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Fünf Hürden, durch die wir beim Planen bleiben
Mehr Freiräume, weniger Planung und Kontrolle - doch nur zu oft bleibt es beim hehren Vorsatz. Zu groß sind die Beharrungskräfte. Ein Autor benennt fünf Hürden, durch die wir beim Planen bleiben.
Management ist nicht mehr zeitgemäß – ein Interview mit Niels Pfläging.
Von Nordkorea einmal abgesehen ist Management die letzte Bastion der Planwirtschaft. Es ist im Herzen sowjetisch, ein Relikt aus dem Werkzeugkasten des Industriezeitalters. Höchste Zeit, Management abzuschaffen, sagt Deutschlands schärfster Managementkritiker. Und plädiert für einen neuen, zeitgemäßen Kodex der Führung. Die Unternehmen der Zukunft werden Netzwerke sein.
Planungspleiten und die Kunst der Improvisation - ein Essay von Andreas Zeuch.
Pläne scheitern. Immer wieder. Und dann? Wird improvisiert, einfach so, irgendwie. Denn gelernt hat das niemand. Weil Improvisation planungsversessenen Managern noch immer als Rumgewurschtel gilt, dem saubere, akribische Planung prinzipiell vorzuziehen sei. Nur stößt Planung an die Grenzen der Vorhersehbarkeit. Die Antwort: Improvisation endlich als seriösen Handlungsmodus anerkennen: als unternehmerische Kunst.
Projektmanagement beginnt jenseits von Planungstools und Spiegelstrichlisten - ein Essay von Olaf Hinz.
Die Planwirtschaft lebt. Mitten im Kapitalismus: als Projektmanagement. Dort regiert ein mechanistisches Planungsverständnis, wird auf Jahre hinaus im Stundentakt geplant, werden Termine wie Ikonen angebetet. Doch es geht auch anders. Wer Projekte als gemeinsame Unternehmungen von Menschen begreift, Pläne nicht für die Wirklichkeit hält und Zukunft als offen sieht, der kann Projekte mit Neugier, Risikobewusstsein und Gelassenheit führen. Das heißt offen sein, mit Menschen reden, Neues kennenlernen - und sich auch mal überraschen lassen. / 30.01.07
Warum das Spiel des Lebens nicht zu kontrollieren ist - ein Essay von Peter Felixberger.
Per Knopfdruck lässt sich das Leben nicht steuern. Im Gegenteil: Es ist unvorhersehbar, komplex und damit nicht kontrollierbar. In einem Wort: Es ist ein grandioser Wirrwarr. Blöd ist nur, dass wir es ständig beherrschen wollen. Das Motto der Kontrollettis: Nichts darf mehr, nichts kann mehr passieren. Doch die Gegenwart schlägt einen neuen Takt: Chaos und Krise gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Management schafft endlich Raum für Vielfalt. Statt kurzfristiger Gewinnmaximierung steht das langfristige Überleben im Mittelpunkt. Kontrollen werden auf das Mindestmaß reduziert.





