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New Economy - Kurznavigation durch einen schillernden Begriff. | Folge 6 / II |
Was wollen die Menschen? Sie wollen frei sein. Sie wollen sich einbringen. Und sie wollen sich dazugehörig fühlen. Der Turbo-Kapitalismus hat sie indes entmündigt. Zu Arbeitstieren degradiert. Die Effizienz, so ihr Glaubensspruch, müsse erhöht werden. Um jeden Preis. Die Konsequenz: Ein lähmendes Dahinschleppen. Viele können sich nicht mehr mit der Welt identifizieren, in der sie leben. Manche verlieren sogar die Liebe zum Leben. New Economy will mehr persönliche Freiheit im Sinne von übernommener Selbstverantwortung. Denn: Macht, Geld und Besitz sind kein Garant für menschliches Wohlbefinden. Ob das neue Gesellschaftsmodell eine Zukunft hat? Das hängt von den Menschen ab - und ihrer Bereitschaft, Freiräume zu nutzen.
New Economy - Kurznavigation durch einen schillernden Begriff. | Folge 6 |
Was wollen die Menschen? Sie wollen frei sein. Sie wollen sich einbringen. Und sie wollen sich dazugehörig fühlen. Der Turbo-Kapitalismus hat sie indes entmündigt. Zu Arbeitstieren degradiert. Die Effizienz, so ihr Glaubensspruch, müsse erhöht werden. Um jeden Preis. Die Konsequenz: Ein lähmendes Dahinschleppen. Viele können sich nicht mehr mit der Welt identifizieren, in der sie leben. Manche verlieren sogar die Liebe zum Leben. New Economy will mehr persönliche Freiheit im Sinne von übernommener Selbstverantwortung. Denn: Macht, Geld und Besitz sind kein Garant für menschliches Wohlbefinden.
Matthias Horx verkündet das Ende der Ausbeutung.
Matthias Horx schreibt über entfesselte Menschen und Märkte des Dort und Morgen, teilweise bizarr, an manchen Stellen auch etwas unüberlegt, aber immer kenntnisreich und sprachlich elegant.
Zu Detlef Gürtlers Buch über die Befreiung des Menschen.
Die Wissensgesellschaft transformiert und revolutioniert die Industriegesellschaft. Weil sich der wichtigste Rohstoff der Zukunft in den Köpfen der Menschen befindet, weisen die Zeichen der Zeit selbstverständlich in Richtung humane Revolution: dem "Ausgang des arbeitenden Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit". Um dieses Buch kommt keiner herum, der mitreden will in der Debatte um die Zukunft der Arbeit und das Schicksal der "New Economy".
Ein Blick in die neue PROKLA-Zeitschrift lohnt sich - zumindest stellenweise.
Die neomarxistischen Theoretiker sind sich noch nicht einig, wie sie der New Economy begegnen sollen: ein neues Akkumulationsregime, eine kurzfristige Sonderentwicklung oder eine neue Phase des Kapitalismus?
Daniel Cohen beschreibt den Kapitalismus als langfristig segensreich, in der kurzen Perspektive jedoch als Plage.
Dies ist die Paradoxie des Kapitalismus: In the long run ist er ein Segen für die Menschheit - ein Segen, zu dem er sich aber stets nur auf Kosten gegenwärtiger Gesellschaften und durch die Opfer unzähliger Individuen entwickeln kann.





