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Die Sucht nach Lärm und die Sehnsucht nach Stille – ein Interview mit OM C. Parkin.
In unserer dauerbeschallten Gesellschaft ist Lärm zum Normalzustand geworden. Und Stille zu etwas Bedrohlichem. Menschen aber brauchen eine gewisse Ruhe, Feinheit und Achtsamkeit, um angemessen wahrnehmen und handeln zu können.
Ressource Ich. Das Standardwerk von Hans Eberspächer in erweiterter Neuauflage.
"Ach bin ich im Stress!" Für viele ist das Ausweis der eigenen Leistungsfähigkeit. Wer gestresst ist, ist gefragt, hat zu tun, ist dabei. Ein renommierter Sportpsychologe ist da anderer Meinung. Er hält dagegen: Stress ist die Folge eines nachlässigen Umgangs mit den eigenen Ressourcen. Das Gegenmittel: Sich selbst neu entdecken und sich mehr zutrauen. Denn Leistungsfähigkeit ist eine Sache des Kopfes. / 13.05.09
Die 110%-Lüge. Wie Sie mit weniger Perfektion mehr erreichen. Das neue Buch von Simone Janson.
Perfektionisten haben oftmals Angst: vor Kritik, vor Fehlern, vor dem Arbeitsplatzverlust. Mit Perfektionismus glauben sie, ihr Leben zu kontrollieren. Stimmt nicht, sagt eine Autorin. Denn Perfektionismus kostet Kraft, die im entscheidenden Moment woanders fehlt, macht defensiv, wo Innovationen gefragt sind, und verhindert Erfolg. Ihr Rat: Keine Angst vor Fehlern. / 14.04.09
Warum man mit weniger Perfektion mehr erreicht - ein Essay von Simone Janson.
Irren ist menschlich. Sagt man, handelt aber anders. Fehler zu machen gilt noch immer als peinlich, perfekt zu sein und Fehler um jeden Preis zu vermeiden hingegen als Ausweis von Professionalität. Dumm nur, dass Fehler einfach passieren. Shit happens. Da hilft auch das schönste Null-Fehler-Dogma nicht weiter. Auf den Umgang mit Fehlern kommt es an. Denn wo nicht offen über Fehler geredet wird, kann auch niemand lernen, was man in Zukunft besser machen sollte. / 26.03.09
Von Bienen und Leitwölfen. Strategien der Natur im Business nutzen - das neue Buch von Matthias Nöllke.
Das Zebra weiß, wie's geht: Relaxt grast es in der Savanne, und ist doch auf den Punkt fit, wenn Gefahr droht: Das ist perfektes Stressmanagement. Aber auch von Wölfen, Orang-Utans, Delfinen, Spinnen und Glühwürmchen lässt sich fürs Business lernen - es muss ja nicht immer Kampf sein. / 16.12.08
Selbstmotivation. Flow - Statt Stress oder Langeweile - das Buch von Gerhard Huhn und Hendrik Backerra.
Warum lieben manche Menschen ihre Arbeit, während andere sich dabei zu Tode langweilen? Die Antwort hat der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi gegeben: Flow - das Glück, das sich im Gelingen einer Handlung einstellt, die auf ein selbst gewähltes, wertvolles Ziel ausgerichtet ist. Zwei erfahrene Trainer sagen: Flow fällt einem nicht einfach in den Schoß. Sondern winkt als Lohn, wenn man sein Leben entschlossen in die eigenen Hände nimmt. / 11.01.2008
Der Preis unserer Art zu wirtschaften sind kollektive Neurosen - ein Gespräch mit Helmut Graf.
Arbeit macht krank. Immer mehr und immer öfter. Burn-out, Hetze und Motivationsverlust sind Ausdruck einer existenziellen Frustration. Sagt ein Arbeitspsychologe und Psychotherapeut. Fatalismus und Fanatismus, Mainstreamdenken und eine provisorische Daseinshaltung sind für ihn Ausdruck einer Sinnkrise, die vor allem in Managementkreisen grassiert. Dahinter steckt ein fundamentaler Sinnverlust, eine tiefe Entfremdung gegenüber dem eigenen Tun. Was tun? Das, was immer mehr Menschen versuchen: Der täglichen Arbeit wieder Sinn geben, sie mit Freude tun und gemeinsam mit Menschen, die sich schätzen. Sozialutopie? Nein, die Zukunft. / 03.12.07
Das Glück der Unerreichbarkeit - Miriam Meckel im Autoren-Podcast.
Der Zwang zur ständigen Erreichbarkeit muss nicht sein. Man kann sich ihm widersetzen. Sagt die Buchautorin und Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel. changeX-Autorin Gundula Englisch hat sie in München zum Interview getroffen. In Kooperation mit dem Murmann Verlag stellen wir das Gespräch neben der Lese-Fassung im Magazin zugleich als Video-Datei zur Verfügung. Wahlweise gibt es den Autoren-Podcast auch als Audio-Datei zum Herunterladen. / 02.10.07
Warum es gut ist, einmal nicht erreichbar zu sein - ein Gespräch mit Miriam Meckel.
In London fand ein groß angelegtes Experiment statt: Ein Gruppe von Versuchspersonen musste Aufgaben lösen und bekam währenddessen E-Mails zugesandt. Eine zweite Gruppe bearbeitete dieselben Aufgaben und rauchte dabei Marihuana. Das Ergebnis: Die Kiffer schnitten besser ab als die Mailer. Der kommunikative Dauerbeschuss, dem der moderne Mensch ausgesetzt ist, macht nicht nur unproduktiv, sondern verursacht Stress. Sagt eine Kommunikationsforscherin. Sie empfiehlt: Wir müssen nicht immer und überall erreichbar sein. Es macht Sinn, auch mal den Aus-Knopf seiner Kommunikationsgeräte zu betätigen. Und sich Zeit und Muße für die wichtigen Dinge zu nehmen. / 02.10.07
Jeder trägt selbst Verantwortung für das eigene Wohlergehen - ein Essay von Gundula Englisch.
Stress, Depressionen, Angst, Burn-out. Lawinenartig haben sich in den letzten Jahren stressbedingte Krankheiten ausgebreitet, quer durch alle Berufs- und Altersgruppen. Kaum hat sich die postindustrielle Arbeitswelt vom Joch physischer Ermattung befreit, schlägt ihr der mentale Verschleiß bedrohlich aufs Gemüt. Erneut fragt sich: Macht Arbeit krank? Nein, sagt changeX-Autorin Gundula Englisch. Wer immer auf Stand-by ist und die eigenen Werte der universellen Verfügbarkeit opfert, der gibt jene Ressourcen preis, aus denen Wissensarbeiter ihre Kraft und Inspiration schöpfen: Selbstverantwortung, Selbstbewusstsein, Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit. Zeit für eine Umkehr. / 27.09.07





