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Leseprobe: Das unbekannte Feld der Erneuerung - ein Dossier von changeX
"Innovation! Innovation!", schallt es von überall her. Die fortwährende Erschließung des Neuen gilt als Basis der Wettbewerbsfähigkeit wie als Garant künftigen Wohlstands. Doch dass man Neues ohne die Zerstörung des Alten haben könne, ist nur eines der Missverständnisse im allgemeinen Innovationstaumel. Schwerer noch wiegt die Fokussierung auf den wissenschaftlich-technischen Bereich. Soziale Innovationen geraten erst gar nicht in den Blick. Doch sie sind Experimente mit neuen Formen sozialer Organisation, ohne die gesellschaftlicher Wandel nicht gelingen kann. Unser Dossier Soziale Innovation wendet sich diesem unbekannten Feld der Innovation zu und fragt nach dem Charakter, den Entstehungsbedingungen und den Erfolgsfaktoren sozialer Innovation. Es liegt als App für iPhone und iPad sowie als E-Book im PDF-Format vor.
Zitate aus Essays, Rezensionen und Interviews von changeX - die Online-Version zu unserer App
Die besten Zitate aus gut einem Jahr Ideenarbeit von changeX. Zu Führung, Management, Wirtschaft, Bildung, Denken, Innovation, Zukunft und anderen Themen des Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Essays, Interviews und Buchrezensionen von changeX-Autoren, garniert mit Schlüsselzitaten aus besprochenen Büchern. Die Online-Version zu unserer App.
Ergebnisse der Umfrage Zukunftsmärkte 2020
Antizyklisch denken, das heißt auch, in wirtschaftlichen Abschwungphasen bereits nach den Ideen, Technologien und Geschäftsmodellen zu suchen, die einen neuen Aufschwung tragen können: den Märkten der Zukunft.
Zukunftskolumne 2: die neue ökonomische Aufklärung.
Wer künftig Kunden erreichen will, muss vom Thron steigen. Muss glaubwürdig abdanken, zu Mitbestimmung und Teilhabe ermuntern und gnadenlos transparent sein. Denn Kunden kann man nur binden, indem man sie einbindet. Weil sie eingebunden werden wollen. Aus Verbrauchern werden so Entwicklungs- und Wertschöpfungspartner.
Zukunftskolumne 1: Das Kaufhaus für das 21. Jahrhundert.
Karstadt, Hertie, Kaufhof. Die Kaufhauskrise läutet mitnichten den Untergang des Warenhauses ein. Sie ist nur Ausdruck mangelnder Innovationskraft im Einzelhandel. Erforderlich ist ein Update der Kaufhäuser. MyStore ist die begeh- und erlebbare Antwort auf die Trends, die unser heutiges urbanes Leben prägen: Individualisierung, veränderte Konsummuster, Web-2.0-basierte Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspartnerschaften. MyStore heißt: Kaufhäuser werden zur Open-Innovation-Plattform im echten Leben.
Die Mitte lebt! - Das neue Buch von Klaus Burmeister, Ben Rodenhäuser und Beate Schulz-Montag.
Kann man den Kunden wirklich jeden Mist andrehen, Hauptsache, er kostet kaum Geld? Drei Autoren aus der Z_punkt-Redaktion bezweifeln das: Für sie hat die Logik der Tiefstpreise versagt. Die Kunden von heute sind keine Geizhälse, die allein auf Billigpreis-Signale reagieren. Sondern selbstbewusste Käufer, die sorgsam auswählen und ihr Konsumverhalten nicht mehr am momentanen, sondern am Lebenseinkommen ausrichten. Deswegen ihr Rat: Schluss mit Discount um jeden Preis! Der Konsum der Zukunft basiert auf Wertschätzung, Respekt und persönlich-individuell zugeschnittenen Produkten. Und stattfinden wird er in der Mitte. Ein dynamisches Zentrum, in dem es wieder brodelt und kocht.
Die Z_punkt-Trendkolumne: Der Konsum der Zukunft basiert vor allem auf ehrlicher Beziehungsarbeit mit den Kunden. | Folge 6 |
Verzweifelt versuchen viele Unternehmen Käufer zu finden. Sie verstehen deren Zurückhaltung nicht mehr. Der Ausweg: Sie müssen beginnen, sich selbstkritisch mit ihren langweiligen Angeboten und ihrem arroganten Umgang mit den Kunden zu beschäftigen. Die Zukunft des Handels liegt nämlich in Dienstleistungen, die den überforderten Verbraucher wirksam entlasten. Der Konsum der Zukunft basiert auf Wertschätzung und Respekt. Stattfinden wird er in Kaufhäusern neuen Typs.
Zukunftsgestaltung braucht Werte - sonst verfehlt die Entwicklung ihr Ziel.
Planlos treibt die Informationsgesellschaft dahin. Der Mensch, der eigentlich in ihrem Mittelpunkt stehen sollte, bleibt auf der Strecke und hadert ohnehin mit der eigenen Entwicklung. Was wir brauchen, ist eine klare Vision einer wünschenswerten Welt.





