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Rezension Daniela Jäkel-Wurzer: Töchter im Engpass
Je höher man kommt, desto weniger Frauen findet man. Diese Regel gilt auch für Familienunternehmen. Nur jede zehnte Firma in Familienbesitz wird von einer Frau übernommen. Der Grund: Die männlich geprägten Strukturen wirken als Aufstiegsbarriere.
Existenzgründung für Frauen. Ihr Start in die Selbstständigkeit. Das neue Buch von Sylvia Hipp-Wallrabe.
Sie sind risikobewusster. Und sie bereiten sich besser auf ihren Schritt in die Selbständigkeit vor. Sagt eine Autorin über Frauen, die erfolgreich ein Unternehmen gegründet haben. Ihr wichtigster Tipp für künftige Unternehmerinnen: Wo kein Wille zur Selbständigkeit ist, da ist auch kein Erfolg. "Ich will!" ist die entscheidende Aussage. / 24.03.09
Die unternehmen was! Von der Gründung zum Erfolg - das neue Buch von Silke Becker.
Umbrüche, Aufbrüche und Neuanfänge - jede Gründungsgeschichte beginnt anders. Eine Wirtschaftsjournalistin porträtiert sieben Unternehmerinnen und ihren spezifischen Weg zur eigenen Firma, beschreibt die Wege und Umwege, die sie gemacht haben, und lässt sie auf ihre Schwierigkeiten und Fehler zurückschauen. Prädikat: lehrreich. / 02.10.08
Business-Spielregeln für Frauen - das neue Buch von Claudia Nuber.
Frauen in Führungspositionen sind team- und beziehungsorientierter, stärker auf die Sache konzentriert und haben hohe Ansprüche. Aber sie kämpfen mit Selbstzweifeln, haben Probleme mit Neid und können sich schlechter durchsetzen. Ein Pocket-Ratgeber zeigt, wie Frauen im Universum Unternehmen selbstbestimmt ihren Weg finden können. / 05.09.08
Männer müssen ihre Rolle in einer weiblicher werdenden Welt erst noch finden - ein Gespräch mit Susanne Kleinhenz.
Das 21. Jahrhundert wird weiblich. Das aber bedeutet nicht, dass nun männliche Frauen ans Ruder kommen, sagt eine Buchautorin. Sondern sowohl Männer als auch Frauen sollten ihre weibliche Seite entdecken und weiblicher denken und handeln. Männer aber müssen ihre neue Rolle erst noch finden. Und können dabei von den Frauen lernen. Denn Frauen setzen sich seit Jahrhunderten mit ihrem Bild von Weiblichkeit auseinander. Männer tun das nicht. Noch nicht. Aber vielleicht schon bald? / 03.09.08
Die besten Bücher des Jahres - ausgewählt von der changeX-Jury.
Mehrere hundert Bücher haben wir in diesem Jahr wieder gesichtet und kritisch auf ihren Neuigkeitswert hin abgeklopft. Beinahe 200 davon haben wir rezensiert oder mit den Autoren Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Jetzt ist es Zeit, die besten zu küren. Die Mitglieder der changeX-Jury haben ihre Toptitel des Jahres 2007 gewählt. Es wurden zwölf. Here are the Top Twelve 2007! / 06.12.07
"Wir wollen Frauen ermuntern, selbstbewusster aufzutreten" - ein Gespräch mit Edith Karos.
Wenn Frauen in Führungspositionen noch immer selten sind, dann liegt das nicht an männlich dominierten Managementstrukturen allein. Sondern auch daran, dass Frauen ihre Interessen nicht nachdrücklich genug vertreten. Freche Frauen nehmen sich, was ihnen zusteht, sagt Edith Karos, Programmchefin beim Verlag Redline Wirtschaft. Mit der Buchreihe "für freche Frauen" will der Verlag Frauen zu einem selbstbewussteren Auftreten animieren. Und ihnen Mut machen, sich im Berufsleben zu behaupten. Denn sich nicht unterkriegen lassen und nicht klein beigeben zählt zu den wichtigsten Karrierefaktoren. / 17.08.07
Die Emanzipation organisiert sich selbst, trotz aller Widrigkeiten - ein Essay von Anja Dilk.
Nie zuvor wurde so viel, so öffentlich und so kontrovers über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, über die Rollen von Frauen und Männern, über Familienpolitik und Krippenplätze debattiert wie heute. Es scheint, als hätte der Feminismus sein Ziel erreicht. Doch Alice Schwarzer sieht dennoch keinen Grund, in Ruhestand zu gehen und hat sich mit einem Buch in die Debatte eingemischt. Vieles von dem, was die Grande Dame des Feminismus zu sagen hat, könnte moderner nicht sein, und trotzdem distanzieren sich jüngere Frauen bewusst vom Feminismus. Es wird Zeit, dass der Schulterschluss gelingt, meint Anja Dilk. Moderner Feminismus ist pragmatisch, alltagstauglich und genussvoll - ohne seine Wurzeln zu verleugnen. / 31.05.07
Frauen sind besonders häufig von Burn-out betroffen - ein Gespräch mit Sabine Fabach.
Über den Spagat zwischen Job und Familie wurde schon viel geredet. Über die Konsequenzen weniger: Durch ihre Mehrfachbelastung sind Frauen besonders Burn-out-gefährdet. Das aber betrifft auch die Männer. Denn nicht selten sind sie es, die den Druck erhöhen: als Chefs, die wenig einfühlsam führen. Oder als Ehe- oder Lebenspartner, die Partnerschaft auf alles Mögliche, nur nicht auf die Hausarbeit beziehen. Dann reicht oft eine Kleinigkeit, um die Balance zwischen Leben und Arbeit kippen zu lassen. Burn-out ist die dunkle Seite unseres schnell getakteten, anspruchsvollen Lebens - nicht nur für Frauen. / 08.05.07
Neue Studien auf den Punkt gebracht - Folge 6: Der Report des DIW über Frauen im Management.
Daheim bei den Kindern sei der angestammte Platz deutscher Frauen, tönt es an Stammtischen wie in Talkshows. Während sich dort mit Zurück-an-den-Herd-Parolen wieder punkten lässt, herrscht in deutschen Unternehmen ein eklatanter Mangel an weiblichen Führungskräften. Eine aktuelle Untersuchung liefert neue Daten zu einem bekannten Missstand: In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft sucht man Frauen meist vergebens. Die Frage ist nur, wie lange sich die Unternehmen das noch leisten können. / 26.02.07





