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Josef W. Seifert: Moderation und Konfliktklärung.
Dass Menschen nicht immer einer Meinung sind, ist normal. Ein Konflikt beginnt, wenn eine Beziehung diese Differenz nicht aushält. Ein Ratgeber zeigt, wie man solche Kommunikationsblockaden aufbricht.
Ein Kongress fragt nach der Spannung in Organisationen und stößt auf ihren Burn-out - eine Reportage von Anja Dilk.
Unternehmen brauchen Offenheit, wenn sie bestehen wollen. Offen sprechen, fragen, anregen, kritisieren. Mangelt es daran, geraten sie unter Druck. Unter Druck und Stress aber geht es Unternehmen nicht anders als den Menschen, die sie beschäftigen: Sie rutschen in das Burn-out. So die spannende These eines Schweizer Organisationspsychologen auf dem X-Organisationen-Kongress in Berlin. Eine These, die hilft, manche Unternehmen mit anderen Augen zu sehen: als ausgebrannte Wracks. / 21.11.07
Heilsame Konflikte. Beziehungen verbessern, Konflikte lösen - das neue Buch von Kerry Patterson, Joseph Grenny, Ron McMillan und Al Switzler.
Jeder kennt es: Adrenalin schießt ins Blut, die Wut kocht hoch. Alles scheint klar, der Schuldige gefunden. Der Konflikt nimmt seinen Lauf. Doch zurück bleibt meist verbrannte Erde. Denn die meisten von uns haben nicht gelernt, produktiv mit Konflikten umzugehen. Wir stecken fest in einer Sackgasse und schnappen hilflos um uns. Doch das muss nicht sein, sagen vier amerikanische Autoren. Konflikte sind nichts Negatives. Sie gehören nicht nur zum Leben, sondern können auch heilsam sein. Denn sie lassen sich nutzen, um Probleme zu lösen und Beziehungen zu verbessern. Man muss nur sein Reptil an die Leine legen.
Warum sind immer die anderen das Problem? - Ein Gespräch mit Susanne Klein.
Wir beschäftigen uns am Arbeitsplatz überwiegend damit, Konflikte zu managen. Wie das allerdings funktioniert, wissen die wenigsten. Das Problem: Gefühle, Ängste und eigene Unzulänglichkeiten vernebeln die Sinne für konstruktive Konfliktgespräche. Sagt eine Bonner Konfliktberaterin und zeigt, wie man zu einvernehmlichen Lösungen kommt. Der erste Schritt ist, seine Selbstüberschätzung in den Griff zu bekommen. Hintergrund: Die meisten Menschen schätzen sich und ihre Arbeit besser ein als die der Kollegen. Im zweiten Schritt arbeitet man dann die eigene Beteiligung am Konflikt heraus.
Die Peperoni-Strategie - das neue Buch von Jens Weidner.
Wer nur auf Harmonie bedacht ist und Konflikte scheut, der hat es nicht leicht im Leben und wird von vielen Zeitgenossen routiniert ausgenutzt oder untergebuttert. Doch der Erziehungswissenschaftler und Kriminologe Jens Weidner weiß Rat. Herausgekommen ist einer der witzigsten Ratgeber dieses Bücherherbstes. Gefährlich ist nur, dass er als Freibrief zur Aggression missverstanden werden könnte.
Warum Streiten glücklich macht - ein Gespräch mit Christa Zuberbühler.
Die einen suchen nach neuen Chancen und Möglichkeiten. Die anderen wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Ein Konflikt ist dabei unvermeidlich. Doch die Deutschen sind dafür zu gut erzogen. Sie gehen jeder Auseinandersetzung aus dem Weg. Denn Streiten ist böse. Die Konsequenz: kalter Krieg statt Frieden. Eine österreichische Mediatorin fordert die Deutschen auf, ihre gute Stube zu verlassen. Konflikte, so ihr Appell, gehören zum Leben. Und machen den Weg frei - für eine Zukunft, in der alle Platz haben.
Professionelle Konfliktlösung - ein Gespräch mit der Wirtschaftsmediatorin und Führungskräftetrainerin Anita von Hertel.
Viele Menschen sehen Konflikte als dunkle Wolken am Horizont des menschlichen Miteinanders, denen man am besten geschickt ausweicht, um sich vor dem Gewitter rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Andere Zeitgenossen wieder streiten, mobben, intrigieren und boykottieren, wo immer es sich anbietet, und legen so ganze Prozesse lahm. Konfliktmanagement gehört zum Tagesgeschäft jeder Führungskraft und bietet mehr Chancen, als man zunächst vermutet.





