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Ihre Suche nach "Tag: Ökonomie" ergab 18 Treffer.
Tomáš Sedláčeks großartiges Buch Die Ökonomie von Gut und Böse
In der Ökonomie geht es eigentlich um Gut und Böse. Sagt ein tschechischer Ökonom. Er hat ein fulminantes Buch geschrieben, in dem er den Wurzeln der Ökonomie in den großen Menschheitserzählungen nachspürt und sie zugleich wieder auf ihren Kern zurückführt: der Frage nach einem guten Leben.
Julian Nida-Rümelins Die Optimierungsfalle - Todesstoß für den Homo oeconomicus
Die Ökonomie lebt von Voraussetzungen, die sie selbst nicht schaffen kann. Dazu gehören die Grundbedingungen menschlicher Gemeinschaft ebenso wie die jahrhundertelang gepflegten Tugenden Verlässlichkeit, Urteilskraft, Entscheidungsstärke, Besonnenheit, Empathie, Loyalität und Respekt, Achtsamkeit - und ohne Vertrauen und Kommunikation geht ohnehin nichts. Brillant entlarvt Julian Nida-Rümelin die Lehre vom rationalen Nutzenmaximierer als blutleere Schimäre. Rezension des changeX-Buch des Jahres 2011.
Identity Economics - das neue Buch von George A. Akerlof und Rachel E. Kranton
Dass der Mensch ein soziales Wesen ist, das ist keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Für Ökonomen indessen schon. Sie glaubten, von Normen, Werten und sozialen Kategorien abstrahieren zu können, wurden aber von der mangelnden Erklärungskraft ihrer Modelle eingeholt. Zwei Ökonomen führen nun das soziale Konzept der Identität in die Ökonomie ein. Und holen sie damit heim in den Kreis der Sozialwissenschaften.
Buch der Woche: Markt und Macht - Norbert Härings Generalabrechnung mit dem ökonomischen Mainstream
Vollständige Rationalität, freies Spiel der Marktkräfte, der Mensch ein egoistischer Nutzenmaximierer - offensichtlich hat sich der ökonomische Mainstream in einem Theoriegebäude verschanzt, das den Blick zur Wirklichkeit verstellt. Annahmen und Aussagen der Theorie sind selbstbezüglich geworden und haben mit Mensch und Wirtschaft nicht mehr viel gemein. Ein Ökonom mistet aus.
Quer gelesen – die Zeitschriftenumschau von changeX, Folge 5, Oktober bis Dezember 2009.
Wie man mit paläoliberalen Parolen die Öffentlichkeit erregt. (Wenn man Sloterdijk heißt.) Wieso die Abhängigkeit von russischem Gas eine Schimäre ist. Wie sich Energiefragen ohne Krieg lösen lassen. Und warum unsere Lebensweise vielleicht schon ein Anachronismus ist.
Abschied vom Homo oeconomicus - das neue Buch von Gunter Dueck.
Wie dumm und kurzsichtig wir doch sind: Jagen nach Wohlstand und Glück und übersehen dabei, dass unser massenhaftes Streben nicht nur die Wirtschaft auf Berg-und-Tal-Fahrt schickt. Sondern mit der Konjunktur auch unser Menschenbild schwankt. Im Auf ist alles im Auf, im Ab ist alles im Ab, sagt Human-Keynesianer Gunter Dueck. Er plädiert für eine neue ökonomische Vernunft, die aber jeder nur in der Selbstentfaltungsreise seines Lebens entwickeln kann: Wir sollten lernen, uns antizyklisch zu verhalten - im Boom vorsorgen, im Tal maßhalten. / 25.02.08
Die Ökonomie erfindet sich neu - ein Bericht von einer Veranstaltung mit dem Nobelpreisträger Reinhard Selten.
Ein Jahrhundert lang huldigte die Wirtschaftswissenschaft dem Götzenbild des Homo oeconomicus. Der Mensch ist ein rationaler Entscheider und allwissender Nutzenmaximierer, das war das Credo der Ökonomen. War. Heute steht ihre Disziplin in den Stürmen eines Paradigmenwandels. Die Fundamente wackeln. Einer der Ersten, der an ihnen zu rütteln begann, war Reinhard Selten mit seinem Konzept der eingeschränkten Rationalität. In Berlin erzählte er, was ihn antrieb: der Zweifel an der reinen Lehre. Und die Leidenschaft, offenen Fragen nachzugehen. / 30.01.08
Die besten Bücher des Jahres - ausgewählt von der changeX-Jury.
Mehrere hundert Bücher haben wir in diesem Jahr wieder gesichtet und kritisch auf ihren Neuigkeitswert hin abgeklopft. Beinahe 200 davon haben wir rezensiert oder mit den Autoren Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Jetzt ist es Zeit, die besten zu küren. Die Mitglieder der changeX-Jury haben ihre Toptitel des Jahres 2007 gewählt. Es wurden zwölf. Here are the Top Twelve 2007! / 06.12.07
Ökonomie 2.0 - 99 überraschende Erkenntnisse. Das neue Buch von Norbert Häring und Olaf Storbeck.
Die klassische Wirtschaftslehre packt ihre Sachen. Vollkommene Rationalität, Homo oeconomicus, Gleichgewicht der Märkte - ab in die Mottenkiste. Die Zukunft der Zunft liegt nicht in weltfremden Formeln. Eine neue Forschergeneration hat das Ruder herumgerissen und segelt in Richtung Realität. Mit neuen Ansätzen und Methoden kommt die experimentelle Wirtschaftswissenschaft zu überraschenden Erkenntnissen. Zwei Wirtschaftsredakteure haben 99 davon zwischen zwei Buchdeckel gepackt und ein spannendes Lektürepaket geschnürt. Die neue Ökonomie - fast wie im richtigen Leben! / 04.09.07
Die Entstehung des Wohlstands. Wie Evolution die Wirtschaft antreibt - das neue Buch von Eric D. Beinhocker.
Wie entsteht Wohlstand? Die klassische Wirtschaftslehre weiß darauf keine Antwort. Denn sie blendet alles aus, was ihr nicht ins Konzept passt, Innovation ebenso wie Gesellschaft. Doch in den letzten Jahren gerieten die Grundannahmen der Wirtschaftswissenschaft zunehmend unter Beschuss. Der Homo oeconomicus erwies sich ebenso als Fiktion wie das klassische Gleichgewichtsmodell der Ökonomie. Ein Ökonom räumt nun mit den ollen Kamellen auf. Und fordert: Die Wirtschaftswissenschaft muss endlich anerkennen, dass die Welt komplex ist. Komplexität ist das neue Paradigma der Wirtschaft, Evolution ihr Funktionsmodell. So gesehen, ist Wohlstand Wissen. /28.08.07





