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Megatrends Basic - der neue GDI-Trendreport von David Bosshart und Karin Frick.
Die Schweizer GDI-Leute haben fleißig gelesen, exzerpiert und eine Menge Antworten auf die Frage gefunden: Wie läuft der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel in den nächsten fünf Jahren? Sympathisch ist auch, dass sie in ihrer Erkenntnisarbeit bescheiden geblieben sind. Nach dem Motto: Gewiss ist nur, dass die Ungewissheit steigt. Für Einsteiger in die Welten des Wandels ist der Report ohne Wenn und Aber zu empfehlen. Aber der Preis? Horrend. Da dreht sich doch der alte Gottlieb Duttweiler im Grab um. Er galt als Fürsprecher der kleinen Leute. Sein berühmtester Satz: "Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen und nicht das Umsatzdenken."
Ein Gespräch mit dem Managementberater Heiner Reinke-Dieker über die Vorzüge einer positiven Fehlerkultur in Unternehmen.
Der Chef hat immer recht. Deswegen steht er ganz oben. Einsam in seinen Entscheidungen. Mit dieser Logik mogeln sich noch immer viele Topmanager durchs Wirtschaftsleben. Doch sie ist nicht mehr zeitgemäß. Der schnelle Wandel erfordert flexibles Wissensmanagement. Ein innovatives Unternehmen muss ständig Neues probieren, experimentieren, kalkulierte Risiken eingehen. Das kann es aber nur, wenn es die kritische Intelligenz der Mitarbeiter sowie deren Intuition und Gefühle mit einbezieht. Und grundsätzlich Fehler nicht ausgrenzt, sondern zulässt.
Ein Essay von Peter Felixberger über die neue Autonomie in Wirtschaft und Gesellschaft.
Die alten Eliten geben immer weniger Antworten auf den radikalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Noch dazu in Krisenzeiten. Eine Nebelwand verwehrt den Blick auf das Neue. Doch an vielen Orten frischt der Wind auf. Dort beginnt sich ein Neu-Establishment zu organisieren und seine Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Die Akteure hören nur auf sich selbst. In ihren Clustern, Netzwerken und Communitys wird Autonomie zum Schlüssel einer erfolgreichen Unternehmensführung.
Welche Konsequenzen hat der Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur?
Der Wert des Buches liegt in der Erörterung der Frage, ob und inwieweit die geistig-kulturelle Entwicklung der Menschheit der techno-ökonomischen Speedlogik folgen kann.





