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Social Intranet - der Reader von Frank Wolf
Irgendwo auf dem Weg vom Enterprise 1.0 zur Version 2.0 wurde das Intranet abgehängt. Für ein Enterprise 2.0 muss das Intranet aber wirklich "social" werden. Und dazu braucht es mehr als nur ein paar schicke Tools. Was zählt, sind die klare Nutzenabwägung und die richtige Integration.
Andrew McAfee zeigt, wie Enterprise 2.0 funktioniert.
Um zu einem Enterprise 2.0 zu werden, müssen sich Unternehmen auf einen tief greifenden Wandel der Unternehmenskultur einlassen: einen Wandel hin zu einem anderen Kommunikations- und Verhaltensmodell, das auf Vielsprachigkeit und Beteiligung beruht. Das das Web 2.0 nicht nur technologisch nachbildet, sondern seine Kultur der Kooperation übernimmt.
Wenn Unternehmen Social Media sinnvoll nutzen wollen, müssen sie sich öffnen. Und sich trauen.
Irgendwie täten sie schon wollen, nur trauen tun sie sich nicht so recht. Für deutsche Unternehmen ist Twitter noch weitgehend unbekanntes Gelände. Man hat Angst, Fehler zu machen, sich zu blamieren. Dabei können Unternehmen mit Social Media nur gewinnen: ein besseres Image, neue Kunden, die besten Mitarbeiter. Der Preis aber heißt: Sich öffnen.
Wollen Unternehmen mit Web 2.0 Mehrwert schaffen, müssen sie sich neu organisieren. Ein Essay von Gebhard Borck.
Enterprise 2.0 – welch ein Versprechen: Die hierarchiefreie Kommunikation und spontane Selbstorganisation des Web 2.0 für Unternehmen nutzbar machen! Doch dass das einfach so klappt, glauben nur Digital Naives. In hierarchischen Pyramidenorganisationen werden egalitäre Ansätze verschlissen, korrumpiert und unterlaufen. Enterprise 2.0 heißt, Unternehmen anders zu organisieren! Es braucht eine Struktur, die das Web 2.0 abbildet. Und nicht nur seine Tools übernimmt.
Enterprise 2.0 – der Wandel kommt von unten.
Hierarchisch geführte Unternehmen müssen sich warm anziehen. Junge innovative Beschäftigte erwarten heute, dass sie soziale Medien im Arbeitsalltag einsetzen können. Können sie nicht, sind sie weg. Können sie, verändert das die Strukturen von unten her. Eine Studie der Nielsen Norman Group.
Teilen von Wissen erschließt eine neue Stufe der Zusammenarbeit - ein Gespräch mit Willms Buhse.
Enterprise 2.0, das ist mehr als Web 2.0 für Unternehmen. Es geht um mehr als um Technik – um eine grundlegende Veränderung der Organisationsmuster: weg von Hierarchie und Kontrolle, hin zur Selbstorganisation. Das erfordert, die Angst vor dem Teilen von Wissen zu überwinden. Dabei sind wir Deutsche gar nicht so schlecht aufgestellt, meint ein Change-Berater. Denn Selbstverantwortung und Disziplin sind Grundlage von Selbstorganisation. Und was Technokraten „Bedenkenträgerei“ schimpfen, kann man auch anders lesen: als Fähigkeit zu konstruktiver Kritik. / 25.05.09
Infotopia. Wie viele Köpfe Wissen produzieren - das neue Buch von Cass R. Sunstein.
Wikis, Blogs, Social Networks und Open Source sind erst der Anfang: Sie sind eine neue Art, Wissen zu organisieren - offen, zugänglich, nicht-hierarchisch - und so die Fehler hermetischer Informationsverwaltung zu vermeiden. Ein Harvard-Professor sagt: Diese neue Art der Wissensorganisation wird sich in die Gesellschaft ausbreiten und unsere Organisationen radikal verändern. In Infotopia werden Ministerien und Amtsstuben zu Wikis. / 12.05.09
In Open Source und Enterprise 2.0 kristallisieren sich die Grundzüge der nächsten Gesellschaft - ein Essay von Ulrich Klotz.
Die Menschheit verlässt eine Sackgasse der Zivilisationsentwicklung: eine Gesellschaft, in der die Menschen wie Maschinenteile eingesetzt und oftmals kaum besser behandelt wurden. Richtungweisend dabei ist das größte Kooperationsprojekt, das es jemals gab: das Internet. In Abertausenden von Open-Source-Projekten kristallisiert sich eine neue Form der Zusammenarbeit, die nicht nur die Unternehmen, sondern die gesamte Gesellschaft grundlegend umkrempeln wird. / 08.01.09
In einer vernetzten Welt wird Kontrolle zum Risiko - ein Gespräch mit David Weinberger.
In der Hochsicherheitswelt ist alles ganz einfach: Kontrolle begrenzt das Risiko. Hierarchien sichern die Macht der Kontrolleure. Macht stabilisiert die Welt. Doch diese Welt ist eine Kunstwelt, abgeschottet und steril. Und zu einfach gestrickt. In einer komplexen, vernetzten Welt gilt: Kontrolle ist das Risiko. Denn sie verlangsamt das Wachstum, sie raubt Zeit und Energie, sie limitiert und setzt enge Grenzen - nicht zuletzt der Kreativität. Deshalb gewinnen Unternehmen, die auf Kontrolle verzichten. / 19.06.08
Die Kunst, loszulassen. Enterprise 2.0 - das neue Buch von Willms Buhse und Sören Stamer.
Kontrollfreaks sollten sich jetzt besser anschnallen. Auf sie rollt die nächste Veränderungswelle zu. Doch schwappt die nicht bloß in die Unternehmenswirklichkeit. Sondern donnert mit Gewalt gegen die alten Strukturen. Enterprise 2.0 ist Web 2.0 für Unternehmen. Doch geht es nicht bloß um Wikis oder Blogs. Sondern um eine neue Form der Zusammenarbeit, bei der Selbstorganisation eine zentrale und Hierarchie keine Rolle mehr spielt. Um einzusteigen, bedarf es nicht viel. Man muss nur loslassen: Macht, Kontrolle, Hierarchie. / 18.06.08





