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Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft - das neue Buch von Wolfgang Engler.
Millionen von Menschen sind ohne Arbeit. Noch werden sie über die alten sozialen Sicherungssysteme versorgt. Wie lange noch? Ein Ostberliner Kultursoziologe hat jetzt ein außergewöhnliches Buch über das Danach geschrieben. Und eine erste Landkarte einer sozial gerechten, individualisierten Arbeitsgesellschaft vorgelegt. Sein Ansatz: Arme, Arbeitslose und sozial Gefährdete bleiben über ein Grundeinkommen in die Gesellschaft eingebettet. Die Autonomie des Individuums wird von der rein ökonomischen Lohnarbeit befreit. Denn Unternehmen brauchen immer weniger Menschen, um ihren Zweck, Gewinne zu erzielen, zu erfüllen.
Living at Work-Serie | Folge 15 | - Ulrich Beck über die politische Ökonomie der Unsicherheit.
In Brasilien sind die meisten Menschen ambulante Verkäufer, Kleinhändler und -handwerker, verdingen sich als Dienstboten aller Art oder sind "Arbeits-Nomaden", die zwischen verschiedenen Tätigkeitsfeldern, Beschäftigungsformen und Ausbildungen hin- und herpendeln. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir in Zukunft ähnlich arbeiten werden. Denn unsere Arbeitskultur gleicht sich immer schneller der der "Entwicklungsländer" an, so der bekannte Soziologe Ulrich Beck.
Ein Vortrag von Peter Felixberger auf der DGB-Bildungstagung "Internet und Ökonomie".
Jeder zehnte Erwerbstätige ist arbeitslos. Die Zahl der Sozialhilfeempfänger und Armen steigt stetig an. Die Unternehmenspleiten erreichen Rekordhöhe. Städte und Gemeinden sind pleite. Doch anstatt zu handeln, laufen die Deutschen davon. Weit werden sie nicht kommen. Denn was ihr Land braucht, ist eine neue Wirtschaft jenseits von Ellbogen und Konkurrenz um jeden Preis. Ein Plädoyer für Mut, Entschlossenheit und Eigeninitiative.
Vielen erscheint heute nichts erstrebenswerter als ein Job. Dieses Bedürfnis ist relativ neu und basiert auf der Angst, gesellschaftlich ausgeschlossen zu sein. Die beiden Autoren Axel Braig und Ulrich Renz beweisen mit ihren eigenen Biografien, dass es auch anders geht.
Zwei Männer in den mittleren Jahren haben ihre Karriere abgebrochen, um sich wichtigeren Dingen zuzuwenden. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass ihre Entscheidung nur aus heutiger Sicht erstaunlich wirkt. Denn tatsächlich wird das Hohelied der Erwerbsarbeit erst seit relativ kurzem gesungen.
Vortrag von Peter Felixberger im Siemens-Forum München am 26. März 2001.
"Keine Macht für Niemand" tönten die 68er vor über drei Jahrzehnten. Jetzt sitzen sie an den Schalthebeln der Macht und haben die Parolen von einst vergessen. Die deutsche New Economy treibt den Wandel in der Arbeitsgesellschaft heftig voran. Selbstverwirklichung für alle ist angesagt.





