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Ihre Suche nach "Tag: Armut" ergab 16 Treffer.
Die besten Bücher des Jahres - ausgewählt von der changeX-Jury.
Mehrere hundert Bücher haben wir in diesem Jahr wieder gesichtet und kritisch auf ihren Neuigkeitswert hin abgeklopft. Beinahe 200 davon haben wir rezensiert oder mit den Autoren Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Jetzt ist es Zeit, die besten zu küren. Die Mitglieder der changeX-Jury haben ihre Toptitel des Jahres 2007 gewählt. Es wurden zwölf. Here are the Top Twelve 2007! / 06.12.07
Wie geht es Deutschlands Unterschicht nach dem Medienrummel? - Ein Gespräch mit Petra Böhnke.
Als Deutschland entdeckte, dass es eine Unterschicht hat, waren alle sehr erschrocken. Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbände zeigten sich betroffen und überboten sich mit besorgten Mahnungen. Doch der Rummel war schnell vorbei. Heute, da der Aufschwung angeblich da ist, kräht nach der Unterschicht kein Hahn mehr. In diesen Tagen kommt nun die Studie, die den Begriff des "abgehängten Prekariats" geprägt hat, als Buch auf den Markt. Die Unterschicht aber, die gab es vorher schon, und es gibt sie immer noch. changeX-Autorin Anja Dilk hat nachgefragt. / 27.02.07
Der Reichtum der Dritten Welt - das neue Buch von C. K. Prahalad.
Gemeinsam können wir eine menschliche und gerechte Welt erschaffen, sagt ein indischer Star-Ökonom. Und prophezeit: Bis 2020 kann die globale Armut besiegt werden. Wenn wir einen Markt um die Bedürfnisse der Armen errichten. Und sie nicht als Opfer, sondern als preisbewusste Konsumenten und kreative Unternehmer begreifen. Den Armen Konsum zu ermöglichen gibt ihnen nicht nur Identität und Würde, sondern eröffnet ihnen auch die Chance, selbst aktiv zu werden, mitzuwirken und mitzugestalten. Teilhabe ist die Vision für eine Wirtschaft, die allen gehört. / 31.01.07
Was von der Saison noch übrig bleibt - Kurzrezensionen von A bis Z.
Zweimal im Jahr pusten die Wirtschaftsverlage Hunderte von Büchern auf den Markt. Fast keines entgeht uns! Von allen sind vielleicht 15 top, 20 solide und 30 passabel. Der Rest: abgehangen, aufgekocht, verwurstet. Die Besten stehen natürlich längst im Magazin. Jetzt kommt das unerkannte Mittelfeld. Endspurt - bevor die nächste Saison beginnt. Und wie immer sind noch einige Entdeckungen dabei. PS: Über die Nachhut hüllen wir uns wie üblich in Schweigen.
Auch wer im Abseits oder Elend lebt, gehört zu Deutschland! - Ein Essay von Manfred Langen.
Nobody is perfect! Das sollte sich die individualisierte Gesellschaft gefälligst hinter die Ohren schreiben. Dass man im Leben scheitert und umherirrt, gehört zur Unzulänglichkeit menschlicher Existenz. Wie aber eine Gesellschaft damit umgeht, sagt vieles über ihre Entwicklungsstufe aus. Demnach ist Deutschland nicht sehr weit entwickelt. Denn hier gilt fast flächendeckend: Wer im Elend lebt, ist selbst schuld. Falsch, sagt changeX-Autor Manfred Langen. Solidarität und Gemeinschaftssinn sind Eckpfeiler der Wissensgesellschaft. Sie ist keine Ich-Gesellschaft, sondern ein kollektiver Verbund von Glücks- und Unglücksmanagement - inklusive Staat und Politik.
Der Soziologe Anthony Giddens bastelt hartnäckig an einem neuen Gesellschaftsvertrag.
Jeder solle sein "Wohlergehen im Sinne einer Verwirklichung selbst gesteckter Ziele aus eigener Kraft mehren", fordert Anthony Giddens, der in seinem neuen Buch auf die Kritik am "dritten Weg" reagiert. Sein Ziel: "den theoretischen Rahmen für eine zeitgemäße Politik links der Mitte mit Inhalt füllen".





