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Burnout ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles - ein Interview mit Markus Väth
Herr Müller war schon immer so perfektionistisch. Heißt es, wenn Herr Müller aus den Latschen kippt. Burnout gilt immer noch als Einzelschicksal: Herr Müller ist halt nicht tough genug. Nein, unsere Arbeitsgesellschaft muss endlich ihre grandiose Selbstlüge eingestehen: Burnout ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Es wurzelt in unserem unerbittlichen Arbeitsmodell. In einer kollektiven Erfolgsgeilheit, die nur Leistung als Maßstab kennt.
Unternehmen Wahnsinn - Theresia Volks Anregung zum nicht trivialen Weiterdenken
Längst ist der Wahnsinn zum Alltag in vielen Unternehmen geworden. Ein Projekt jagt das andere, ständig ändert sich alles, ist sachlicher Diskurs inhaltsleerer Phrasendrescherei in endlosen Meetingrunden gewichen. Nur das Management behauptet steuern zu können, was eigentlich organisationales Chaos ist. Eine Autorin mahnt, der wirren Wirklichkeit ins Auge zu sehen. Um in einem prinzipiell nicht mehr steuerbaren Kontext handlungsfähig zu bleiben.
Rezension: Die Arbeitswelt von morgen
Wer die Arbeitswelt von morgen in den Blick bekommen will, muss über den langen Schatten der Industriegesellschaft springen. Eine Tagung ist zu kurz gesprungen. Und hat sich im Bemühen verheddert, regulieren zu wollen, was nicht zu regulieren ist. Denn der Wandel geht hinein bis in das Selbstbild der (arbeitenden) Menschen.
Peter Plögers Aufwärmprogramm für Arbeitssammler.
Vorbei. Die Normalarbeit, nine to five in Festanstellung, kann man sich abschminken. Die neue Arbeitswelt bietet weniger Sicherheit, aber mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Peter Plöger hat am Ende seines Buches zusammengefasst, worauf angehende Arbeitssammler achten sollten. Ein Aufwärmprogramm.
Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten. Peter Plögers ambivalente Beschreibung der neuen Arbeitswelt.
Sie sind gut ausgebildet, motiviert und optimistisch. Dennoch kommen sie beruflich nicht auf die Füße, hangeln sich von Job zu Job, oftmals am Rande des Existenzminimums. Arbeitssammler sind Prototypen einer neuen Arbeitswelt, in der jeder zum Gestalter seiner Erwerbsbiografie wird. Doch sie schwanken zwischen Prekariat und Avantgarde.
Palomar 5 – eine junge Generation will einen grundlegenden Wandel der Arbeitskultur.
Mehr Projektarbeit und Flexibilität, mehr Möglichkeiten, Wissen zu teilen, mehr gemischte Teams, unterschiedliche Perspektiven und frische Ideen – so wünscht sich eine Avantgarde von Berufseinsteigern die Arbeitswelt von morgen. Und ist weit weg von den Arbeitsbedingungen in den Unternehmen von heute.
In der Meconomy wird die eigene Person zur kleinsten wirtschaftlichen Einheit. Ein Interview mit Markus Albers.
Ein Buchautor gibt seinem Verlag den Laufpass und bringt sein neues Buch im digitalen Selbstverlag heraus. Ein Beispiel für das, was er beschreibt: eine Ökonomie, in der die eigene Person zur kleinsten wirtschaftlichen Einheit wird. Und das eigene Wissen zum Produktionsmittel und Wertschöpfungsfaktor.
Was uns 2010 erwartet. Horst W. Opaschowski blickt zurück – und nach vorn.
Wie wird 2010? Vor 13 Jahren veröffentlichte der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski den Zukunftsreport Deutschland 2010. Wie wir morgen leben. Für changeX hat er seine Prognosen für das beginnende Jahr 2010 zusammengestellt – ein Blick zurück und nach vorn: Perspektiven auf ein Jahr am Beginn eines neuen Jahrzehnts.
Die Karrieren von morgen sind flach – ein Interview mit Svenja Hofert.
Jeder sein eigener Unternehmer, lebenslanges Lernen, systematische Entwicklung der eigenen Fähigkeiten – ist die neue Arbeitswelt nicht längst Realität? Mitnichten. Die Ein-Job-fürs-Leben-Denke hält sich hartnäckig. Karriereberaterin Svenja Hofert sagt: Gerade junge Berufseinsteiger denken wie ihre Väter. Und hoffen auf den Aufstieg auf der Karriereleiter. Die aber ist längst weggebrochen. Ein Ausblick in die Jobwelt der Zukunft.
Willkommen im Funky Business von Alexandre des Isnards und Thomas Zuber.
Alle sind jung, immer online und stets gut drauf, die Hierarchien sind flach und der Chef ist ein prima Kerl. Wirklich? Zwei Insider entlarven den schönen Schein der neuen Arbeitswelt. Und zeigen, wie Kontrolle heutzutage funktioniert.





