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changeX-Sommerklassiker 2007 - Folge 5: Wild Duck. Empirische Philosophie der Mensch-Maschine-Vernetzung von Gunter Dueck.
Es gibt sie: Bücher, nach deren Erscheinen die Welt nicht mehr war wie zuvor. Weil sie eine neue, andere, schräge Sicht der Dinge entworfen haben. Eine Sicht, hinter die es kein Zurück mehr gab. Weil sie uns den Spiegel vorgehalten haben und unser Leben in einem ganz neuen Licht erscheinen ließen. Solchen, oftmals zunächst unerkannten Erkenntnisjuwelen - Klassikern eben - widmet sich unsere Sommerserie 2007. Unsere Autoren stellen ihre Favoriten vor: subjektiv, pointiert und reflektierend. In der fünften Folge erinnert changeX-Gastautor Erich Feldmeier an Gunter Duecks Hymne an die Wildenten unter uns. / 01.08.07
Supramanie oder die Welt steht in Flammen - Anmerkungen zu Gunter Duecks wachsendem Megawerk.
Ein Mathematikprofessor und IBM-Manager seziert gnadenlos, was die Wirtschaft zusammenhält. Fünf Bücher hat er darüber in den letzten drei Jahren publiziert. Das neueste beschreibt die Gier und das Streben, der Beste zu sein. In einer Wirtschaft, die den Menschen in ständiger Anspannung hält, ihn zu Höchstleistungen treibt und ihm keine Ruhe mehr lässt. Der Pflichtmensch von früher wird zum Score-Man. Geldgier und Betrug fressen Seele auf. Respekt, Liebe, Dank und Anerkennung - Fehlanzeige. Zu viel Schwarz-Weiß und Entweder-oder, sagt changeX-Autor Winfried Kretschmer. Im Grunde trauert Dueck nur der Sicherheit und Geborgenheit des alten industriellen Systems nach.
Die Computer werden's richten.
IBM-Vordenker Gunter Dueck setzt auf die Computer: "Computer werden errechnen: Ein allgemeiner Zustand von Glück und Zufriedenheit ist mathematisch optimal für die Ökonomie."





