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Die Kunst des klaren Denkens - das neue Buch von Rolf Dobelli
Wir halten uns für Vernunftwesen, urteilen und entscheiden aber oft wie von allen besonnenen Geistern verlassen. Rolf Dobelli hat 52 haarsträubende, aber zutiefst menschliche Denkfehler gesammelt. Und empfiehlt: Fehler zulassen. Denn man lebt besser damit.
Peter Klaus Brandls Buch Crash-Kommunikation.
Mehr als drei Viertel aller Flugzeugunglücke gehen auf sogenanntes „menschliches Versagen“ zurück. Das ist bei unternehmerischen Fehlentscheidungen nicht anders, sagt ein Autor. Und empfiehlt, die Erkenntnisse der Flugsicherheitsforschung im Management nutzbar zu machen.
Die 110%-Lüge. Wie Sie mit weniger Perfektion mehr erreichen. Das neue Buch von Simone Janson.
Perfektionisten haben oftmals Angst: vor Kritik, vor Fehlern, vor dem Arbeitsplatzverlust. Mit Perfektionismus glauben sie, ihr Leben zu kontrollieren. Stimmt nicht, sagt eine Autorin. Denn Perfektionismus kostet Kraft, die im entscheidenden Moment woanders fehlt, macht defensiv, wo Innovationen gefragt sind, und verhindert Erfolg. Ihr Rat: Keine Angst vor Fehlern. / 14.04.09
Warum man mit weniger Perfektion mehr erreicht - ein Essay von Simone Janson.
Irren ist menschlich. Sagt man, handelt aber anders. Fehler zu machen gilt noch immer als peinlich, perfekt zu sein und Fehler um jeden Preis zu vermeiden hingegen als Ausweis von Professionalität. Dumm nur, dass Fehler einfach passieren. Shit happens. Da hilft auch das schönste Null-Fehler-Dogma nicht weiter. Auf den Umgang mit Fehlern kommt es an. Denn wo nicht offen über Fehler geredet wird, kann auch niemand lernen, was man in Zukunft besser machen sollte. / 26.03.09
Keine Angst vor Fehlern - ein Gespräch mit Peter Hochreither.
Deutschland ist immer noch eine Nullfehlerkultur. Die Angst, Fehler zu begehen, hält die Deutschen in Schach. Im Elternhaus, in Schulen und Unternehmen ist diese Angst besonders groß. Das ist kontraproduktiv, sagt ein Berater, Fehler sind das Salz in der Suppe. Durch Fehler lernt man. Vor allem kreative Mitarbeiter brauchen eine Fehlertoleranz, um ungewöhnliche neue Wege gehen zu können. Noch mehr: Wir brauchen endlich eine Fehlerkultur, die Fehler als Chance begreift. Denn nur wer die Leute machen lässt, ihnen Freiräume einräumt und sie ermutigt, neue Wege auszuprobieren, wird Innovationen erhalten.
Schluss mit dem täglichen Guerillakampf um Fehler - ein Interview mit Helmut Fuchs.
In der deutschen Null-Fehler-Kultur kursiert die Angst, Fehler zu machen. Von der Schule bis zur Rente. Zu viele Fehler führen schnurstracks in den persönlichen Minderwertigkeitskomplex. Wer sie begeht, wird abgekanzelt. Ein beliebtes Spiel in den Schulzimmern und Büroetagen der Republik. Und Hand aufs Herz: Gibt es etwas Schöneres, als jemanden auf frischer Fehler-Tat zu ertappen? Unsinn, sagt ein bekannter Trainer. Fehler machen ist die Quelle für Inspiration und Kreativität. Fehler sind ausdrücklich erlaubt in einer Kultur, die auf Anerkennung und Motivation setzt. Noch aber steht die Negativitis der Deutschen im Weg.





