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Neu: Die Studienumschau von changeX, Nummer 1/2011
Nur vordergründig geht es um Zahlen, Daten, Fakten. Um wissenschaftlich gehärtete Bausteine des Weltverständnisses. Studien, Forschungsergebnisse zeigen, wonach gesucht wird; sie liefern erste Antworten auf Fragen der Zeit. Und führen mitunter dazu, manches plötzlich mit anderen Augen zu sehen. Wir haben den Ergebnisstrom gesichtet. Und picken heraus, was uns aufgefallen ist. Die Studienumschau 1/2011.
Die junge Generation will Verantwortung übernehmen, aber die Gesellschaft hört nicht hin - ein Gespräch mit Klaus Hurrelmann.
Handys, Computerspiele und wachsender Egoismus kennzeichnen die Jugend von heute - glaubt man der landläufigen Meinung. Doch die junge Generation tickt anders, als viele denken. Sie ist in ihrer Mehrheit leistungsbereit und erfolgsorientiert, motiviert und sozial engagiert. Sie will anpacken und ist bereit, in zentralen Feldern der Zukunftssicherung Verantwortung zu übernehmen: für Bildung und Nachwuchs. Nur stößt ihre Offerte auf taube Ohren. Politik und Gesellschaft verweigern sich, statt neue Lebenschancen zu eröffnen.
Die Lust an Politik wieder entdecken - ein Zwischenruf von Michael Opielka.
Die Jugend interessiert sich nicht mehr für Politik. Schimpfen die Alten. Die Alten interessieren sich zu sehr für Machtpolitik. Schmunzeln die Jungen. Unser Autor, ein Gründungsmitglied der Grünen, hat sich auf eine Versöhnungsreise begeben. Die Welt verbessern wollen die Jungen immer. Jede Generation, aber auf unterschiedlichen Wegen. Die 68er haben ihre Väter vom Sockel gestoßen. Und die Machthebel in Gesellschaft und Politik erobert. Jetzt sind sie Konservative, die etwas ändern, damit alles bleibt, wie es ist. Die Jugendlichen heute sind Pragmatiker - konkrete und praktische Weltveränderer. Ihre Devise: Aktiv sein statt herumschwafeln. Opielka gibt die Hoffnung auf mehr Diskurs dennoch nicht auf.
Ein Gespräch mit dem Soziologen Claus J. Tully über die unverkrampfte Techniklust in der Jugendkultur.
Der Umgang mit Technik im Alltag hat sich gewandelt. Im Maschinen-Zeitalter war nur Experte, wer genau wusste, wie ein Gerät tickt. Den Kids heute ist es egal, wie ein Handy oder MP3-Player technisch funktioniert. Sie spielen damit, entdecken und probieren neue Möglichkeiten aus. Immer auf der Suche nach Orten, wo der Papst boxt. Doch Vorsicht! Die Kunst der Navigation ist im Handy-Zeitalter umso wichtiger, sonst zappelt man in der Beliebigkeit der Vielfalt. Schulen könnten die Kids vorbereiten, was sie in der Coolworld erwartet. Aber die Lehrpläne stammen noch aus dem Maschinen-Zeitalter.
Die neue Moral der Netzwerkkinder - das neue Buch von Andreas Steinle und Peter Wippermann.
Die heutigen Teens sind Netzwerkkinder, aufgewachsen in der Informationsgesellschaft. Sie verlassen sich auf sich selbst und navigieren souverän in der Unübersichtlichkeit von Marken und Medien. Selbstorganisation und Vernetzung sind ihre Stärken. Um für Selfmarketing und Networking gerüstet zu sein, müssen Körper und Geist ständig verbessert und optimiert werden. Auf Styling und Outfit wird daher ebenso großer Wert gelegt wie auf Interaktivität und Connectivity. Werden statt Sein lautet die Lebensdevise.
Ein Gespräch mit Klaus Hurrelmann über die neue Shell Jugendstudie.
Die Spaßgesellschaft ist passé, der Ernst des Lebens hält wieder Einzug. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse der "14. Shell Jugendstudie". Das heißt nicht, dass in der Jugend nun der Griesgram den Ton angeben würde. Im Gegenteil: Ihre Grundstimmung ist optimistisch, Erfolg heißt das Ziel. Und der Weg dorthin führt über Fleiß, Arbeit und Motivation. Ganz pragmatisch sucht die junge Generation ihre Chance(n). Eine Rückkehr der alten Werte? Nein, vielmehr eine kreative Fusion aus den Werten der vorangegangenen Generationen, meint Klaus Hurrelmann. Mit ihm sprach Winfried Kretschmer in Frankfurt.
Ein Gespräch mit Klaus Hurrelmann über die neue Shell Jugendstudie. | Folge 2 |
Die Spaßgesellschaft ist passé, der Ernst des Lebens hält wieder Einzug. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse der 14. Shell Jugendstudie. Das heißt nicht, dass in der Jugend nun der Griesgram den Ton angeben würde. Im Gegenteil: Ihre Grundstimmung ist optimistisch, Erfolg heißt das Ziel. Und der Weg dorthin führt über Fleiß, Arbeit und Motivation. Ganz pragmatisch sucht die junge Generation ihre Chance(n). Eine Rückkehr der alten Werte? Nein, vielmehr eine kreative Fusion aus den Werten der vorangegangenen Generationen, meint Klaus Hurrelmann. Mit ihm sprach Winfried Kretschmer in Frankfurt.





