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Ihre Suche nach "Tag: Arbeit" ergab 182 Treffer.
Good Work! Für eine neue Ethik im Beruf - das neue Buch von Howard Gardner, Mihaly Csikszentmihalyi und William Damon. / 31.03.2005
Was ist eine gute Arbeit? Drei bekannte amerikanische Psychologen geben eine verblüffend einfache Antwort: die Balance zwischen Selbstbestimmung und sozialer Beziehungsqualität. Die beiden Pole auszubalancieren ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Ein hervorragendes Plädoyer, wieder Verantwortung im Beruf zu übernehmen, sich einzumischen, sich nicht auf die Zunge zu beißen und seine Gewissensbisse für Feierabend oder Wochenende aufzusparen. Sondern Haltung zu bewahren und sich nicht zu verbiegen. Nur Mut und schlechte Arbeit links liegen lassen!
Angestellte aller Länder, pfeift auf die Arbeitsmoral! - Gundula Englisch traf die französische Skandalautorin Corinne Maier in Paris. / 25.02.2005
Sie arbeitet als Teilzeitkraft bei einem Energiekonzern. 41 Jahre, total überqualifiziert. Sie langweilt, sie ärgert sich und schreibt ein Buch. Wie verlogen das Getue um Mitarbeiterautonomie und Unternehmenskultur ist. Wie blut- und inhaltsleer das Managerdeutsch ist. Der Skandal ist vorprogrammiert. Ihr Arbeitgeber versucht, sie rauszuwerfen. Doch das Buch setzt zum Siegeszug an. 250.000 verkaufte Exemplare in Frankreich, 100.000 in Spanien. Jetzt ist Deutschland an der Reihe. Im changeX-Interview ruft sie zur stillen Revolte auf. Schluss also mit der Augenwischerei im Arbeitsalltag: Am besten tut ab sofort jeder so, als würde er das Spiel gehorsam mitspielen, ohne sich besonders anzustrengen.
Die Alten sind besser, als wir glauben - ein Essay von Ulf D. Posé. / 05.01.2005
In Deutschland gilt ein neues bleiernes Gesetz: Wer die 50 überschritten hat, hat kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Völliger Unsinn, sagt changeX-Autor Ulf D. Posé. Denn von der Wertschöpfung her gesehen, ist der alte dem jungen Mitarbeiter weit überlegen. Mehr Erfahrungswissen, mehr Know-how, mehr Loyalität, mehr Kontinuität in den Beziehungen nach außen. In der Wissensgesellschaft ist Wissen der wichtigste Produktionsfaktor geworden. Wer alte Menschen hinauswirft, trennt sich von wertvollen Wissensträgern. Außerdem wird der Produktionsfaktor Arbeit immer mehr geschwächt. Zugunsten des Kapitals, der Ressource, die langfristig am wenigsten kostet. Fatales Spiel!
Living at Work-Serie | Folge 43 | - Klaus Burmeister und Andreas Neef über Innovationskultur. / 29.10.2004
Der Begriff "Innovation" ist genauso verwässert worden wie das Wörtchen "Reform". Es wird Zeit, Ideen wieder eine Chance zu geben - und damit Innovationen, die diesen Namen verdienen, Tür und Tor zu öffnen. Das ist dringend notwendig, denn die heutigen Konsumenten sind so gereift und anspruchsvoll wie noch nie.
Und definieren das Land neu. | Folge 3: Arbeit | / 15.10.2004
"Vier" ist eine vierköpfige Gruppe von bekannten Publizisten. Sie denken die wichtigsten Schlüsselbegriffe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft neu: von Arbeit bis Freiheit, von Solidarität bis Wohlstand, von Leistung bis Erfolg. Ihre Namen treten jedoch hinter die Inhalte zurück. Sie sprechen aus, was viele Menschen in diesem Land wirklich denken und ersehnen. Ein Großteil hat das Reformgerede satt. Tausend Vorschläge, tausend Quatschköpfe, endlose Diskussionen - und nichts passiert. "Vier" sind ein Sprachrohr. Sie lehnen sich auf gegen die herrschende Stagnation und Müdigkeit. "Vier" hassen Reformhuberei und Wortfälschungen und lassen sich den Traum von einer besseren Gesellschaft nicht abschwatzen.
Ein Gespräch mit dem Berater Hans-Uwe L. Köhler über den Umgang mit den eigenen Potenzialen. / 05.10.2004
Wer sich damit abfindet, in seinem Job nur gelangweilt oder genervt seine Zeit abzusitzen, der steuert einen gefährlichen Kurs. Denn nach ein paar Jahren stellt er vielleicht fest: Rückgrat weg, Glaube weg, Selbstwertgefühl weg. Also: Glauben Sie an sich, haben Sie den Mut, große Träume zu träumen!
Living at Work-Serie | Folge 36 | - Franz Josef Radermacher über den Bumerangeffekt des technischen Fortschritts. / 10.09.2004
Vieles hat sich verändert in unserer Arbeitswelt, vieles ist aber auch erstaunlich gleich geblieben - denn unser biologisches Erbe können wir nicht verleugnen oder überlisten. Kreativität braucht nach wie vor Zeit. Um gute Arbeit zu leisten, benötigt ein Mensch nach wie vor zum Beispiel einen vernünftigen Tisch und Stuhl. Doch gerade solche einfachen Voraussetzungen sind heute nicht mehr selbstverständlich.
Die neue Welt der Mikrounternehmen - ein Gespräch mit Ralf Reichwald und Oliver Brakel. / 03.09.2004
Ganz so romantisch wie in der Liebesszene aus Brechts Dreigroschenoper geht es sicher nicht zu in Deutschlands Mikrounternehmen. Wenn der Mond scheint, wird dort höchstens wieder mal eine Nachtschicht geschoben, nicht selten unter den genervten Blicken der Ehefrau oder Lebenspartnerin. Denn viele der Kleinstunternehmen residieren zu Hause: SOHO ist die Abkürzung von Small Offices Home Offices. In diesen ökonomischen Kleinstbiotopen hat die Kultur der New Economy überlebt. Unter dem Ficus benjamina, neben Tischtennisplatte und Espressomaschine wird der große Traum von der Unabhängigkeit gelebt: Selbstbestimmt arbeiten, sein eigener Herr sein, sich nicht mehr dumm anreden lassen - gearbeitet aber wird hart. Vorläufer einer neuen Form, Arbeit zu organisieren? Ein Gespräch mit den Koautoren einer Studie über Mikrounternehmen in Deutschland.
Was ist wahre Lebenskunst? - Ein Gespräch mit Wilhelm Schmid. / 23.08.2004
Einen Weg zwischen Selbstverlust und Selbstsucht finden. Sich ab- und ausgewogen mit sich selbst befassen, um mit sich klarzukommen. Das fordert ein Berliner Philosoph, der eine viel beachtete Bibliothek der Lebenskunst herausgibt. Sein Ansatz einer Philosophie der Lebenskunst rückt das Individuum und nicht die Gesellschaft in die Mitte. Und sucht Menschen, die Glück und Unglück, Erfolg und Misserfolg, Lust und Schmerz ausbalancieren können. Denn ein Lebenskünstler kann beides: mit sich selbst befreundet und gleichzeitig solidarisch mit anderen sein.
Living at Work-Serie | Folge 32 | - Will Rumi über die Identität von Wohn- und Arbeitsorten. / 13.08.2004
Bedeutet die Globalisierung, dass wir nun alle Weltbürger werden? Dass die Regionen ihre Kultur einbüßen? Nicht, wenn wir dagegensteuern. Wenn wir die Stadtviertel stärken und Wohnen und Arbeiten wieder im gleichen Bezirk stattfinden kann.



