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Einfach durcharbeiten?

Selbstsorge als Überlebensstrategie in entgrenzten Arbeitsformen - ein Gespräch mit Sabine Flick
Interview: Winfried Kretschmer

Neue, flexible Arbeitsformen bringen neue Freiheiten und mehr Verantwortung. Aber auch neue, unbekannte Belastungen. Arbeit verliert ihre zeitliche Begrenzung, ufert aus und sickert immer mehr ins vormals geschützte Privatleben ein. Als würde man das ganze Leben durcharbeiten. Das erfordert einen sorgsamen Umgang mit sich selbst und seiner Arbeitskraft: Selbstsorge.

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Leben durcharbeiten. Klingt ungewöhnlich. Für ein Buch, zumal für eine Dissertation. Die Arbeit wählt einen frischen Zugang zu neuer Arbeit. Anlass für ein Gespräch mit der Autorin.
Sabine Flick, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Dissertation wurde mit dem WISAG-Preis für die beste sozialwissenschaftliche Doktorarbeit der Universität ausgezeichnet. Sie ist unter dem Titel Leben durcharbeiten in der Reihe Campus Forschung erschienen.
 

Frau Flick, Dissertationen kommen meist mit sperrigen wissenschaftlichen Titeln daher. Ihre nicht. Leben durcharbeiten - was meint der Titel? 

Er lässt sich in unterschiedlicher Weise verstehen. Zum einen lenkt der Untertitel Selbstsorge in entgrenzten Arbeitsverhältnissen den Fokus auf die Tatsache, dass sich die Entgegensetzung Arbeit versus Leben immer mehr auflöst, dass man eben durcharbeitet. Dann lässt sich der Titel im Sinne eines psychoanalytischen Therapiesettings lesen: dass man etwas durcharbeitet. Hauptsächlich aber wollte ich herausfinden, was "Leben" eigentlich in soziologischen Kontexten bedeutet, die von entgrenzter Arbeit sprechen - also den Begriff mal durcharbeiten.
 

Und zu welchem Schluss sind Sie dabei gekommen? Was bedeutet Leben? 

Zunächst ist auffällig, dass Leben in der Diskussion um Arbeit und Leben immer mit Familie gleichgesetzt wird. Das entspricht wahrscheinlich auch der Lebensrealität der meisten Menschen. Gleichzeitig bedeutet der Begriff aber sehr viel mehr. Nämlich persönliche Beziehungen in vielfältigen Kontexten wie Freundschaften zum Beispiel. Diese Bedeutung nimmt zu - denn Partnerschaften halten heute oft nicht mehr so lange, Freunde aber bleiben quasi ein Leben lang. Gleichzeitig gehören dazu auch Beziehungen am Arbeitsplatz, weil man einfach viel Zeit dort verbringt. Man kann also sagen, dass die persönlichen Beziehungen insgesamt "das Leben" eines Menschen ausmachen.
 

Zeigt das nicht, dass die Trennung von Leben und Arbeit ein komplett veraltetes Konzept ist, das der Lebenswirklichkeit vieler Menschen gar nicht mehr entspricht? 

Ja. Kerstin Jürgens, eine Arbeitssoziologin an der Uni Kassel, hat diese Trennung mal als Schimäre bezeichnet: Man macht quasi aus einem zwei, um dann festzustellen: Oh, die beiden vermischen sich und werden eins!
Die Frage ist, warum Entgrenzung plötzlich so im Fokus der wissenschaftlichen wie öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Eine Vermutung ist, dass das Arbeitsleben von Frauen immer schon durch Entgrenzung geprägt war, diese nun aber, da immer mehr Männer davon betroffen sind, in den Blickpunkt rückt. Eine andere Erklärung ist, dass der Begriff Entgrenzung die sich unverhältnismäßig ausdehnende Arbeit reflektiert.
Es ist also ambivalent: Einerseits ist es fragwürdig, plötzlich von Entgrenzung zu sprechen, wenn sie doch schon immer existent und die Grenze zwischen Arbeit und Leben nie so klar war und stets alltäglich gezogen werden musste. Andererseits macht es trotzdem Sinn, am Konzept der Entgrenzung festzuhalten, um die Veränderung in der Arbeitsorganisation in den letzten 30 Jahren begrifflich zu fassen.
 

Entgrenzung ist eines von zwei soziologischen Konzepten, die Ihrer Arbeit zugrunde liegen. Als Bezeichnung dafür, dass sich die ehemals klar gezogenen Grenzen von Arbeit auflösen, ist der Begriff ja bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch eingesickert. Ist das auch die soziologische Bedeutung?  

Entgrenzung bezieht sich hauptsächlich auf die Arbeitsorganisation, insbesondere auf Flexibilisierung von Arbeitszeiten und neue Arbeitsformen. Unter dem Stichwort Vertrauensarbeitszeit wird immer weniger die Einhaltung der Arbeitszeiten kontrolliert, dafür müssen am Ende des Tages die Ergebnisse stimmen. Zudem erlauben die neuen Medien eine permanente Erreichbarkeit, durch die Entgrenzung ebenfalls begünstigt wird. Allerdings einseitig: Es ist empirisch nachgewiesen, dass sich die Arbeit immer mehr ins Privatleben ausdehnt, aber nicht umgekehrt das Privatleben in die Arbeit.
 

Stichwort Subjektivierung: Dieses zweite Konzept scheint nicht gleichermaßen in der Diskussion wie Entgrenzung. Heißt Subjektivierung, dass das Subjekt, das Ich, in der Arbeitswelt wichtiger geworden ist? 

Das ist tatsächlich eine ganz gute Beschreibung. Man kann sagen, dass private persönliche Eigenschaften des Arbeitnehmers, die früher quasi mit der Jacke an der Garderobe abgegeben wurden, heute im Arbeitsprozess eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Zum einen wird vom Arbeitnehmer nicht nur die Erfüllung von Aufgaben erwartet, sondern auch Leidenschaft, Engagement und soziale Kompetenz; es lastet mehr Verantwortung auf dem Einzelnen. Doch geht das nicht einseitig von der Arbeitgeberseite aus, sondern Subjektivierung hat einen Doppelcharakter, wie der Soziologe Stephan Voswinkel es beschreibt: Denn zum anderen erhofft sich der Arbeitnehmer von seiner Arbeit auch Sinnstiftung und die Möglichkeit, sich dort zu verwirklichen.
 

Bewirkt Subjektivierung, dass der Arbeitnehmer eher geneigt ist, einfach hinzunehmen, was der Job ihm aufbürdet? Dass ihm also wegen all der Entgrenzung nicht der Kragen platzt? 

Ja, das könnte man auf jeden Fall so sagen. Es gibt auch einen Begriff dafür: Interessierte Selbstgefährdung, so hat Klaus Peters das mal genannt. Es ist nachgewiesen, dass Arbeitnehmer vermehrt krank zur Arbeit gehen. Sie ignorieren Infekte, weil sie sich verantwortlich fühlen und fürchten, sonst den Job zu verlieren. In der einen Lesart ist das eine perfide Strategie der Unternehmen, die Mitarbeiter auszubeuten, indem man sie glauben lässt, dass sie alles selber machen und auch noch sie selbst sein können - und wenn der Burnout kommt, wird eben der nächste Arbeitnehmer eingestellt. Das ist die eine Lesart. Die andere wäre: Es gibt wirklich einen Freiheitsgewinn durch weniger Kontrolle; es existieren größere Spielräume, seine Tätigkeit zu gestalten. Allerdings kann man nicht ignorieren, dass das Phänomen Burnout zunimmt. Irgendetwas läuft also falsch.
 

Wie geht man mit Entgrenzung und Subjektivierung um? Hier kommt nun ja Ihr Begriff der "Selbstsorge" ins Spiel. Was meinen Sie mit Selbstsorge?  

Es geht um einen fürsorglichen Selbstumgang, der einem die Arbeitskraft sichert und einen nicht krank werden lässt. Das Konzept bezieht sich auf die Anerkennungstheorie. Arbeitnehmer stehen ja nicht alleine, sondern stecken immer in Beziehungen: Paarbeziehungen, Kollegenbeziehungen, Freundschaften. Selbstsorge steht somit immer im Kontext von Beziehungen. Meine Untersuchung zeigt: Am wichtigsten ist den Menschen, das Gefühl zu haben, in ihren persönlichen Beziehungen eine Gestaltungsmöglichkeit zu besitzen. Und das nicht nur in der Arbeit, sondern auch zu Hause, im Haushalt, in Freundschaften. Wichtig ist, abstrakt formuliert, eine selbstbestimmte Aneignung nach eigenen Kriterien. Das meint, dass man sein Leben so führen kann, wie man selber denkt, dass es richtig ist.
 

Und wie sieht Selbstsorge konkret aus? Was haben Ihre Interviewpartner berichtet? 

Sie besteht hauptsächlich darin, überhaupt und selbständig Grenzen zu setzen. Um eben der Gefahr zu entgehen, dass sich die Arbeit ins Unendliche ausdehnt und man schlimmstenfalls krank wird. Wobei es ganz unterschiedliche Grenzziehungspraktiken gibt: Einfach irgendwann das Handy ausschalten. Zu Hause oder zu bestimmten Zeiten nicht mehr über die Arbeit reden - und nicht, wenn man abends ins Bett geht, noch mit dem Partner oder der Partnerin darüber sprechen. Oder bewusst Zeiten und Räume schaffen, in denen nichts geplant werden muss - in denen man also genau das, was die Arbeitsorganisation erfordert, nämlich ständig eigenverantwortlich Projekte zu planen, sein lassen kann. Dazu gehört auch, was ich Kontingenzerfahrung genannt habe: Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben einen bemerkenswert großen Drang danach, in den Wald zu gehen, sich in der Natur aufzuhalten, um einerseits einen größtmöglichen Kontrast herzustellen, gleichzeitig aber auch dort etwas erleben zu können, was überhaupt nichts mit ihnen zu tun hat. Wo sie überhaupt nicht eingreifen müssen. Platt gesagt, kann man dort einen Vogel beobachten, wie er von links nach rechts fliegt, man muss aber keine SMS oder Mail schreiben, dass er jetzt angekommen ist.
Und da ist die Strategie, sich selbst zu immunisieren, indem man sich ins Zentrum setzt und externe Strukturen ausblendet. Meine Interviewpartner haben im Guten wie im Schlechten immer nur von sich selbst berichtet - sei es, dass ein Projekt gut geklappt hat, sei es, dass es nicht geklappt hat -, sie haben aber überhaupt nicht mehr reflektiert, dass sie in klassischen Lohnarbeitsverhältnissen stecken und alle weisungsgebunden sind. Externe Strukturen kamen in den Schilderungen schlicht nicht mehr vor. Das deute ich als eine subjektive Strategie, mit der Ohnmacht, die in diesen externen Strukturen drinsteckt, umzugehen. Man imaginiert sich selbst als handlungsfähig - doch ist das natürlich eher eine Illusion von Handlungsfähigkeit als eine echte.
Auf der Ebene persönlicher Beziehungen ist es eine wichtige Selbstsorgestrategie, sich Räume zu schaffen, in denen man - wörtlich - als man selbst anerkannt wird, so formulierten es die Befragten. Fragt man, was eigentlich damit gemeint ist, man selbst sein zu wollen, dann steht dahinter der Wunsch, sich auch schwach, angreifbar, verletzbar zeigen zu können. Und nicht immer nur eine Erfolgsgeschichte erzählen zu müssen. Leider habe ich insgesamt feststellen müssen, dass diese Räume zum Luftholen immer enger werden. Der Druck erhöht sich und sickert sogar in Beziehungen ein. Man muss permanent das erfolgreiche Subjekt sein.
 

Ist es nicht Subjektivierung im Extrem, wenn man die Strukturen, in denen man steckt, gar nicht mehr wahrnimmt? 

Auf jeden Fall. Und das ist wirklich ein Problem. Burnout ist ja auch dadurch gekennzeichnet, dass die Betroffenen vergessen, dass man ihnen helfen kann, dass sie also in Strukturen stecken, die man ändern kann. Statt einen kritischen Blick auf die Bedingungen zu werfen, unter denen man leidet, wird die Haltung selbstreferenziell: Wie kann man sich selbst optimieren, um den Anforderungen gerecht zu werden?
 

Dafür gibt es mittlerweile ja einen großen Markt: Beratung, Coaching und eine Welle von Ratgeberliteratur. Ist das ein Reflex darauf, dass die Menschen auf sich allein gestellt sind, um mit ihrer Arbeit zurechtzukommen?  

Das ist genau die Funktion, die dieser "Markt" erfüllt. Bezeichnend ist: Die einzelne Person steht im Fokus. Sie muss an sich etwas verändern. Wenn sie das nicht kann, wird sie krank - weil dann mit ihrem Selbstverwirklichungskonzept etwas nicht stimmt. Aber es gibt kaum Ratgeber, wo drinsteht: "Solidarisieren wir uns!"
 

In der Literatur begegnet man dem Begriff der Resilienz und dem der Achtsamkeit. Sind das Synonyme für das, was Sie mit Selbstsorge meinen? 

Der Begriff der Resilienz stammt aus der Psychologie und hat eher einen vorsozialen Touch: Gemeint ist die Stärke oder Widerstandsfähigkeit eines Menschen. Achtsamkeit hat etwas Philosophisches und gleichzeitig einen Aufforderungscharakter. Selbstsorge geht fast in die gleiche Richtung, wobei mir wichtig ist, dass Selbstsorge auch das soziale Moment thematisiert, also die Tatsache, dass der Mensch in sozialen Beziehungen lebt, die ganz entscheidend für den fürsorglichen Umgang mit sich selbst sind. Resilienz und Achtsamkeit kommen eher etwas beziehungslos und gesellschaftsvergessen daher.
 

Nach Luc Boltanski und Ève Chiapello zeichnet den modernen Kapitalismus ja gerade die Fähigkeit aus, Kritik aufzunehmen und als Impuls für die eigene Weiterentwicklung zu nutzen. Wie gehen Sie als Soziologin damit um, dass der Begriff Selbstsorge vielleicht einmal in eine Zielvereinbarung aufgenommen werden könnte? 

(lacht) Das ist natürlich ein Problem, das ich in Kauf nehmen muss, gerade weil ich die Analyse von Boltanski und Chiapello ernst nehme. In der Sache habe ich allerdings meine Zweifel. Da ich Selbstsorge wie gesagt stark sozial im Sinne von gelingenden fürsorglichen Beziehungen verstehe, scheint mir die Aufnahme in eine Zielvereinbarung problematisch. Dennoch bin ich gespannt, was daraus in zehn Jahren wird.
 

Wenn es so ist, dass die Menschen die Rahmenbedingungen teilweise gar nicht mehr wahrnehmen, unter denen sie arbeiten, und Erfolg und Misserfolg allein auf sich selbst beziehen: Gibt es dann nicht eine Verantwortung des Arbeitgebers, sich um die Selbstsorge seiner Mitarbeiter zu kümmern? 

Das wird unter dem Stichwort "fürsorgliches Unternehmen" diskutiert und bereits teilweise umgesetzt. Jedoch scheint mir "Fürsorglichkeit" in diesem Zusammenhang etwas zu euphorisch. Es ist schlicht Kalkül: Denn kein Unternehmen kann wollen, dass nach und nach alle Mitarbeiter in der Burnout-Klinik verschwinden. Es ist also gut beraten, dafür zu sorgen, dass sie nicht krank werden. Vielmehr muss öffentlich stärker in den Blickpunkt rücken, dass Menschen verletzlich und Systeme krisenanfällig sind. Dass Schwäche zum Leben dazugehört. So könnte eine wirklich fürsorgliche Haltung entstehen.
 

Da ist noch ein Punkt: Management. Auf der einen Seite sollen die Mitarbeiter immer mehr Eigenverantwortung übernehmen - Stichwort Empowerment -, auf der anderen Seite sind sie in eine kennzahlen- und toolorientierte Managementpraxis eingebunden, die mit Meeting-, Protokoll- und Berichtverpflichtungen nur geringe Gestaltungsspielräume lässt. 

Ja, das ist eine der Paradoxien der neuen Arbeitsformen. Man arbeitet in der Illusion, selbst gestalten zu können. Dabei hat vornehmlich die Last der Verantwortung zugenommen, gleichzeitig aber steht man ohnmächtig einem Riesensystem gegenüber. Meine Interviewpartner berichten einhellig, dass sie in hohem Maße nur damit beschäftigt seien, zu kommunizieren. Genau wie Sie sagen: Meetings, Berichte, Monitoring. Das konterkariert natürlich die Idee, frei gestalten zu können. Es fragt sich, ob es nicht sinnvoll wäre, das Ganze eine bisschen runterzufahren. Und Mitarbeiter anders zu führen und größere Möglichkeiten der Selbstentfaltung zu schaffen.
 

Letzte Frage: Wie gestalten Sie als Wissenschaftlerin Ihre Arbeitspraxis? Wie sieht Ihre Selbstsorge aus? 

(lacht) Das ist eine gute Frage, zumal die meisten Wissenschaftler auch sehr entgrenzt arbeiten. Insbesondere diejenigen - und da schließe ich mich selbst mit ein -, die (noch) nicht den Professorenstatus innehaben und zudem nicht sicher sein können, ob sie ihn jemals erreichen werden. Viele werden auf halben Stellen bezahlt, die aufgrund der deutschen Gesetzeslage fast alle befristet sind, arbeiten aber natürlich voll - man kidnappt sozusagen seine Gegenwart in der Hoffnung auf eine bestimmte Zukunft. Auf der anderen Seite kann ich mich größtenteils mit dem beschäftigen, was mich interessiert. Ich persönlich achte darauf, mir einen Kontrast zu verschaffen. Indem ich ganz andere Sachen mache oder Freunde treffe, die nicht an der Uni arbeiten. Das ist das, was auch Befragte beschreiben: nämlich eine Form von Grenzziehungspraxis durch andere. Freundschaften sind da besonders wichtig.
 


Zitate


"Es ist empirisch nachgewiesen, dass sich die Arbeit immer mehr ins Privatleben ausdehnt, aber nicht umgekehrt das Privatleben in die Arbeit." Interview Sabine Flick: Einfach durcharbeiten?

"Am wichtigsten ist den Menschen, das Gefühl zu haben, in ihren persönlichen Beziehungen eine Gestaltungsmöglichkeit zu besitzen." Interview Sabine Flick: Einfach durcharbeiten?

"Das ist eine der Paradoxien der neuen Arbeitsformen: Man arbeitet in der Illusion, selbst gestalten zu können. Dabei hat vornehmlich die Last der Verantwortung zugenommen, gleichzeitig aber steht man ohnmächtig einem Riesensystem gegenüber." Interview Sabine Flick: Einfach durcharbeiten?

 

changeX 12.09.2013. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

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Zum Buch

: Leben durcharbeiten. Selbstsorge in entgrenzten Arbeitsverhältnissen. Campus Verlag, Campus Forschung, Bd. 965, Frankfurt am Main 2013, 320 Seiten, 34.90 Euro, ISBN 978-3-593398587

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Autor

Winfried Kretschmer
Kretschmer

Winfried Kretschmer ist Chefredakteur und Geschäftsführer von changeX.

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