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Rezension Michael Hüther: Die disziplinierte Freiheit
Wenn der Markt versagt, muss der Staat es richten - schnell und reflexhaft erschallt nach ökonomischen Krisen der Ruf nach staatlicher Intervention. Doch reduziert diese Lehre nicht nur ein komplexes Wechselverhältnis auf ein einfaches Rezept. Sie hindert auch daran, grundsätzlich darüber nachzudenken, was staatliche Aufgaben heute eigentlich sind. Eben das tut ein ziemlich kluges Buch. Und zeigt, was das heute heißt. Zum Beispiel für die Schulpflicht.
Auf dem Weg in die Tätigkeitsgesellschaft - ein Essay von Nora S. Stampfl (Gesamtfassung)
Der Traum von der Vollbeschäftigung - das war einmal. Es war ein kurzer Traum, geboren aus einer besonderen historischen Situation, die nicht wiederkehren wird. Während der produktive Kern der Gesellschaft schrumpft und Marginalisierung wächst, ist die große Frage heute, wie wir die produktive Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben erreichen können. Der Weg dahin führt von der Erwerbs- zur Tätigkeitsgesellschaft.
Auf dem Weg in die Tätigkeitsgesellschaft - ein Essay von Nora S. Stampfl. Folge III: Entkopplung von Arbeit und Einkommen in der Überflussgesellschaft
Der Traum von der Vollbeschäftigung - das war einmal. Es war ein kurzer Traum, geboren aus einer besonderen historischen Situation, die nicht wiederkehren wird. Während der produktive Kern der Gesellschaft schrumpft und Marginalisierung wächst, ist die große Frage heute, wie wir die produktive Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben erreichen können. Der Weg dahin führt von der Erwerbs- zur Tätigkeitsgesellschaft.
Ein Streifzug durch aktuelle Bücher zum Thema Gehirn - Folge 5.
Als das Gehirn als diffuse und amorphe Masse erschien, stellte sich die Frage nicht. Man konnte sich den menschlichen Geist frei und unabhängig denken. Doch seit Hirnforscher neuronale Aktivitäten en détail durchleuchten, kommt sie hoch: Wie kann eine Entscheidung frei sein, wenn sie auf kausalen Abläufen im Gehirn beruht? Zwei führende Experten haben sich zusammengetan und kontern den Determinismus mit Komplexität: Freiheit ist Selbstbestimmung. Ihrem neuen Buch widmet sich die fünfte Folge unseres Gehirnstreifzugs. / 22.10.08
Bürgerliche Selbstverantwortung gedeiht nur auf dem Nährboden der Freiheit - ein Essay von Gundula Englisch.
Niemals zuvor boten sich uns mehr Optionen der individuellen Lebensgestaltung als heute. Aber gleichzeitig erleben wir eine ausufernde staatliche Bevormundung, Belehrung und Bespitzelung in nahezu allen Belangen. Im Gestus des wohlmeinenden Beschützers zwingt der Staat den individuellen Lebensstil ins Korsett des Zeitgeists. Doch sein Auftrag ist nicht der Schutz vor, sondern der Schutz von Freiheit. Nur Freiheit lässt Selbstverantwortung wachsen. Und beides braucht es, um sein Leben so zu leben, wie man möchte. / 05.06.08
Freiheit! Eine Gebrauchsanweisung - das neue Buch von Tom Diesbrock.
Nie zuvor in der Geschichte hatte die große Mehrheit der Menschen so viele Möglichkeiten und Chancen wie wir heute in Deutschland und Mitteleuropa. Nur machen wir etwas daraus? Sind wir glücklicher geworden? Eher nein. Ein junger Coach und Therapeut sagt, warum: Freiheit ist mehr als die Summe aller Möglichkeiten, die sich uns bieten. Sie ist vor allem eine Sache der inneren Haltung. Worauf es ankommt, das ist unsere innere Freiheit: das Gefühl, eigenverantwortlich zu handeln und frei zu entscheiden. Und das Beste aus sich zu machen. Seine Grenzen hinausschieben, sich weiterentwickeln - darin liegt das wirkliche Potential unserer Freiheit: Der zu werden, der wir sein wollen. / 21.05.07
Wir warten nicht länger - ein Aufruf von Peter Felixberger.
Was bringt das Jahr 2007? Nicht das, worauf wir warten. Sondern nur, was wir selbst tun, bewegen, anstoßen, verändern. Wir müssen anfangen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen! Stillhalten ist die Haltung von gestern. / 29.12.06
Frei sein will jeder, obwohl sich (noch) kaum jemand traut - ein Essay von Saskia Katharina Krost.
Kurz vor der Bundestagswahl, die Nation ist ratlos: Merkel oder Schröder? Rot oder Schwarz? Rettung oder Abgrund? Fort- oder Rückschritt? Freund oder Feind? Wer wird uns besser behüten, wer wird in Zukunft für uns sorgen? Wir müssen wählen. An der Macht: Mami oder Papi! Die Alternative: Wir selbst und der Mut, ein Leben in Eigenregie zu führen. Trotz Ausweglosigkeit haben wir die Chance auf Freiheit. Die Gelegenheit, uns von den Restriktionen und Dezimierungen eines autoritären Vormunds loszusagen, der sich kaum mehr imstande sieht, die weit aufgerissenen Mäuler seiner vielköpfigen Kinderschar zu stopfen, den vielfältigen Ansprüchen seiner Erben gerecht zu werden, ein Vormund, der längst keine Lösungen mehr kennt.
Und definieren das Land neu. Jeden Freitag - | Folge 14: Freiheit |
"Vier" ist eine vierköpfige Gruppe von bekannten Publizisten. Sie denken die wichtigsten Schlüsselbegriffe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft neu: von Arbeit bis Freiheit, von Solidarität bis Wohlstand, von Leistung bis Erfolg. Ihre Namen treten jedoch hinter die Inhalte zurück. Sie sprechen aus, was viele Menschen in diesem Land wirklich denken und ersehnen. Ein Großteil hat das Reformgerede satt. Tausend Vorschläge, tausend Quatschköpfe, endlose Diskussionen - und nichts passiert. "Vier" sind ein Sprachrohr. Sie lehnen sich auf gegen die herrschende Stagnation und Müdigkeit. "Vier" hassen Reformhuberei und Wortfälschungen und lassen sich den Traum von einer besseren Gesellschaft nicht abschwatzen.
New Economys gab es bereits vorgestern und gestern: Von der Steinzeit zur Agrargesellschaft, vom Feudalismus zum Industriekapitalismus. Jetzt wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Folge1: Anfangsschwierigkeiten der New Economy in der Steinzeit.
"Nicht die Umstände sind es, die uns zu schaffen machen, sondern unsere Einstellungen." (Epiktet, griechischer Philosoph, 58 - 138 v. Chr.)





