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changeX-Sommerklassiker 2007 - Folge 6: Das Dilbert-Prinzip von Scott Adams.
Es gibt sie: Bücher, nach deren Erscheinen die Welt nicht mehr war wie zuvor. Weil sie die Dinge in einem ganz neuen Licht erscheinen ließen. Solchen, oftmals zunächst unerkannten Erkenntnisjuwelen - Klassikern eben - widmet sich unsere Sommerserie 2007. changeX-Autoren stellen ihre Favoriten vor: subjektiv, pointiert und reflektierend. In der sechsten Folge erinnert Alexander Ross an die Entzauberung des Managements durch Scott Adams' legendäre Dilbert-Cartoons. Cartoons, die mehr sind als nur Cartoons: sondern eine humorvoll-hintergründige Theorie über die unausweichliche Zusammenballung von Unfähigkeit in Führungspositionen. / 08.08.07
Warum Feedback-Gespräche als Führungsinstrument versagen - ein Essay von Manuela Dollinger.
Ist Feedback nicht eine tolle Sache: Führungskräfte brauchen sich nur an die Spielregeln zu halten und ihre Kritik in warme Worte zu verpacken, und schon ändern sich die Untergebenen nach Wunsch. Eine große Illusion! Genau besehen stammt Feedback aus der Trickkiste der Schwarzen Pädagogik. Sagt eine Managementtrainerin. Ihre These: Feedback entmündigt die Mitarbeiter und setzt sie unter moralischen Druck. Und es gibt längst bessere Führungsinstrumente. Letzten Endes liegt das Geheimnis guter Führung nicht im Methoden-Bohai, sondern in der inneren Haltung: Ohne Vertrauen, Wertschätzung und gegenseitigen Respekt führt es sich einfach schlecht. / 02.08.07
Wie man mit Humor erfolgreich führt - ein Gespräch mit Gerhard Schwarz.
Lachen Sie während der Arbeit? Da haben Sie nichts zu lachen? Schade. Wer meint, Humor habe im Job nichts verloren, ist schief gewickelt. Humor sorgt nicht nur für prima Klima. Er ist eines der stärksten und effizientesten Führungsinstrumente. Sagt ein Experte für Gruppendynamik und Konfliktmanagement. Denn mit Humor bringt man jede noch so verfahrene Situation in Bewegung. Deshalb sollten Chefs lernen, sich über sich selber lustig zu machen. Und gestatten, dass man sich über sie lustig macht. Kurzum: Heute gehören Hofnarren in die Führungsetage! Denn Führung funktioniert nicht mehr über Befehl und Gehorsam. Sondern wirkt durch soziale Intervention. / 16.07.07
Was von der Saison noch übrig bleibt - Kurzrezensionen zum Thema Führung. | 07 / 2007 |
Zweimal im Jahr pusten die Wirtschaftsverlage Hunderte von Büchern auf den Markt. Davon sind vielleicht 15 top, 20 solide und 30 passabel. Die besten stehen längst im Magazin. Der Rest: abgehangen, aufgekocht, verwurstet. Dennoch gibt es auch in diesem Frühjahr Entdeckungen im unerkannten Mittelfeld. Im Nachschlag eins geht es um den Management-Dauerbrenner Nummer eins: Vier Bücher suchen dem alten Thema Führung neue Einsichten abzugewinnen. Darunter: Was sich von Samurais und vom großen Orchester lernen lässt. Wie man Führungsfehler vermeidet. Und warum es eigentlich jeder kann: Führen. / 03.07.07
Die Würde des Menschen ist unantastbar - auch in der Firma. Ein Essay von Anja Dilk.
Psychopathen, Menschenschinder, Arschlöcher. Es ist wenig schmeichelhaft, was Managern in jüngster Zeit von den Covern mancher Wirtschaftsbücher an Titulierungen entgegengrinst. Kein Zweifel: Der raue Ton, der in vielen Unternehmen herrscht, die alltägliche Missachtung und Schikane, die viele Mitarbeiter erleiden, sind zum Thema geworden. Deutlich wird aber auch: Die Leute lassen sich nicht mehr alles gefallen. Sie wehren sich. Pochen darauf, dass es keine moralfreien Räume effizienzhechelnder Ökonomie gibt. Und dass der Anspruch auf einen würdigen Umgang miteinander erstes Menschenrecht ist. / 19.04.07
Vertrauen und Führung - das neue Buch von Hartmut Laufer.
Vertrauen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Unternehmensführung. Das wird oft betont, angekommen ist diese einfache Erkenntnis längst nicht in allen Führungsetagen. Oft aber mangelt es weniger an der Einsicht, sondern an der praktischen Umsetzung. Es klingt so simpel, auf Vertrauen zu setzen, ganz einfach ist es dennoch nicht. Denn Vertrauen erfordert einen Vorschuss. Es will erst gegeben werden, bevor man seine Erträge ernten kann. / 13.04.07
Alpha-Tiere. Der schmale Grat zwischen Erfolg und Absturz im Management - das neue Buch von Kate Ludeman und Eddie Erlandson.
Sie sind selbstgewiss, siegessicher und bestimmt. 75 Prozent der Manager sind Alpha-Tiere. Führungsstärke, Durchsetzungsfähigkeit und Weitblick sind ihre Stärken. Aber sie sind blind für ihre Schwächen. Denn sie halten sich für unfehlbar und stehen sich nicht selten selbst im Weg. Sagen zwei amerikanische Coachs. Ihre Empfehlung: Alpha-Tiere müssen sich auf den einen Menschen konzentrieren, den sie wirklich kontrollieren können: sich selbst. Dann haben sie die Chance, ihre Schwächen in Stärken zu verwandeln. / 27.03.07
Es macht sich bezahlt, wenn sich Unternehmen um ihre Mitarbeiter kümmern - ein Essay von Ulrike Fokken.
Die Stimmung ist mies, die Verunsicherung groß. In den Unternehmen regiert die Angst. Vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Vor unfähigen Führungskräften, die ihre Mitarbeiter drangsalieren. Doch wie sollen Menschen kreativ und produktiv tätig sein, wenn Panik herrscht? Nur Zuspruch und Freude schaffen ein Klima, in dem Mitarbeiter gerne und mit vollem Engagement tätig sind. Und so den Wert ihres Unternehmens mehren. Solidarität, Mitgefühl, Ehrlichkeit sind die Werte, die Wertschöpfung gedeihen lassen. Weil nur so der Mensch Mensch sein kann. / 08.03.07
Rache am Chef. Die unterschätzte Macht der Mitarbeiter - das neue Buch von Susanne Reinker.
Nicht immer sind Mitarbeiter die duldsamen Schafe, für die man sie hält. Mitunter schlagen sie auch zurück und setzen sich gegen unfaire und unfähige Vorgesetzte zur Wehr. Von der verschütteten Dosenmilch auf dem Chefsessel über die gezielte Indiskretion bis hin zur verdeckten Sabotage reicht das Zweitschlagsinstrumentarium geschurigelter Angestellter. Und das kommt teuer. Gute Führung ist nicht nur besser, sondern auch billiger. / 02.03.07
Raus aus der Führungskrise. Innovative Konzepte integraler Führung - das neue Buch von Hans Wielens und Paul J. Kohtes.
Gerade die atemlose Hatz nach schnellen Erfolgen hat die Suche nach Sinnhaftigkeit im Wirtschaften stimuliert. Die Sehnsucht nach einem spirituellen Quell für die Arbeit im Unternehmen wächst. Ein neues Buch präsentiert einen bunten Bogen neuer Ansätze zu einem ganzheitlichen Führungsverständnis. Ohne Sinn, Gefühl, Integrität und ethisches Bewusstsein wird Management dauerhaft ins Straucheln geraten. / 15.12.06





