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5 Trends, die Open Innovation treiben
Kern des Open-Innovation-Ansatzes ist, die Durchlässigkeit der Unternehmensgrenzen im Innovationsprozess zu erhöhen, um externe Potenziale im Sinne von Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten interaktiv zur Generierung von Wertschöpfung zu nutzen.
Die x treat Nummer drei nähert sich dem Thema Open Innovation
Seit Open Innovation in der Welt ist, sieht "closed" ziemlich alt aus. Alle wollen offene Innovationsprozesse, wollen die schwirrenden Ideen einfangen, doch traditionell aufgestellte Großunternehmen stoßen meist an innerorganisatorische Barrieren. Das war das Thema einer Tagung in Berlin. Sie stieß zum Grunde dieser Schwierigkeiten vor: dem ungeklärten Verhältnis von Organisation und Netzwerk.
Open Innovation: Hebelwirkung in einer flachen Welt erzielen - ein Essay von Oliver Gassmann
Innovieren in der Abgeschiedenheit des F&E-Labors, das war einmal. Längst hat die Innovation die Innovation erfasst. Die Entwicklung führt von der hierarchischen Innovationskathedrale zum Basar der Ideen. Open Innovation demokratisiert die Innovationsprozesse. Innovation wird offener, mutiger, vernetzter. Chancen werden in einer offenen und flachen Welt neu verteilt.
Zukunftskolumne 1: Das Kaufhaus für das 21. Jahrhundert.
Karstadt, Hertie, Kaufhof. Die Kaufhauskrise läutet mitnichten den Untergang des Warenhauses ein. Sie ist nur Ausdruck mangelnder Innovationskraft im Einzelhandel. Erforderlich ist ein Update der Kaufhäuser. MyStore ist die begeh- und erlebbare Antwort auf die Trends, die unser heutiges urbanes Leben prägen: Individualisierung, veränderte Konsummuster, Web-2.0-basierte Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspartnerschaften. MyStore heißt: Kaufhäuser werden zur Open-Innovation-Plattform im echten Leben.
Von Selbstschraubern und Selbstfönern - Brigitte Holzhauer berichtet von der Tagung "Prosumer Revisited".
Auch eine Grenze, die verschwimmt: die zwischen Produzenten und Konsumenten. Immer mehr Menschen arbeiten aktiv an der Entwicklung von Produkten und Services mit, umsonst und ohne Gegenleistung. Warum sie das tun? Weil sie genug haben von one size fits all. Prosuming ist für sie ein Ausgleich zu standardisierter Arbeit und zu standardisiertem Konsum. Sie suchen kreative und selbstbestimmte Arbeit und genießen die Anerkennung in ihrer Community. Und bringen damit die Ökonomie zum Tanzen. / 15.04.09
"Friss oder stirb" hat ausgedient, künftig mischen Kunden bei der Produktentwicklung mit - ein Gespräch mit Dominik Walcher.
In der alten Ökonomie geht es so: Entwicklungsabteilungen entwickeln vor sich hin. Heraus kommen Produkte, die immer weniger Menschen wollen. Deshalb geraten immer mehr Innovationen zum Flop. In der Ökonomie der Zukunft geht es anders: Kunden mischen mit und entwickeln genau die Produkte, die sie brauchen. Und wollen nicht mal Geld dafür. Was sich bei der Open-Source-Software bewährt, gilt als Geheimrezept auch für Produktinnovationen. Damit wandelt sich die alte Zwangswirtschaft zur Mitmachökonomie. Denn die Menschen wollen vor allem eines: teilhaben. Dabei sein. Anerkannt sein. / 25.04.07





