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Ihre Suche nach "Tag: Hirnforschung" ergab 32 Treffer.
Über die Bedingungen erfolgreichen Lehrens und Lernens - ein Interview mit Gerhard Roth
Wir verstehen immer besser, wie unser Gehirn funktioniert. Dass es Sinn sucht, Muster und Zusammenhänge. Doch in der Praxis des Lehrens und Lernens ist das längst nicht angekommen. Noch immer arbeitet die Schule mit Methoden und Strukturen aus dem Industriezeitalter. Schlimmer noch: Unserem Bildungssystem ist das Wissen abhanden gekommen, was Schule, was Bildung soll. Da ist Nachhilfe gefragt.
Eine Konferenz in Berlin stellt die Frage nach der Veränderungsfähigkeit des Menschen
Wie sind wir? Könnten wir anders sein? Wie müssten wir sein, um überleben zu können? Das waren die drei präzise gesetzten Ausgangsfragen der Konferenz "Weichen stellen" in Berlin. Lösungen aus dem Zauberhut gab es keine. Wohl aber die begründete Einsicht, dass wir Menschen mit unserer Erkenntnisfähigkeit längst nicht am Ende sind.
Unser bewusster Erlebnisraum ist viel größer, als wir denken. Ein Interview mit dem Bewusstseinsphilosophen Thomas Metzinger.
Was das „Ich“ ist, ist unklarer denn je. Die moderne Bewusstseinsforschung entlarvt das Selbst als eine große Illusion, stößt aber zugleich das Tor zu unserem Bewusstsein weit auf. Die wenigsten wissen überhaupt, über welch geistige Fähigkeiten sie verfügen, sagt einer der radikalsten Denker unserer Zeit. Und fordert: Meditation und Medienhygiene als Lehrfächer an den Schulen!
Das kluge Unbewusste – Ap Dijksterhuis schlachtet eine heilige Kuh des Abendlandes.
Unser Bewusstsein ist ein Blender und Möchtegern. Es meint, das Sagen zu haben, gaukelt uns vor, es sei das einzig und wesentlich Entscheidende in unserem Hirnkastl, wird aber ob seiner Aufschneiderei maßlos überschätzt. Wäre unser Bewusstsein einen Meter lang, würde sich unser Unbewusstes etwa von Köln bis Frankfurt erstrecken. Zeit, die Dinge zurecht zu rücken.
Achtsamkeit – ein Interview mit Halko Weiss.
Bewusstsein wird zu einem prägenden Thema unserer Zeit. Und damit gewinnt eine uralte Methode der Bewusstseinsarbeit an Popularität: Achtsamkeit. Immer wacher, klarer, genauer, wohlwollender der Welt gegenübertreten ist das Ziel. Und nicht zuletzt: Helfen, die Beziehungen und die Kooperation zwischen Menschen zu verbessern.
Der Ego-Tunnel. Thomas Metzingers neue Philosophie des Selbst.
Was ist es eigentlich, das diese Zeilen liest? Nach und nach kommen die Neurowissenschaften unserem Bewusstsein auf die Spur. Und legen nahe, dass da nichts ist als ein rhythmischer Tanz neuronaler Entladungen. Informationsverarbeitungsvorgänge, sonst nichts. Ein Bewusstseinsforscher sagt: Das Selbst ist selbst eine Illusion.
Marco Iacoboni erklärt, woher wir wissen, was andere denken und fühlen.
Für Spiegelneuronen galt bislang der Vorbehalt, ob es sie beim Menschen gibt. Ein italienischer Neurowissenschaftler sagt nun: Es gibt sie. Unser Spiegelneuronensystem ist nicht nur Grundlage von Empathie und Einfühlungsvermögen, sondern des sozialen Zusammenlebens schlechthin. Menschen sind auf einer fundamentalen Ebene zutiefst miteinander verbunden.
Wie wir entscheiden und wie man kluge Entscheidungen anstößt. Zwei Bücher zum Thema Entscheidungen.
Nicht Kopf oder Bauch bestimmt, wie wir entscheiden. Vielmehr ringen alle Teile unseres Gehirns permanent um Aufmerksamkeit und Entscheidungsmacht. Es gilt zu lernen, auf welches System man sich in welcher Situation am besten verlassen kann. Zugleich eröffnet das wachsende Wissen darum, wie wir entscheiden, neue Möglichkeiten der Beeinflussung: Menschen zu besseren Entscheidungen zu lenken.
Ein Streifzug durch aktuelle Bücher zum Thema Gehirn - Folge 6 und Schluss.
Mitgefühl ist offenbar nichts, was man hat oder nicht hat. Sondern gehört zu unserer biologischen Grundausstattung: Empathie, Verstehen, Mitfühlen sind in der Struktur unseres Gehirns angelegt. Darauf weist die Entdeckung der Spiegelneurone hin, die Handlungen und Verhaltensweisen anderer spiegeln. Sie ist eines der spannendsten Kapitel der Hirnforschung. Mit diesem Blick auf die biologischen Grundlagen des sozialen Zusammenlebens endet unser Streifzug durch aktuelle Bücher zum Thema Gehirn. / 27.10.08
Ein Streifzug durch aktuelle Bücher zum Thema Gehirn - Folge 5.
Als das Gehirn als diffuse und amorphe Masse erschien, stellte sich die Frage nicht. Man konnte sich den menschlichen Geist frei und unabhängig denken. Doch seit Hirnforscher neuronale Aktivitäten en détail durchleuchten, kommt sie hoch: Wie kann eine Entscheidung frei sein, wenn sie auf kausalen Abläufen im Gehirn beruht? Zwei führende Experten haben sich zusammengetan und kontern den Determinismus mit Komplexität: Freiheit ist Selbstbestimmung. Ihrem neuen Buch widmet sich die fünfte Folge unseres Gehirnstreifzugs. / 22.10.08





