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Ihre Suche nach "Tag: Smith, Adam" ergab 11 Treffer.
Tomáš Sedláčeks großartiges Buch Die Ökonomie von Gut und Böse
In der Ökonomie geht es eigentlich um Gut und Böse. Sagt ein tschechischer Ökonom. Er hat ein fulminantes Buch geschrieben, in dem er den Wurzeln der Ökonomie in den großen Menschheitserzählungen nachspürt und sie zugleich wieder auf ihren Kern zurückführt: der Frage nach einem guten Leben.
Die Wirtschaftspolitik braucht eine grundlegende Erneuerung - ein Essay von Josef Naef
Die Wirtschaftspolitik in den ökonomisch entwickelten Volkswirtschaften basiert auf falschen Annahmen. Die Folge: Sie verfängt sich in Symptombekämpfung und Überregulierung, während die Probleme immer größer werden. Es braucht eine fundamentale wirtschaftspolitische Neuorientierung auf der Grundlage neuer Leitideen: Verhinderung menschlichen Leids und Schutz der menschlichen Autonomie.
Ehrbarkeit als wirtschaftliches Erfolgsprinzip - ein Essay von Dennis Lotter und Jerome Braun
Profitgier zu verteufeln, gehört heute zum guten Ton politischer Korrektheit. Doch es führt in die Irre. Gewinne sind nichts Schlechtes - sofern sie unter einer Bedingung geschöpft werden: Niemand darf dadurch schlechtergestellt werden. Die allgemeinste Maxime ethischen Handelns gilt auch in der Welt der Wirtschaft.
Zukunftskolumne 5: Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Wachstumsdilemma.
Wachstum? Ja oder nein? Und wenn ja, wie viel davon braucht unsere Wirtschaft? Die Wachstumsfrage spaltet. Doch seit in den fortgeschrittenen Gesellschaften mehr materieller Wohlstand nicht automatisch zu mehr Wohlbefinden führt, zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab.
Die Zeitschriftenumschau von changeX - Folge 2, März/April 2009.
Orientierung ist das große Bedürfnis in Zeiten der Krise. Die Suche nach Orientierung treibt auch die deutschen und internationalen Magazine um. Man sucht Rat bei den Vordenkern der Vergangenheit, vergewissert sich seiner Grundlagen, schürft nach neuen Ideen. Damit freilich scheint man in den USA schon weiter zu sein. Dort ist der Wettbewerb um das nächste große Ding, den Technologietreiber des nächsten Hypes bereits im Gange. Leitmotto: Hightech war gestern, Greentech ist heute. / 23.04.09
Ethik im Management - das neue Buch von Hans Ruh und Klaus M. Leisinger.
Über Unternehmensethik wird so viel geredet und geschrieben, dass viele die Augen verdrehen. Alles nur schöne Worte, aber warum? Nun, der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Wenn die Wirtschaft lahmt, ist es mit der Ethik schnell vorbei. Die Hüter von Bilanzen und Quartalsberichten sperren die guten Absichten in den Keller. Dabei gehört das Thema schleunigst ganz oben auf die Agenda: Da die Politik in der Globalisierung nämlich immer mehr zurückgedrängt wird, könnte die Wirtschaft einspringen und ethisch-soziale Werte garantieren. Und die Schäden einer ungehinderten Marktwirtschaft in der globalisierten Welt eindämmen. Fragt sich nur, ob man den Bock zum Gärtner machen kann? Und ob wir weiter an den alten Stereotypen von der gefräßigen Wirtschaft und dem schützenden Staat festhalten wollen?
Living at Work-Serie | Folge 24 | - Birger P. Priddat über Kompetenzen für das 21. Jahrhundert.
Arbeit ist nicht mehr das, was sie mal war. Sie verknüpft sich mit dem Spiel, bekommt dadurch neue Dimensionen. Agil manövrieren sich heutige Wissensarbeiter durch Interaktionen, deren Resultate nicht vorhersagbar sind, arbeiten auf neue Art mit Kunden, Kollegen, Mitarbeitern anderer Unternehmen zusammen.
Schumpeters Reithosen - das neue Buch von Paul Strathern.
Wirtschaftstheorie gilt als dröge und zahlenlastig. Umso erstaunlicher, wie es Paul Strathern gelungen ist, die Geschichte der wichtigsten ökonomischen Theorien nicht nur akribisch, sondern auch augenzwinkernd freizulegen, sie - zu kleinen Schmuckstücken aufpoliert - in unterhaltsame, anekdotengespickte Kapitel zu packen.
Neid im Schatten sozialer Gerechtigkeit - ein Zwischenruf von Ulf D. Posé.
Gegen Neid ist kein Kraut gewachsen. Das wussten schon die alten Griechen. Ihr Experiment: Mit exakt gleicher Reichtumsverteilung sollte der Neid besiegt werden. Doch es kam anders. Schon bald stellten sie fest, dass die Menschen nicht gleich sind und deshalb nicht gleich behandelt werden können. Sie gaben auf. Der Neid blieb - bis heute. Neider sitzen in der ersten Reihe. Rastlos möchten sie den Scharlatanen des Erfolgs das Handwerk legen, für universelle Gerechtigkeit sorgen und dem Erfolgreichen nachweisen, dass sein Erfolg unredlich ist. Doch Neider sind unfähig zu Kooperation und Solidarität.
Die Enzyklopädie der Faulheit - das neue Buch von Wolfgang Schneider.
Die alten Griechen waren ein faules Gesindel. Für die Arbeit waren Sklaven zuständig. Das Modell klappte vorzüglich. Bis ein Mann namens Luther des Weges kam und den Fleiß als Quelle des Seins ausrief. Von nun an ging's bergab - mit dem Müßiggang. Adam Smith, Karl Marx und Hannah Arendt bejubelten fortan die Arbeit als Sinnstiftung. Jetzt erinnert ein Historiker wieder an Sinn und Nutzen der Faulheit: eine Quelle der Inspiration und Kreativität, ein Lebenselixier mit viel Lustgewinn. Wie wahr! Da könnte doch die Arbeit eine Menge von der Faulheit lernen.





