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Werkstätten für eine Wirtschaft der Bürger - ein Essay von Peter Plöger
Während weltweit die Proteste hochwallen, ist es in Deutschland ruhig geblieben. Doch es gibt auch hier genügend Menschen, die sich machtlos fühlen und dennoch etwas tun. Nur taten sie es bisher unbemerkt. Im Stillen. In lokalen Gemeinschaften und überschaubaren Netzwerken. Und doch bauen sie an einer anderen Wirtschaft. Ein Blick auf eine aufkeimende Wirtschaft der Bürger.
Verschwendung. Wirtschaft braucht Überfluss - das neue Buch von Wolf Lotter.
brand eins-Redakteur Wolf Lotter hat ein spektakuläres Buch geschrieben. Es ist ein radikaler Abgesang auf den morschen Industriekapitalismus und eine Einladung in eine blühende Konsumgesellschaft, in der Menschen von blöder Erwerbsarbeit befreit und sich in einer überbordenden Vielfaltsökonomie entfalten werden. Selbstbewusst, selbstsicher und als mündige Bürger - losgelöst von jeder Dressur und Zurichtung, wie sie heute noch Alltag sind.
Damit es uns in Zukunft nicht mehr so mies geht - ein Essay von Wolf Lotter.
Verschwendung ist unsinnig, asozial, moralisch verwerflich. Das hat man uns lange eingeredet. Dadurch wird es nicht richtiger. Ohne Verschwendung gibt es keine Vielfalt. Verschwendung bedeutet nicht, Ressourcen oder Ideen zu vergeuden. Verschwendung kennzeichnet den Prozess, aus Gutem Besseres machen zu wollen. Alles, was wir an Kulturleistung errungen haben, verdanken wir der menschlichen Fähigkeit, in der Vielfalt an Möglichkeiten, die uns die Welt bietet, Verschiedenartigkeiten auszumachen. Deswegen lautet das wahre Wesen der Ökonomie: Verschwendung. Investition. Grenzenloses Ausprobieren. Überfluss. Und eben nicht: Einheit, Gleichheit, Plan.





