Die changeX-Bestenliste Dezember 2010

Die Buchempfehlungen der changeX-Redaktion Dezember 2010

 
Managen Vielfalt des Managens

Henry Mintzberg: Managen. GABAL Verlag, Offenbach 2010, 392 Seiten, ISBN 978-3-86936-105-5

Management ist in aller Munde. Und der Begriff polarisiert, vor allem wenn man von "dem" Management oder "den" Managern spricht. Doch was macht eigentlich ein Manager, dass seine Tätigkeit solchen Widerspruch hervorruft? Soeben ist ein Buch erschienen, das offen eingesteht: "Wir wissen herzlich wenig über die simplen Alltagsprobleme eines gewöhnlichen Managers." Und infolgedessen habe sich auch unser Verständnis vom Managen nicht weiterentwickelt. Das ist die These von Henry Mintzberg. Und Mintzberg tut das, was in einer solchen Situation dringend geboten ist: Genau hinschauen. In Managen entwirft er ein erstaunlich vielschichtiges - man kann auch sagen: komplexes - Bild dieser Tätigkeit. Und zertrümmert dabei so manches Klischee. Zum Beispiel dass Manager Planungsversessen seien. Managen, so hält Mintzberg entgegen, "ist eine praktische, situationsgebundene Tätigkeit, die vorrangig von der Erfahrung lebt".
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Fühlen nützt nichts, hilft aber Wie irrational wir doch sind

Dan Ariely: Fühlen nützt nichts, hilft aber. Warum wir uns immer wieder unvernünftig verhalten. Droemer Verlag, München 2010, 367 Seiten, ISBN 978-3-426-27551-1

Zu zeigen, wie irrational wir doch sind, hat Dan Ariely zu seiner Lebensaufgabe gemacht. In seinen ausgeklügelten und verblüffend klaren Experimenten zeigt der in den USA lehrende und forschende Verhaltensökonom israelischer Herkunft, in welchem Maße wir unsere Entscheidungen auf Gefühle bauen und dennoch überzeugt davon sind, allein unser Verstand hätte uns geleitet. Wie schon sein erstes Buch ist auch Fühlen nützt nichts, hilft aber ein fulminanter Streifzug durch die Abgründe menschlichen Verhaltens. Inspirierend zu lesen und zugleich sehr persönlich geschrieben. Arielys Forschung ist nie theoretisch selbstverliebt, sondern immer an ganz praktischen Fragen unseres Zusammenlebens und -arbeitens orientiert. Vertrauen, Sinn, Eingebundensein, Motivation und Vergeltung und nicht zuletzt die Wirkung von Bonuszahlungen sind Themen, denen Ariely in seinen ausgeklügelt kreativen Experimentalsituationen nachspürt. Ein Lesetipp gerade auch für Praktiker in Unternehmen. Jeder, der sich für die Gestaltung unserer Arbeitswelt interessiert, wird dieses Buch mit Gewinn lesen.
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Nur Tote bleiben liegen Die Potenziale zum Blühen bringen

Anja Förster, Peter Kreuz: Nur Tote bleiben liegen. Entfesseln Sie das lebendige Potenzial in Ihrem Unternehmen. Campus Verlag, Frankfurt / New York 2010, 247 Seiten, ISBN 9783593392202

"Ich habe 700 Leute unter mir!" "Arbeitest du auf einem Friedhof?" Dieser Wortwechsel zwischen zwei Schulfreunden, die sich Jahre nicht gesehen haben, beschreibt präzise, worum es in dem neuen Buch von Anja Förster und Peter Kreuz geht: Die alten Rezepte, Strukturen und Denkweisen greifen nicht mehr; die aus der Industriegesellschaft übernommene Art, Unternehmen zu bauen, hat aufgehört zu funktionieren. Weil sich die Spielregeln geändert haben. Gefragt sind deshalb "Antworten, Antworten, Antworten": Darauf, wie wir zusammenarbeiten wollen. Wie wir die sanft schlummernden Potenziale der Menschen zum Blühen bringen. Wie wir Organisationen bauen, die dies möglich machen. Und darum kreist dieses Buch: "Uns geht es um nicht weniger als um eine fundamental andere Art, Unternehmen zu führen" - um "eine fundamental andere Art des Managements". Doch richtet sich Nur Tote bleiben liegen keineswegs nur an Leute aus dem Management. Das wäre zu kurz gedacht. Es geht um die Potenziale, das Denken, das Handeln jedes Einzelnen - und der Schlüssel dazu ist Freiheit. In ihrem zweifellos besten Buch weisen Anja Förster und Peter Kreuz den Weg, der zu einer neuen Wirtschaft führt. Das ist die Haltung, die Sprache, die Denke, die Wandel heute braucht: frisch, frech, radikal, offen - und frei. Pflichtlektüre für alle, die nicht stehen (oder liegen) bleiben wollen.
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Social Business Update Social Business: mehr als nur eine nette Idee

Muhammad Yunus: Social Business. Von der Vision zur Tat. Carl Hanser Verlag, München 2010, 288 Seiten, ISBN 978-3-446-42351-0

"Innerhalb weniger Jahre hat sich Social Business von einer bloßen Idee zu einer lebendigen, schnell wachsenden Unternehmensform entwickelt", schreibt Muhammad Yunus in seinem neuen, zusammen mit Karl Weber verfassten Buch Social Business. Genau zwei Jahre ist es her, dass der Friedensnobelpreisträger das Konzept des Social Business auch hierzulande einem breiteren Publikum nahegebracht hat. Nun legt er ein Update vor, das nicht nur Von der Vision zur Tat schreitet, so der Untertitel, sondern nicht zuletzt auch einige wichtige Klarstellungen bereithält. Für Yunus ist Social Business eben nicht eine Variante sozial verantwortlichen Unternehmertums, irgendwo zwischen Corporate Social Responsibility, Sozialunternehmertum und Philanthropie. Sondern ein klares Konzept, das sich durch den Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende nicht nur klar von der Welt der gewinnorientierten Wirtschaft abgrenzt, sondern den Entwurf des Kapitalismus erst komplett macht. Dabei gewinnt die Vision selbst an Prägnanz und Klarheit. Es gilt, eine globale Infrastruktur für Social Business zu schaffen - als Schritt zur Tat, hin zu dem einen, großen Ziel: der Beseitigung der Armut.
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Wachstum! Wachstum, richtig verstanden

Karl-Heinz Paqué: Wachstum!. Die Zukunft des globalen Kapitalismus. Carl Hanser Verlag, München 2010, 288 Seiten, ISBN 978-3-446-42350-3

Ohne Zweifel: Wachstum ist in die Kritik geraten. Die Forderung nach einem Abschied vom "Wachstumswahn" zieht Kreise in unserer Gesellschaft. Eine Abkehr vom Wachstum scheint Antworten bereitzuhalten auf Klimawandel wie auf die drohende Verknappung natürlicher Ressourcen. Falsch!, erschallt nun ein scharfer Zwischenruf des Magdeburger Volkswirtschaftsprofessors Karl-Heinz Paqué. Er kommt zu einem völlig anderen Ergebnis als die Wachstumskritiker: "Wachstum - richtig verstanden - ist nicht der falsche Weg. Im Gegenteil, es ist der einzige Weg, wie überhaupt im Weltmaßstab die großen Ziele der Menschheit erreicht werden können." Wachstum sei nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch moralisch geboten, sagt Paqué. Er definiert Wachstum vor allem als "Wachstum des Wissens" und gibt dem Begriff damit eine neue - zeitgemäße - Interpretation, ohne diese freilich zu vertiefen. Dennoch bringt Paqués Zwischenruf einige wichtige Korrekturen in die Debatte. Und wirft Fragen auf: Reden Kritiker und Befürworter überhaupt über dasselbe? Geht es wirklich um ein Entweder-oder: Wachstum ja oder nein? Oder nicht eher darum, welches Wachstum und wo? Richtig verstandenes Wachstum also?
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1000 Euro für jeden Vision einer Gesellschaft, die es sich leistet, kreativ sein zu können

Götz W. Werner, Adrienne Goehler: 1000 Euro für jeden. Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen. Econ Verlag, Berlin 2010, 272 Seiten, ISBN 9783430201087

Eine große Vision haben auch Götz Werner und Adrienne Goehler, der Gründer der dm-Drogeriemärkte und die Kuratorin und Autorin, die eine gemeinsame Überzeugung als Autorengespann zusammengeführt hat: dass das bedingungslose, existenzsichernde Grundeinkommen, die provokativ ausgesprochene Verheißung der 1000 Euro für jeden, den "Dreh- und Angelpunkt für die notwendige gesellschaftliche Weiterentwicklung" darstellt. Insofern es die Basis schafft "für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, das wiederum Kreativität und Leistungsfähigkeit ermöglicht". Hierin liegt der Wert dieses Buches, das sich gar nicht mehr mit (den längst abgehandelten) Machbarkeitsfragen aufhält, sondern forsch und fordernd zu einer gesellschaftlichen Vision voranschreitet: die einer Kreativitätsgesellschaft, die es sich leistet, kreativ sein zu können.
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Feel it! Anleitung zu einem professionellen Umgang mit Intuition

Andreas Zeuch: Feel it!. So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen. Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2010, 258 Seiten, ISBN 978-3-527-50467-1

Wir werden die alten Mythen einfach nicht los: Mehr Informationen führen zu besseren Entscheidungen; Gefühle haben im Business nichts zu suchen. Hartnäckig und allen Erkenntnissen über unser Bewusstsein zum Trotz halten sich olle Kamellen wie diese. Zeit, auszumisten. Das ist das Ziel des Organisationsberaters Andreas Zeuch. „Manager geben vor, wissenschaftlich fundiert ihre Unternehmen zu führen, obgleich sie lang bekannte, immer noch gültige und aktuelle Forschungsergebnisse nicht in ihr angeblich ‚rationales‘ Kalkül einbeziehen. Sie verhalten sich nachweislich irrational, behaupten aber dreist das Gegenteil.“ Umgekehrt wird ein Schuh draus: Nämlich Emotion und Intuition den Stellenwert einzuräumen, der ihnen zukommt. Doch will Intuition geübt sein, um in Unternehmen effektiv eingesetzt werden zu können. Intuition zu professionalisieren, das ist das Ziel von Zeuchs Buch Feel it! Schritt für Schritt leitet der Autor dazu an, mit Intuition besser umgehen zu lernen. Ziel ist eine „effektive Entscheidungskultur“, in der Rationalität und Emotion ihren Platz finden. Merke: Nicht Kopf oder Bauch ist die Frage. Entscheidend ist: Kopf UND Bauch.
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Der Schwarze Schwan Tipps zum Überleben in einer Welt des Unvorhersehbaren

Nassim Nicholas Taleb: Der Schwarze Schwan. Konsequenzen aus der Krise. Carl Hanser Verlag, München 2010, 131 Seiten, ISBN 978-3-446-42410-4

Kaum ein Buch hat zuletzt in der Wirtschaftswelt für mehr Aufsehen gesorgt als Nassim Nicholas Talebs Der Schwarze Schwan. Nun meldet sich der Essayist und Forscher erneut zu Wort. Und zieht gegen das verbreitete kausale Weltbild zu Felde. Viele Menschen, so wird Taleb nicht müde zu betonen, schließen allzu unbekümmert von Vergangenem auf Künftiges, ohne die Möglichkeit des bisher nie Dagewesenen zu berücksichtigen. Um dann immer wieder aus allen Gewissheitswolken zu fallen. Wen allerdings die Berücksichtigung des Unvorhersehbaren vor unlösbare Probleme stellt, den mag ein weiterer zentraler Gedanke Talebs trösten: Es liegt in der Natur der Sache, dass unser begrenzter Verstand bisweilen vor der Komplexität der Welt kapitulieren muss. Und in Fällen, in denen unser Wissen an Grenzen stößt, gilt die Klugheitsregel, "dass es entschieden vorzuziehen sein kann, nichts zu tun, statt etwas zu tun, was schädlich sein könnte".
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55 Gründe, Ingenieur zu werden Korrektur eines Missverständnisses

Ekkehard D. Schulz: 55 Gründe, Ingenieur zu werden. Murmann Verlag, Hamburg 2010, 253 Seiten, ISBN 978-3-86774-105-7

Zu den unhinterfragten Gewissheiten in diesen ungewissen Zeiten gehört, dass wir einen grundlegenden Wandel hin zu einer Wirtschaft erleben, in der Kreativität die entscheidende Rolle spielen wird. Von da ist es nur ein kleiner Schritt zu einem folgenschweren Missverständnis: dass nämlich den Kreativen, einer "Kreativen Klasse" gar, eine entscheidende Rolle in diesem Wandel zukomme. Da tut es gut, wenn mal gehörig die Perspektive zurechtgerückt wird. Denn: Wer eigentlich entwirft die tollen smarten Geräte, mit denen andere dann kreativ sein können? Ingenieure! Die ungeliebten Nerds, die nicht den besten Ruf in unserer Gesellschaft genießen. Und von denen es mittlerweile zu wenige gibt in Deutschland. ThyssenKrupp-Chef Ekkehard D. Schulz hat sich dieses Problems angenommen und ein Buch verfasst, das eine einzige Hymne auf den unterschätzten und wenig geliebten Berufsstand ist: 55 Gründe, Ingenieur zu werden will erklärtermaßen junge Männer und Frauen dazu bewegen, den Ingenieurberuf zu ergreifen. Aber man kann es auch als Korrektur eines Missverständnisses lesen. Siehe oben.
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Reset Die kreativen Talente jedes Einzelnen voll ausschöpfen

Richard Florida: Reset. Wie wir anders leben, arbeiten und eine neue Ära des Wohlstands begründen werden. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010, 248 Seiten, ISBN 978-3-593391250

Alle Welt schaut auf die zarten Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung. Die Krise scheint ausgestanden. Und kaum noch jemand redet von grundsätzlichen Lehren, die zu ziehen seien, oder von einer tief greifenden Umbruchphase. Nicht so Richard Florida. Der Theoretiker der "Kreativen Klasse" sieht die zurückliegende Wirtschaftskrise als Anzeichen eines fundamentalen Wandels zu einem neuen Wirtschaftssystem. Als großen Reset, so der Titel seines neuen, 2010 in den USA und in Deutschland erschienenen Buches. "Große Resets sind umfassende, grundlegende Umwälzungen der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung", definiert er. Sie bringen nicht nur eine neue Innovations- und Produktionsweise hervor, sondern zugleich eine neue Wirtschaftslandschaft und Lebensweise. Und sie bieten die Chance, eine "neue Ära allgemeinen Wohlstands" zu schaffen. In diesem Sinn ist das Buch ein Appell, aktiv die Wirtschaft der Zukunft aufzubauen und den "Übergang von einer Industriewirtschaft zu einer ideengetriebenen Kreativwirtschaft" zu beschleunigen. Florida korrigiert dabei zugleich ein Missverständnis, das seine Rede von einer "Kreativen Klasse" nahelegt. Seine Klarstellung: Kreativität sei "nicht einigen wenigen vorbehalten, sondern eine Fähigkeit aller Menschen". Wenngleich das Modell des Resets theoretisch wie historisch auf etwas wackeligen Beinen daherkommt, ist dem Science-Popstar aus Toronto in einem Punkt schwerlich zu widersprechen: "Der eigentliche Schlüssel zu Wirtschaftswachstum liegt darin, die kreativen Talente jedes Einzelnen voll auszuschöpfen."
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Der Google-Effekt
Rezeptur gegen die schirrmachersche Gehirnerweichung

Douglas C. Merrill, James A. Martin: Der Google-Effekt. Strukturiert denken im digitalen Zeitalter. Südwest Verlag, München 2010, 320 Seiten, ISBN 978-3-517-08618-7

"Googlemanie" könnte man nennen, was sich seit einiger Zeit in der Verlagsbranche beobachten lässt: Bücher mit "Google" im Titel haben Konjunktur. Denn, so die Hoffnung der Verlage, der Name des Internet-Giganten möge sich als Umsatzbringer erweisen. Dass dieses Kalkül aufgeht, wünscht man diesem Buch ganz besonders. Denn es bietet eine Antwort auf die viel beklagte Informationsüberflutung. Wir erleben einen tief greifenden Wandel unseres Umgangs mit Information, diagnostiziert der Autor und korrigiert zugleich die eine oder andere Lebenslüge des beginnenden digitalen Zeitalters. Multitasking? Kann man mangels Arbeitsspeicher im Gehirn vergessen! Work-Life-Balance? Blanker Unsinn! Während die Ratgeberbranche Auflage und Umsatz damit macht, den Menschen den Schwarzen Peter zuzuschieben, sagt Merrill klar: Es sind die Verhältnisse und Strukturen des Industriezeitalters, die den Übergang in die neue digitale Ära erschweren. Sich wehren, lautet seine Empfehlung. Und: Sich besser organisieren. Dafür liefert er eine Fülle an Tipps, Methoden und Techniken - dass er dabei Google-Produkte bevorzugt, wird man dem früheren Informationsvorstand des Konzerns nachsehen. Immerhin bietet er Alternativen an. Seine Methoden sind durchdacht und im Kampf gegen die eigene Legasthenie erprobt. Kurzum: Merrill bietet die Rezeptur gegen die schirrmachersche Gehirnerweichung. Unser Sommer-Lesetipp für alle, die nach Orientierung im digitalen Informationsdschungel suchen.
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