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Ergebnisse der Umfrage Zukunftsmärkte 2020
Antizyklisch denken, das heißt auch, in wirtschaftlichen Abschwungphasen bereits nach den Ideen, Technologien und Geschäftsmodellen zu suchen, die einen neuen Aufschwung tragen können: den Märkten der Zukunft.
Wohlstand ist eine kulturelle Leistung – ein Plädoyer für eine umfassendere Sicht auf Wirtschaft. Ein Essay von Erik Händeler.
Wirtschaft, für den Mainstream der Ökonomen sind das Preise, Zinsen, Löhne und Geldmenge. Doch greift dieser monetäre Blick zu kurz. Wirtschaft wurzelt im realen Leben der Menschen, die an ihr teilhaben: aller. Alle sind Wirtschaft.
Wohlstand ist eine kulturelle Leistung – ein Plädoyer für eine umfassendere Sicht auf Wirtschaft. Der Essay als Audio [34:15 min].
Wirtschaft, für den Mainstream der Ökonomen sind das Preise, Zinsen, Löhne und Geldmenge. Doch greift dieser monetäre Blick zu kurz. Wirtschaft wurzelt im realen Leben der Menschen, die an ihr teilhaben: aller. Alle sind Wirtschaft.
In der Wissensökonomie wird der Mensch zum Regisseur seiner Gesundheit - ein Essay von Erik Händeler.
Reden wir nicht von unserem Gesundheitssystem, das so heißt, obwohl es nur Krankheit verwaltet. Reden wir über die größte schlummernde Ressource unserer Volkswirtschaft: Gesundheit. Denn in Zukunft gilt es nicht, sich abzubuckeln, bis man ausgemergelt das Pensionsalter erreicht. Wer ein Leben lang produktive Gedankenarbeit leisten will, für den wird Gesundheit zur entscheidenden Ressource. Körperlich und seelisch fit bleiben wird zur Lebensaufgabe jedes Einzelnen. Und Gesundheit zum neuen Wohlstandsmotor. / 26.06.08
In der Wissensgesellschaft entscheidet die Kultur der Zusammenarbeit über wirtschaftlichen Erfolg - ein Essay von Erik Händeler.
Lange haben wir uns die Zukunft vorgestellt wie die alte Industriegesellschaft, nur mit Computern auf dem Schreibtisch. Seit die aber immer effizienter produzieren, ist die Angst groß, dass uns die Arbeit ausgeht. Unsinn!, sagt Erik Händeler: Wir werden in Zukunft weit mehr Arbeit haben, als wir bewältigen können! In seinem changeX-Essay beschreibt der Zukunftsforscher die große Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Und sagt, worauf wir uns einstellen müssen. Denn unsere Arbeitskultur hinkt der Technologie hinterher. Befehl und Kontrolle, Status und Hierarchien behindern den Wissensfortschritt, anstatt ihn zu fördern. Gefragt sind Selbstverantwortung, Kooperation und gegenseitige Hilfe. Diese neue Kultur der Zusammenarbeit kann zur Basis einer neuen langen Welle des Wohlstands werden. Wir müssen nur wollen. / 10.05.07
Mit einer Effizienzrevolution kann Deutschland Maßstäbe für die postindustrielle Ära setzen - ein Essay von Ulrike Fokken.
Die Hoffnung fährt hernieder auf den Standort Deutschland, und sie ist grün. Während die Welt vor Schreck über die Klimakatastrophe erstarrt, sollte unsere Industrie kühl deren Chancen erkennen und beherzt handeln. Denn die einzig sinnvolle Strategie gegen Kohlendioxid und für weltweite Entwicklung heißt Energieeffizienz. Mit weniger mehr zu erreichen, das ist eine Aufgabe nach dem Geschmack unserer Erfinder, Tüftler und Ingenieure. Die technologischen und industriellen Grundlagen sind gelegt. Darauf lässt sich aufbauen. Anpacken ist gefragt. Die Vision: Weniger ist mehr. / 05.04.07
Kondratieffs Welt. Wohlstand nach der Industriegesellschaft - das neue Buch von Erik Händeler.
Die Kassandra-Rufer in Politik und Wirtschaft reden gerne vom Ende der Arbeit. Sie soll uns angeblich ausgehen. Fragt sich nur, warum? Denn Arbeit heißt, Probleme lösen. Und genau davon haben wir heute mehr als genug. Die Hürde: Wir sind nicht kreativ und produktiv genug, um diese Probleme zu lösen. Und stochern im makroökonomischen Heuhaufen vergangener Zeiten nach Zukunftslösungen. Dabei hat der russische Ökonom Kondratieff bereits vor vielen Jahren festgestellt, dass der beste Weg in die Zukunft darin besteht, in Menschen und ihr Wohlbefinden zu investieren.
Die Geschichte der Zukunft - das neue Buch von Erik Händeler.
Der Kanzler schwingt die Fahne der Reformagenda 2010. Das sozialstaatsverwöhnte Volk tobt. "Wir sollen bluten", titelt die Boulevardpresse. Alles ganz normal, sagt Erik Händeler. Produktivität, Wirtschaftswachstum und Effizienz der Arbeit stagnieren nach dem Höhepunkt der Informationstechnik. Wir befinden uns jetzt inmitten eines langen Abschwungs. Der Ausweg: Nur durch eine kooperative, respektvolle, menschlichere Art und Weise des Zusammenarbeitens und -lebens entsteht ein neuer Wirtschaftszyklus mit höherer Wertschöpfung: der sechste Kondratieff. Dieser basiert auf der Theorie der langen Wellen, die der russische Ökonom Kondratieff bereits um 1920 erfand.





