-68er und Babyboomer, die dabei sind, Deutschland zu Tode zu reformieren. Ihre Forderung: Jeder muss Opfer bringen. Sonst werden wir viel Wertvolles verlieren. Eine lohnende Lektüre. Und eine Bewegung, die man nicht unterschätzen sollte.
In einem reichen Land - das neue Buch von Günter Grass (Hg.).
Günter Grass und viele Mitstreiter sind die ideologischen Strippenlenker für die Armen und Schwachen. Sie deuten mit den Fingern auf die Verlierer und rufen nach einer starken Politik. Sie soll Abhilfe schaffen. Das ist zwar politisch korrekt, funktioniert aber nicht mehr. Im Gegenteil: Das Establishment verschärft die Krise. Der Ausweg: Gebt den Menschen mehr Freiheit. Damit sie tun, was sie wollen - und nicht das, was sie müssen. Erst dann leben wir in einem reichen Land.
Die lautesten und schrillsten Wirtschaftsbücher der Saison. Eine Auswahl.
Buchmesse 2002. Verlage und Autoren buhlen um Beachtung und Aufmerksamkeit. Um aus der Masse der Titel hervorzustechen, wird bisweilen kräftig auf die Buschtrommeln geschlagen. Hauptsache Krach machen, dann wird sich der Leser schon umdrehen. Qualität bleibt oft auf der Strecke. Wir haben die lautesten Schreier auf den Prüfstand gesetzt. Das Autorenduo Maxeiner/Miersch verkloppt Reformverhinderer - vier neue Ratgeber holzen in die Richtung, wie man im Job ein Schwein und gemein wird.
Patient Deutschland - das neue Buch von Stefan Bollmann (Hg.).
Deutschland liegt im Koma. Doch anstatt den Kranken zu therapieren, erhält er Placebos, Trostpflästerchen und Konsenssoße als vermeintliches Stärkungsmittel. Auch wenn schon viel geschrieben wurde über die typische deutsche Krankheit mit dem Namen Reformphobie, lesenswert ist dieses Buch auf alle Fälle. Die 17 Autoren, darunter Reinhard K. Sprenger, Fredmund Malik und der McKinsey-Chef Jürgen Kluge, brillieren durch eine tiefe Anamnese und kluge Therapievorschläge.
Die Geschichte Deutschlands nach 1945, das neue Buch von Eckhard Mieder.
Wie war das eigentlich mit Ost- und Westdeutschland? Viele Jugendliche wissen darüber nur wenig, im Geschichtsunterricht kommt es kaum vor. Mieders Buch füllt die Lücken und liest sich auch noch sehr angenehm.





