Anja Dilk
Anja Dilk ist Berliner Korrespondentin und Autorin bei changeX.
Anja Dilk hat die Neugier und die Lust am Schreiben zum Journalismus getrieben. Sie studierte Geschichte, Politik und Literaturwissenschaft in Bonn, Berlin und Aix-en-Provence, machte eine Redakteursausbildung an der Münchener Journalistenschule, mal längere, mal kürzere redaktionelle Stipvisiten bei der ZEIT und der taz, gehörte zum Gründungsteam der New-Economy-Wochenzeitung Net-Business in Hamburg, bis sie schließlich bei changeX landete.
Nach Jahren der Festanstellung ist Anja Dilk heute leidenschaftliche Freie. changeX gehört zu ihren Lieblingspublikationen. Die Freude an gutem Hintergrundjournalismus in diesem spannenden Medium Internet, Neugier auf die Ideen von Morgen und die Begeisterung, sich als Reporterin und kritische Beobachterin auf die Pirsch von quer gedachten Lebensentwürfen, neuen Erkenntnissen und unvermuteten Herausforderungen zu begeben, ohne die Verlierer des Wandels zu vergessen, lassen sie mit Elan dabei sein.
Beiträge der Autorin
Der große Verbrauch - Chandran Nairs aufrüttelndes Buch über Asiens Wachstum und Verantwortung
Was, wenn Asiens Wirtschaft weiterwächst wie bisher? Wenn sein Verbrauch an Energie und Rohstoffen weiter explodiert? Das kann nicht gut gehen. Ein indischstämmiger Intellektueller aus Malaysia ruft seinen Kontinent zur Umkehr. Und definiert selbstbewusst seine neue Rolle. Asien wird die Probleme lösen müssen, die der Westen mit seinem wachstumsfixierten Wirtschaftsmodell erst geschaffen hat.
"Dieses Format hat mich schon seit Langem begeistert" - ein Interview mit Stephan Balzer, Veranstalter der TEDx-Konferenzen in Deutschland
Gehört dem gesprochenen Wort, der freien Rede, die Zukunft? Macht der gemeinsam erlebte Live-Vortrag dem Lesen den Rang als führende Kulturtechnik streitig? Das könnte den Erfolg, die Faszination von Veranstaltungsformaten erklären, die eigentlich nur Vortrag an Vortrag reihen. Wie die TED-Konferenzen. Anja Dilk hat mit dem Mann gesprochen, der sie nach Deutschland geholt hat.
Der Entrepreneurship Summit 2011: Gründen als Gegenmacht
Gründen, das heißt nicht nur: Sein eigenes Unternehmen aufbauen. Gründen, das ist auch die Verwirklichung einer anderen Vorstellung von Wirtschaften: selbstbestimmt statt fremdgesteuert, kooperativ statt mit Ellenbogen, für die Menschen statt nur für Profit. Entrepreneurship formiert sich als Gegenmacht zu einer Wirtschaftsweise, die an ihr Ende gekommen ist.
Die Ehrung der Ashoka Fellows zeigt Social Entrepreneurship im Aufwind
Jetzt hat auch die Politik Social Entrepreneurship für sich entdeckt: Die Unterstützung der Bundesfamilienministerin, ein Förderprogramm und die Ankündigung einer großen Konferenz im kommenden Jahr bildeten den politischen Rahmen für die professionell inszenierte Ehrung der Ashoka Fellows 2011. Zweifellos, Sozialunternehmertum ist im Aufwind - gleichwohl längst nicht so bekannt, wie seine Protagonisten glauben.
Gescheiter scheitern: Wie wir aus Misserfolgen lernen können - ein Interview mit Lars Burmeister
Projekte scheitern, Strategien scheitern, Produkte scheitern. Doch fast immer wird das totgeschwiegen. Gescheiterte Projekte werden umbenannt, stillschweigend begraben, unauffällig entsorgt. Scheitern ist eines der letzten Tabus unserer Gesellschaft. Ein Tabu, das Innovation und Weiterentwicklung blockiert. Denn es verhindert, aus Misserfolgen lernen zu können.
Die dritte industrielle Revolution - das neue Buch von Jeremy Rifkin
Eine große, eine optimistische Vision: Der Umbau des industriellen Systems kann gelingen - die dritte industrielle Revolution legt die Grundlage für den Übergang ins postfossile Zeitalter. Und erschüttert zugleich die Grundlagen unserer Art zu wirtschaften, zu arbeiten und Organisationen zu bauen. Am Horizont: das kollaborative Zeitalter. Die Vision von Jeremy Rifkin.
Unternehmen Wahnsinn - Theresia Volks Anregung zum nicht trivialen Weiterdenken
Längst ist der Wahnsinn zum Alltag in vielen Unternehmen geworden. Ein Projekt jagt das andere, ständig ändert sich alles, ist sachlicher Diskurs inhaltsleerer Phrasendrescherei in endlosen Meetingrunden gewichen. Nur das Management behauptet steuern zu können, was eigentlich organisationales Chaos ist. Eine Autorin mahnt, der wirren Wirklichkeit ins Auge zu sehen. Um in einem prinzipiell nicht mehr steuerbaren Kontext handlungsfähig zu bleiben.
Visualisierung ist der neue Trend auf Tagungen und Konferenzen - ein Report von Anja Dilk
Open Space, World Café, Design Thinking, Barcamps, Unkonferenzen. Neue Formate mischen Tagungen, Meetings und Konferenzen auf. Jetzt wird der Horizont um eine Dimension erweitert: die Optik. Visualisierung ist der neue Trend, wo immer Menschen zusammenkommen, um gemeinsam an Ideen zu arbeiten. Lebendige Bilder treten an die Stelle Powerpoints immer gleicher Bullet-Point-Listen. Denn Bildhaftes ist hip, witzig, modern und bringt im Hirn rechts und links zusammen.
Social Entrepreneurship - Social Business: Für die Gesellschaft unternehmen - der Sammelband von Helga Hackenberg und Stefan Empter
Ihre Strahlkraft ist ungebrochen. Sozialunternehmen bieten nicht nur einen innovativen Ansatz zur Lösung sozialer Probleme, sondern nähren auch die Vision eines geläuterten Kapitalismus: effizient, gemeinwohlorientiert und ohne Profitmitnahme. Ein Sammelband zum Thema zeigt die Potenziale, aber auch die ungelösten Probleme dieses Unternehmensmodells. Die liegen vor allem in der Finanzierung.
Der erste Elternkongress in Duisburg zeigt: Nur wenn die Eltern mitziehen, kann Bildung gelingen
Herkunft entscheidet über die Bildungschancen. Gerade in Deutschland. Der Einfluss des Elternhauses auf den Bildungserfolg ist weitaus größer als der von Schule, Unterricht und Lehrern zusammen. Doch sind Eltern vielfach überfordert. Wissen nicht, was zu tun ist. Haben mit Bildung nichts am Hut. Aber nur über ihre Einbindung und Teilhabe kann Bildung gelingen. Dazu braucht es Schulen, die begeistern.
Weblinks der Autorin
Anja Dilk bei Xinghttp://www.xing.com/profile/Anja_Dilk





