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Ihre Suche nach "Tag: Burnout" ergab 8 Treffer.
Mobbing ist eine Frage des Führungsstils - ein Interview mit Jens Eisermann
Mobbing ist kein individueller Kleinkrieg am Arbeitsplatz. Es ist ein soziales Phänomen. Eine Studie konnte nun nachweisen, dass Mobbing in bestimmten Abteilungen verstärkt auftritt. Dort, wo herrische, zynische Vorgesetzte das Sagen haben. Die Studie zeigt auch: Das beste Rezept gegen Mobbing ist ein mitarbeiterorientierter, partizipativer Führungsstil.
Burnout ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles - ein Interview mit Markus Väth
Herr Müller war schon immer so perfektionistisch. Heißt es, wenn Herr Müller aus den Latschen kippt. Burnout gilt immer noch als Einzelschicksal: Herr Müller ist halt nicht tough genug. Nein, unsere Arbeitsgesellschaft muss endlich ihre grandiose Selbstlüge eingestehen: Burnout ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Es wurzelt in unserem unerbittlichen Arbeitsmodell. In einer kollektiven Erfolgsgeilheit, die nur Leistung als Maßstab kennt.
Warum Unternehmen auf die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter bauen sollten - ein Interview mit Ada Pellert
Viele Leute fühlen sich im Job voll daneben. Weil ihre Aufgaben nicht zu ihren Kompetenzen passen. Ergebnis: Über- oder Unterforderung. Folge: schlimmstenfalls Burn-out oder Bore-out. Unternehmen machen nicht nur ihre Leute kaputt, wenn sie die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter nicht richtig nutzen, sie verschwenden auch ihr eigenes Potenzial. Kompetenzentwicklung aber geht nur gemeinsam. Man kann niemanden entwickeln.
Ein Kongress fragt nach der Spannung in Organisationen und stößt auf ihren Burn-out - eine Reportage von Anja Dilk.
Unternehmen brauchen Offenheit, wenn sie bestehen wollen. Offen sprechen, fragen, anregen, kritisieren. Mangelt es daran, geraten sie unter Druck. Unter Druck und Stress aber geht es Unternehmen nicht anders als den Menschen, die sie beschäftigen: Sie rutschen in das Burn-out. So die spannende These eines Schweizer Organisationspsychologen auf dem X-Organisationen-Kongress in Berlin. Eine These, die hilft, manche Unternehmen mit anderen Augen zu sehen: als ausgebrannte Wracks. / 21.11.07
Jeder trägt selbst Verantwortung für das eigene Wohlergehen - ein Essay von Gundula Englisch.
Stress, Depressionen, Angst, Burn-out. Lawinenartig haben sich in den letzten Jahren stressbedingte Krankheiten ausgebreitet, quer durch alle Berufs- und Altersgruppen. Kaum hat sich die postindustrielle Arbeitswelt vom Joch physischer Ermattung befreit, schlägt ihr der mentale Verschleiß bedrohlich aufs Gemüt. Erneut fragt sich: Macht Arbeit krank? Nein, sagt changeX-Autorin Gundula Englisch. Wer immer auf Stand-by ist und die eigenen Werte der universellen Verfügbarkeit opfert, der gibt jene Ressourcen preis, aus denen Wissensarbeiter ihre Kraft und Inspiration schöpfen: Selbstverantwortung, Selbstbewusstsein, Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit. Zeit für eine Umkehr. / 27.09.07
Frauen sind besonders häufig von Burn-out betroffen - ein Gespräch mit Sabine Fabach.
Über den Spagat zwischen Job und Familie wurde schon viel geredet. Über die Konsequenzen weniger: Durch ihre Mehrfachbelastung sind Frauen besonders Burn-out-gefährdet. Das aber betrifft auch die Männer. Denn nicht selten sind sie es, die den Druck erhöhen: als Chefs, die wenig einfühlsam führen. Oder als Ehe- oder Lebenspartner, die Partnerschaft auf alles Mögliche, nur nicht auf die Hausarbeit beziehen. Dann reicht oft eine Kleinigkeit, um die Balance zwischen Leben und Arbeit kippen zu lassen. Burn-out ist die dunkle Seite unseres schnell getakteten, anspruchsvollen Lebens - nicht nur für Frauen. / 08.05.07
Sei gut zu dir, wir brauchen dich - das neue Buch von Horst Conen.
Auch schon am Limit? Oder vielleicht sogar kurz vor dem Burn-out? Dann ist es Zeit, einen Gang niedriger zu schalten. Zurückzufinden zu innerer Gelassenheit. Die Langsamkeit zu zelebrieren. Das Genießen zu lernen. Innerlich "Stopp" zu sagen, wenn der Ärger einen aufzufressen droht oder sich negative Gedanken aufschaukeln können. Kurz: einen seelischen Neustart zu wagen.
Das Anti-Burnout-Erfolgsprogramm - das neue Buch von Helmut Kolitzus.
Die Arbeitslosigkeit steigt. Eine Folge: Die vorhandene Arbeit wird von immer weniger Menschen erledigt. Die sich wiederum überforderter und überanstrengter denn je fühlen. Und weitere Belastungen drohen. Der Heimathafen eines lebenslangen Arbeitsplatzes ist zerstört, die Lebensarbeitszeit wird länger. Brennen die Menschen langsam aus? Nicht unbedingt, sagt ein Psychiater. Er rät: Die Dinge nicht passiv hinnehmen, Prioritäten setzen, die gut tun, eine persönliche Wertehierarchie aufstellen. Sich selbst erkunden und verändern birgt die Chance zu mehr Lebensglück. Denn schon Konfuzius sagte: "Wer ständig glücklich sein will, muss sich oft verändern."





