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Ihre Suche nach "Tag: Lotter, Wolf" ergab 9 Treffer.
Die Zeitschriftenumschau von changeX - Folge 1, Januar/Februar 2009.
Das Schlimmste kommt noch. Und was kommt, wird wehtun. Das meinen fünf renommierte Ökonomen, die schon früh vor der Finanzkrise gewarnt haben. Das Magazin Foreign Policy hat sie nach ihrer Einschätzung zur Weltwirtschaftskrise gefragt. Ihre Antworten sind ein Thema der neuen changeX-Zeitschriftenumschau. Sie folgt künftig regelmäßig den Diskurspfaden in deutschen und internationalen Zeitschriften, liest quer, fragt nach und sucht nach den gewichtigen Argumenten im allgemeinen Geschnatter. . / 26.02.09
Die kreative Revolution. Was kommt nach dem Industriekapitalismus? Das neue Buch von Wolf Lotter.
Kreativität, Kreativität, Kreativität, schallt es von überall her. Kreativität gilt als Hoffnungsschimmer in der Abenddämmerung der Industriegesellschaft. Falsch, sagt Wolf Lotter in seinem neuen Buch. Tatsächlich handelt sich um zwei nicht kompatible Organisationsstrukturen: industriekapitalistisch die eine, wissensbasiert die andere. Die Transformation, die wir erleben, ist fundamental. Eine neue Ökonomie entsteht, in der Ideen wichtiger sind als Produkte. In der Ideenwirtschaft schaffen Ideen passgenaue Lösungen für individuelle Bedürfnisse. Zu gewinnen ist eine bessere Welt. / 16.02.09
Ein Grund für die Zukunft: das Grundeinkommen - das neue Buch von Götz W. Werner.
Automatisierung vernichtet Arbeitsplätze. Und wird deswegen verteufelt. Zu Unrecht. Automatisierung ist ein Segen, kein Fluch. Sie ist ein Triumph menschlichen Erfindungsreichtums über Mühsal und Plackerei. Doch wenn Einkommen nur aus Arbeit fließt, wird das zum Problem für Menschen, die keine haben. Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann die Arbeit vom Joch der Notwendigkeit befreien - und den Menschen die Freiheit eröffnen, das zu tun, was sie wirklich tun wollen. Und was sie am besten können. / 12.02.07
Die besten Bücher des Jahres - ausgewählt von der changeX-Jury.
Mehrere hundert Bücher haben wir in diesem Jahr wieder gesichtet und kritisch auf ihren Neuigkeitswert hin abgeklopft. Beinahe 200 davon haben wir rezensiert oder mit den Autoren Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Jetzt ist es Zeit, die Besten zu küren. Die Mitglieder der changeX-Jury haben ihre Top Ten des Jahres 2006 gewählt. Here are the results! / 01.12.06
Verschwendung. Wirtschaft braucht Überfluss - das neue Buch von Wolf Lotter.
brand eins-Redakteur Wolf Lotter hat ein spektakuläres Buch geschrieben. Es ist ein radikaler Abgesang auf den morschen Industriekapitalismus und eine Einladung in eine blühende Konsumgesellschaft, in der Menschen von blöder Erwerbsarbeit befreit und sich in einer überbordenden Vielfaltsökonomie entfalten werden. Selbstbewusst, selbstsicher und als mündige Bürger - losgelöst von jeder Dressur und Zurichtung, wie sie heute noch Alltag sind.
Damit es uns in Zukunft nicht mehr so mies geht - ein Essay von Wolf Lotter.
Verschwendung ist unsinnig, asozial, moralisch verwerflich. Das hat man uns lange eingeredet. Dadurch wird es nicht richtiger. Ohne Verschwendung gibt es keine Vielfalt. Verschwendung bedeutet nicht, Ressourcen oder Ideen zu vergeuden. Verschwendung kennzeichnet den Prozess, aus Gutem Besseres machen zu wollen. Alles, was wir an Kulturleistung errungen haben, verdanken wir der menschlichen Fähigkeit, in der Vielfalt an Möglichkeiten, die uns die Welt bietet, Verschiedenartigkeiten auszumachen. Deswegen lautet das wahre Wesen der Ökonomie: Verschwendung. Investition. Grenzenloses Ausprobieren. Überfluss. Und eben nicht: Einheit, Gleichheit, Plan.
Die deutsche Sprachbürokratie zwingt uns ihr Regelwerk auf. Ihr einziger Antrieb lautet: Machterhalt um der Macht willen - ein Essay von Wolf Lotter.
Die Deutschen ducken sich seit jeher vor der Staatsobrigkeit. Die Bürde des Untertans ist schließlich unantastbar. Was der Staat vorschreibt, ist gut. Mit der Rechtschreibreform wird ein wichtiges Kapitel in dieser Duckmäusergeschichte fortgeschrieben. Die Grundkonstanten lauten: Sprache korrekt exekutieren! Bei Verfehlungen Rotstift zücken! Bestrafen! Ein Anschlag auf die Freiheit, sagt der Publizist Wolf Lotter. Denn die geschriebene Sprache darf nicht, was in der Rede normal ist, sich selbst ordnen und ausdrücken. Zumal die Obrigkeit derzeit selbst die Sprache verliert. Sie weiß nämlich nicht mehr, was sie will, und deshalb kann sie es auch nicht sagen.
Das Establishment der alten Strippenzieher muss den Weg frei machen. Für die eigentliche Zukunft der Arbeit. Ein Essay von Wolf Lotter.
Eigen- und Bürgerarbeit sind heute die wichtigsten Produktionsfaktoren der deutschen Wirtschaft. In privaten Haushalten werden pro Jahr zehn Milliarden Arbeitsstunden mehr geleistet als in der offiziellen Wirtschaft. Die Schwarzarbeit ist mit einem Volumen von rund 380 Milliarden Euro einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren im EU-Raum überhaupt. Doch die Alten singen ihr ewiges Lied von der industriell dominierten Erwerbsarbeit. Denn dort lassen sich Steuer- und Sozialstaatsschrauben am besten ansetzen. Eine Clique aus Lehrern, Beamten und Berufspolitikern hält so ein ganzes Land in Schach.
Warum die New Economy nicht totzukriegen ist - ein Essay von Wolf Lotter.
Das Ancien Régime der Old Economy hat die Transformation von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft in Deutschland um Jahre verzögert. Und es ist unwahrscheinlich, dass die Besitzstandswahrer erkennen, dass das System, das sie zu verteidigen suchen, anachronistisch ist und an den Bedürfnissen des Volkes vorbeigeht. Deswegen brauchen wir mutige Menschen, die sich der Gründergeneration der New Economy anschließen. Die einzige Wahl ist und bleibt die Selbstorganisation.





