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Wie man den Stress in den Griff bekommt - ein Gespräch mit dem Stressforscher Christoph M. Bamberger.
Es ist richtig: Stress tut gut. Und wie für alles gilt: in Maßen. Stress ist eine Frage der Dosis. Ein stressfreies Leben ist in einer auf Leistung gepolten, schnell getakteten Gesellschaft eine Illusion. Sagt der Stressforscher Christoph M. Bamberger, der seinen eigenen Stress in den Griff bekommen hat: nicht mit Slow-down-Parolen, sondern mit Entspannung, Spaß - und Bewegung. Denn Bewegung ist das, wozu uns die Stressreaktion ursprünglich in die Lage versetzen sollte: Flucht oder Angriff. Das kann man sich zunutze machen. Dazu muss man nicht gleich wegrennen oder dem Chef eine knallen - Bewegung zum Ausgleich reicht vollkommen: Wer sich bewegt, baut Stress ab. / 23.05.07
Wie man trotz beruflicher Belastung gesund leben kann - ein Gespräch mit Tamer Kemeröz.
Keine Zeit. Das ist der entscheidende Engpass, wenn es um gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung geht. Doch oftmals sind es die eigenen Ansprüche und Erwartungen, an denen ein gesünderer Lebensstil scheitert. Auch mit wenig Zeit kann man gesund leben und sich fit halten. Ein Buchautor, selbst im Management tätig, sagt, wie. / 20.12.06
Wie man mit mehr Gelassenheit die alltäglichen Belastungen in den Griff bekommt - ein Gespräch mit Diana Drexler.
Stress ist nichts Schlimmes. Im Gegenteil: Er ist Voraussetzung für unsere Leistungsfähigkeit. Stress hält uns in Schwung, er ist ein Motor der Veränderung. Und keineswegs schädlich. Aber was stresst uns dann? Negativer Stress entsteht weniger durch äußere Zwänge, sondern durch übersteigerte Ansprüche und mangelnde Selbstverantwortung. Sagt eine Psychotherapeutin. Ihr Anti-Stress-Programm beginnt bei einem selbst: indem man Verantwortung für sein Denken und Fühlen übernimmt und mehr Toleranz für sich und andere entwickelt. Und sich notfalls einen anderen Job sucht. / 19.12.06
Wie findet man das richtige Arbeits- und Lebenstempo? - Ein Gespräch mit Wilfried Reiter.
Wer im Hamsterrad dauerhaft zu schnell läuft, klappt irgendwann zusammen. Zehntausende erleben jährlich ihren Burn-out. Die Opfer werden immer jünger. Sie verlieren die Sensibilität für ihre persönliche Geschwindigkeit und verzehren sich in der Hatz um Ziele und Ergebnisse. Speed-Kompetenz lässt sich jedoch lernen, sagt ein Wiener Coach und erläutert, wie und wann man Anstrengung und Kräfteverschleiß dosieren soll. Die Kunst liegt offenbar darin, den richtigen Zeitpunkt zu finden, die Dinge laufen zu lassen, ohne die Intensität des Vorgangs zu vernachlässigen.
Produktiver denken, wirkungsvoller arbeiten, entspannter leben - ein Gespräch mit Verena Steiner.
Eine 35-jährige Managerin wurde vor einigen Tagen in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Todesursache: verschleppte Lungenentzündung. Hintergrund: Wegen der hohen Arbeitsbelastung wollte sie die Wochen davor nicht zum Arzt gehen, geschweige denn für einige Tage zu Hause bleiben. Ein makabres Beispiel! Dahinter stehen immer mehr Menschen in Unternehmen, die ihre Kräfte nicht richtig einschätzen können. Eine Züricher Biochemikerin hat sich intensiv mit dem menschlichen Energiehaushalt beschäftigt. Ihre These: Jeder Mensch kann energiekompetent werden, wenn er sich in seinen Up- und Down-Phasen richtig verhält.
Sei gut zu dir, wir brauchen dich - das neue Buch von Horst Conen.
Auch schon am Limit? Oder vielleicht sogar kurz vor dem Burn-out? Dann ist es Zeit, einen Gang niedriger zu schalten. Zurückzufinden zu innerer Gelassenheit. Die Langsamkeit zu zelebrieren. Das Genießen zu lernen. Innerlich "Stopp" zu sagen, wenn der Ärger einen aufzufressen droht oder sich negative Gedanken aufschaukeln können. Kurz: einen seelischen Neustart zu wagen.
Das Anti-Burnout-Erfolgsprogramm - das neue Buch von Helmut Kolitzus.
Die Arbeitslosigkeit steigt. Eine Folge: Die vorhandene Arbeit wird von immer weniger Menschen erledigt. Die sich wiederum überforderter und überanstrengter denn je fühlen. Und weitere Belastungen drohen. Der Heimathafen eines lebenslangen Arbeitsplatzes ist zerstört, die Lebensarbeitszeit wird länger. Brennen die Menschen langsam aus? Nicht unbedingt, sagt ein Psychiater. Er rät: Die Dinge nicht passiv hinnehmen, Prioritäten setzen, die gut tun, eine persönliche Wertehierarchie aufstellen. Sich selbst erkunden und verändern birgt die Chance zu mehr Lebensglück. Denn schon Konfuzius sagte: "Wer ständig glücklich sein will, muss sich oft verändern."
Ein Interview mit dem Psychologen Hans Eberspächer über den ökonomischen Umgang mit Stress.
Der Akku ist leer und gestattet nur noch ein Leben und Arbeiten auf der Bremsspur. Schicksal? Nein, selbstverschuldetes Leid. Denn die Ressource Ich muss ein Leben lang gepflegt und trainiert werden. Als grobe Faustregel gilt: Immer wieder raus aus der Routine, neu orientieren und beizeiten regenerieren. Damit der Stress nicht Herr im Kopf wird und unsere Kräftepolster auffrisst.
Kann man Beruf, Privatleben und Gesundheit mit Managementmethoden in den Griff bekommen?
Wenn Manager auch ihr Privat- und Familienleben mit Managementmethoden anpacken würden, wäre es bald aus mit dem Ungleichgewicht zwischen Berufsstress und Freizeit - so die These der drei Autoren. Sie demontieren in ihrem Ratgeber so manchen Chefetagen-Mythos: Stress, so behaupten sie, gehört nicht zwangsläufig zu einem Job im Management und kann meist vermieden werden.
Gunter Frank leitet Führungskräfte zum Gesundheitscheck an.
Auf seinen Körper zu hören und nicht auf die Ratschläge dubioser Ratgeber ist laut Gunter Frank die beste Strategie.





