Tanz den Kondratieff!
Die Kassandra-Rufer in Politik und Wirtschaft reden gerne vom Ende der Arbeit. Sie soll uns angeblich ausgehen. Fragt sich nur, warum? Denn Arbeit heißt, Probleme lösen. Und genau davon haben wir heute mehr als genug. Die Hürde: Wir sind nicht kreativ und produktiv genug, um diese Probleme zu lösen. Und stochern im makroökonomischen Heuhaufen vergangener Zeiten nach Zukunftslösungen. Dabei hat der russische Ökonom Kondratieff bereits vor vielen Jahren festgestellt, dass der beste Weg in die Zukunft darin besteht, in Menschen und ihr Wohlbefinden zu investieren.
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Autorin
Dagmar DecksteinDagmar Deckstein ist Wirtschafts-korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Stuttgart und schreibt als freie Autorin für changeX.
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