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Klimawandel und Alltag

Zwei Bücher machen den Klimawandel konkret
Doppelrezension: Birgit Bahtić-Kunrath

Klima. Das Megathema 2019. Nicht nur auf der Ebene globalen Klimaschutzes und globaler Proteste gegen das Nichtstun, sondern auch ganz unmittelbar: Wie spürbar ist der Klimawandel bereits? Und wie groß ist der persönliche Anteil daran? Respektive das Potenzial, selbst zum Klimaschutz beizutragen? Die beiden wohl spannendsten Bücher zum Thema 2019.

Birgit Bahtić-Kunrath von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen hat sich die beiden spannendsten Titel zum Thema Klimawandel angesehen. 

Die beiden Texte sind bereits in einer Sammelrezension von sechs Titeln zur Klimafrage erschienen. Zwei weitere Spitzentitel zum Thema, Jeremy Rifkins Buch zum Green New Deal und Naomi Kleins Titel zum gleichen Thema, haben wir in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Links dazu in der rechten Spalte.


So viel Klima steckt im Wetter


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Die Klimawissenschaftlerin, Physikerin und Philosophin Friederike Otto hat mit Wütendes Wetter. Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme ein Buch vorgelegt, welches für die aktuellen Debatten rund um den Klimawandel eine wichtige Rolle spielen sollte. Denn Otto gehört zu einem kleinen Kreis von Wissenschaftlerïnnen, denen es gelungen ist, einzelne Wetterereignisse dem Klimawandel zuzuordnen, mittels eines neuen Zweiges in der Klimaforschung: der Zuordnungswissenschaft ("attribution science"). Die Zuordnungswissenschaft rechnet mit komplexen Modellen die Wahrscheinlichkeit aus, mit der der Klimawandel ein bestimmtes extremes Wetterereignis beeinflusst, wahrscheinlicher oder weniger wahrscheinlich macht oder auch gar keine Rolle für ein Wetterereignis spielt. Mit diesem Ansatz wird es zum ersten Mal möglich, den Klimawandel konkret sichtbar zu machen. 

Bislang haben Klimaforscherïnnen Abstand von Aussagen zu aktuellen Wetterereignissen gehalten, weil das seriöse Werkzeug fehlte, um entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen. Stattdessen wurde auf die Langfristigkeit von Klimaänderung verwiesen. Damit blieb der Klimawandel abstrakt und schwer greifbar - das hat sich erst mit der Zuordnungswissenschaft geändert, die endlich zeigen kann, dass der Klimawandel hier und jetzt das Wetter und damit unser Leben beeinflusst - ohne aber für alle Extremwetterereignisse verantwortlich zu sein. Die Autorin ermöglicht somit eine differenzierte Debatte jenseits von Panikmache: "Denn der Klimawandel, den wir in Gang gesetzt haben, kann nicht für jedes einzelne Wetterereignis verantwortlich gemacht werden, auch wenn das die Schlagzeilen in den Zeitungen oft nahelegen. Die korrekte Antwort auf die Frage, ob das Wetter extremer geworden ist, lautet also: in vielen Fällen ja - aber eben nicht immer und unter allen Umständen." 

Wie Zuordnungswissenschaft funktioniert, stellt Otto am Beispiel des Hurrikans Harvey dar, der im August 2017 die US-Großstadt Houston verwüstete. Jeder Tag wird im Detail durchgespielt: wie die Nachricht das Wissenschaftsteam erreicht, wie dieses die Auswirkungen des Hurrikans dokumentiert und in einem enormen Kraftakt ein Modell errechnet, das belegt, dass zwar Extremregen in der Region statistisch alle 9000 Jahre vorkommen kann - doch dass der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit massiv erhöht hat. Anhand dieses Beispiels zeigt die Autorin die Herausforderungen, vor denen die noch sehr junge Wissenschaft steht: Daten, die erst gesammelt werden müssen, Modelle, die auf ihre Robustheit abgeklopft werden sollen, Skepsis bei arrivierten Kollegïnnen. 

Otto zeichnet die Etablierung der Zuordnungswissenschaft so spannend wie einen Krimi nach. Dabei erklärt sie auch grundlegende Fakten zum Klimawandel: wie der Treibhauseffekt entsteht, welche Rolle Verdunstung und die Erwärmung der Ozeane spielen sowie die damit einhergehende Änderung der Luftzirkulation - der "Jetstreams", die dem Klimawandel je nach Erdregion ein anderes Gesicht geben. Thematisiert werden auch die Bemühungen von Politik und Wirtschaft, den Klimawandel kleinzureden oder gar zu leugnen, oftmals mit der Hilfe millionenschwerer Kampagnen - und der Medien: "Den Meinungsmanipulatorïnnen kommt dabei eine Tugend der Journalistïnnen entgegen: ausgewogen zu berichten und immer auch die Gegenseite zu befragen. Das aber hat, wenn auf einmal die Existenz des menschengemachten Klimawandels als Kontroverse und nicht als Fakt betrachtet wird, die Folge, dass Klimaskeptikerïnnen eine Bühne bekommen, die ihnen angesichts ihrer krassen Außenseiterposition keinesfalls zustehen dürfte." Für eine junge Disziplin wie die Zuordnungswissenschaft bedeutet dies, besonders vorsichtig und sorgfältig zu sein.


Nicht zu handeln ist keine Option mehr


Zuordnungswissenschaft ist zunächst eine Rekonstruktionswissenschaft: Der erste Schritt ist, zu verstehen, wie das Wetter ohne Klimawandel aussähe. Erst dann lässt sich berechnen, wie weit das aktuelle Wetter davon abweicht, und damit, welchen Effekt der Klimawandel hat. Die Frage ist also, wie viel Klimawandel in einem Extremereignis steckt. Vor allem bei Hitzewellen ist oft weniger Klimawandel "drinnen" als erwartet, das Gleiche gilt für Starkregen - solche extremen Ereignisse hat es immer wieder gegeben. Gleichzeitig erhöht der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit, dass diese Ereignisse häufiger auftreten: "Ein November ohne Nachtfrost wie im Jahre 2011 ist ungefähr alle 20 Jahre zu erwarten in unserer Welt mit Klimawandel. Ohne Klimawandel nur alle 1250 Jahre." Otto betont, dass für die katastrophalen Auswirkungen von Extremwetterereignissen häufig nicht der Klimawandel verantwortlich ist, sondern menschliche Fehlplanung: etwa wenn in Überschwemmungsgebieten gebaut wird, wenn Flüsse eingesperrt oder natürliche Schutzbarrieren wie Wälder vernichtet werden. Oft dient der Klimawandel auch als bequeme Ausrede - ein abstraktes, mächtiges Phänomen, dem der Mensch nichts entgegenhalten kann, vor allem in Entwicklungsländern: "Andererseits verweisen viele Regierungen im globalen Süden oft reflexhaft auf den Klimawandel und die historische Schuld des Westens, wenn ein Sturm oder eine Hitzewelle ihr Land plagt, obwohl die Ursachen in vielen Fällen hausgemacht sind." In solchen Fällen sorgt die Zuordnungswissenschaft für Klarheit und fordert damit die Politik zum Handeln auf, wenn klar wird, dass es ungenügende Bausubstanz, Fehlplanungen in der Landwirtschaft oder Ausbeutung natürlicher Ressourcen sind, die Menschen verletzlich machen. 

Um den Klimawandel einzubremsen, braucht es einen Systemwechsel, vor allem in den Industriestaaten, die historisch und aktuell die größten CO2-Emittenten sind, während die Entwicklungs- und Schwellenländer mit den gravierendsten Folgen zu kämpfen haben. So ein Wechsel wird erst möglich werden, wenn Klimaschäden in ökonomische Schäden übersetzbar sind und in den CO2-Preis Folgeschäden eingepreist werden. Eine ähnliche Verantwortung wie die Industriestaaten tragen große Konzerne, die maßgeblich zum Klimawandel beitragen. Zuordnungswissenschaft kann mit den neuen Methoden den Beitrag von einzelnen großen Firmen zum Klimawandel berechnen. Damit werden völlig neue Wege eröffnet, große Konzerne zur Verantwortung zu ziehen - zum Beispiel durch Gerichtsklagen, wie sie etwa 2018 gegen ExxonMobil in den USA eingebracht wurden. Die Autorin betont, dass dank der Zuordnungswissenschaft klar wird, dass wir nicht alle gleichermaßen Schuld am Klimawandel haben - eine apologetische Strategie, die von Konzernen gerne verwendet wird. Was bleibt, ist ein Fazit: "Nicht zu handeln ist keine Option mehr." 

Ottos großes Verdienst ist es, diese komplexe Wissenschaft in spannenden, einfachen Worten zu präsentieren - das Buch ist somit auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesbar und bringt einen echten Erkenntnisgewinn in Sachen Klimawandel. Wütendes Wetter hat es verdient, so weit wie möglich verbreitet zu werden - das Sachbuch der Stunde.


Der Link: Massentierhaltung und Klimawandel


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Jonathan Safran Foer, Autor des aufsehenerregenden Werkes Tiere essen, hat ein Buch über die klimatischen Auswirkungen von Massentierhaltung geschrieben, welches vor allem von einem geprägt ist: Schonungslosigkeit. Diese Schonungslosigkeit wendet der Autor gegen sich selbst, aber genauso gegen die Leserïnnen. 

Das Buch bricht mit allen Erwartungen, die man an ein Buch über den Klimawandel beziehungsweise über ein konkretes Klimaproblem hat: Anstelle einer Aufzählung von Fakten zum Klimawandel strebt Foer an, uns und sich selbst zum Handeln zu bringen. Dies mit einer Eindringlichkeit, dass man sich seinem Argument kaum entziehen kann, denn tatsächlich: Wir, unser gesamtes Verhalten und hier besonders unser Essverhalten können das Klima jeden Tag weiter zerstören oder ein Stück weit retten. Warum wir Letzteres nicht tun? Weil wir in letzter Konsequenz nicht akzeptieren können, dass der Klimawandel uns selbst, unsere Kinder, unsere Zivilisation als Ganzes bedroht. Ziel des Buches ist, unseren Glauben an die Möglichkeit des Klimawandels zu wecken, und uns zum Aktivwerden zu bringen, zumindest im Hinblick auf unseren Konsum von Tierprodukten. 

Foer hat sein Buch in fünf Abschnitte gegliedert. Jeder dieser Teile bringt uns der Verbindung von Massentierhaltung und Klimawandel Schritt für Schritt näher. Fakten zur Rolle von Viehzucht für Umweltschäden werden erst im Anhang behandelt, nachdem die Leserïnnen in den Kapiteln vorher von Foer buchstäblich "ins Gebet" genommen wurden. Der Autor arbeitet mit Analogien und philosophischen Exkursen, mit Streitgesprächen mit sich selbst, mit schlimmstmöglichen Katastrophen und mit bestmöglichen Reaktionen darauf. 

Ein Bild, das im Buch immer wieder bemüht wird, ist die kollektive Kraftanstrengung der USA im Zweiten Weltkrieg - nicht nur die Massenmobilisierung an der Front, sondern auch in den amerikanischen Fabriken, das radikale Zurückschrauben individuellen Konsums, das massiven Anheben von Steuern sowie das Aufbrechen tradierter Rollen. Foer sagt geradeheraus, dass man den Klimawandel nicht "ohne Opfer" besiegen könne. Im Grunde ist unsere Zivilisation am Ende, nur wie sie endet, können wir gestalten: durch die Katastrophen, die der Klimawandel hervorruft - oder indem wir für uns eine neue, klimafreundliche Art zu leben schaffen. Das große Problem ist jedoch, dass die Auswirkungen des Klimawandels und der Gedanke, eine neue Zivilisation zu bauen, schlicht unsere Vorstellungskraft übersteigen: "Die Krise unseres Planeten ist so abstrakt und vielschichtig, verläuft so langsam, ermangelt so sehr symbolträchtigen Gestalten und Momenten, dass es unmöglich scheint, sie fesselnd und wahrhaftig zu beschreiben."


Es ist uns egal


Gerade die "gute Story" fehlt dem Klimawandel - und damit auch die Möglichkeit, Massen zu emotionalisieren und zu mobilisieren, wie es etwa die Bürgerrechtsbewegung geschafft hat. Folgerichtig versucht Foer, den Klimawandel mit Emotion zu "unterfüttern" - erst dann können wir daran "glauben" und unser Handeln entsprechend ausrichten. Die Emotionalisierung treibt der Autor recht weit - für geschichtssensible Europäerïnnen manches Mal zu weit, entweder wenn er Parallelen zum "Nicht-Glauben" an den Holocaust bei Entscheidungsträgerïnnen in den Westmächten zieht. Denn Wissen reicht nicht, um zu handeln: "Allem Wissen über menschengemachten Klimawandel zum Trotz haben wir 2018 mehr Treibhausgase produziert als je zuvor - der Anstieg liegt dreimal höher als das Wachstum der Weltbevölkerung. Gute Ausreden gibt es zuhauf (…). Aber die Wahrheit ist so roh wie offensichtlich: Es ist uns egal." Es kann sich nur etwas ändern, wenn wir den Klimawandel und den Kampf dagegen emotionalisieren. Dabei spielt jedes Individuum eine entscheidende Rolle: "Ist radikaler Wandel gefragt, behaupten viele, man könne ihn als Einzelner ja sowieso nicht herbeiführen, brauche es also gar nicht erst versuchen. Das genaue Gegenteil trifft zu: Die Ohnmacht des Einzelnen ist der Grund, aus dem alle es versuchen müssen." 

Foers wichtigstes Anliegen ist das Ende der industriellen Massentierhaltung. Dabei geht es ihm nicht um die Propagierung einer strikt veganen Lebensweise, sondern um eine Umstellung des Lebensstils: "Dieses Buch plädiert dafür, dass wir alle anders essen - soll heißen: keine tierischen Produkte vor dem Abend." Und weiter: "Wir können nicht unsere vertrauten Mahlzeiten und zugleich unseren vertrauten Planeten behalten. Eins davon müssen wir aufgeben. So einfach und so schwierig sieht es nun mal aus." 

Nicht nur die große Menge der Treibhausgase Methan und Stickoxid, die durch Nutztierhaltung in die Atmosphäre ausgestoßen werden, sondern die damit einhergehende Entwaldung und die Entsorgung von Tierabfällen tragen maßgeblich zur Erderwärmung bei: "Laut der Welternährungsorganisation FAO ist Nutzvieh ein Hauptverursacher des Klimawandels (…). Wir wissen genau, dass wir den Klimawandel nicht in den Griff bekommen, solange wir die Nutztierhaltung nicht in den Griff bekommen." 

Nach einer detaillierten Auflistung von Fakten zur Rolle der Massentierhaltung für die Erwärmung der Erde folgt ein eindringliches Plädoyer, unser "Zuhause" zu bewahren. Dazu müssen vor allem jene ihre Selbstzufriedenheit überwinden, die meinen, schon genug zu tun - denn diese können wirklich etwas bewegen, im Gegensatz etwa zu dezidierten Klimawandelleugnerïnnen. Das betrifft auch Foer selbst: Im "Gespräch mit der Seele" hält der Autor ein Zwiegespräch mit sich selbst, in dem er seine Hoffnungen, Ängste und sein Nicht-Handeln recht gnadenlos seziert. Die Essenz des Gesprächs ist jedoch nicht der Verzicht, sondern das Maßhalten. 

Nur ganz kurz stellt Foer die Systemfrage. Natürlich braucht es ein anderes Wirtschaften, ein politisches System, das strukturellen Wandel ermutigt und umsetzt, aber der Autor betont, dass ohne eine Veränderung individuellen Handelns die Klimawende nicht geschafft werden kann - und hier geht es vor allem um das Essverhalten. Doch solange "die Entscheidung für den Tod bequemer ist als die für das Leben" steuern wir wissend in die Katastrophe. 

Wir sind das Klima! ist einzigartig in seiner Eindringlichkeit. Foer will emotionalisieren - was er auch offen anspricht - und uns nicht in den Alltag entlassen, ohne dass wir uns selbst sehr grundsätzliche Fragen zu unserem Lebensstil stellen. Das "In-die-Pflicht-Nehmen" des Individuums ist sowohl Stärke des Buches - wir alle müssen Opfer bringen - als auch seine Schwäche. Während es ohne uns alle nicht gehen wird, ist die systemische Frage mehr als eine bloße Randnotiz, als die sie Foer darstellt. Was ist mit Menschen, denen das Wissen zum Klimawandel fehlt? Mit jenen, die keine Handlungsressourcen und -optionen haben? Denjenigen, welche den Klimawandel schlicht leugnen? Foer bürdet dem Individuum eine atemberaubende Verpflichtung auf, die sich zwar ethisch begründen lässt, aber an der Realität scheitern wird. Ohne eine systemische Umstellung wird es nicht gehen.


Zitate


"Der Klimawandel, den wir in Gang gesetzt haben, kann nicht für jedes einzelne Wetterereignis verantwortlich gemacht werden, auch wenn das die Schlagzeilen in den Zeitungen oft nahelegen. Die korrekte Antwort auf die Frage, ob das Wetter extremer geworden ist, lautet: in vielen Fällen ja - aber eben nicht immer und unter allen Umständen." Friederike Otto: Wütendes Wetter

"Ein November ohne Nachtfrost wie im Jahre 2011 ist ungefähr alle 20 Jahre zu erwarten in unserer Welt mit Klimawandel. Ohne Klimawandel nur alle 1250 Jahre." Friederike Otto: Wütendes Wetter

"Nicht zu handeln ist keine Option mehr." Friederike Otto: Wütendes Wetter

"Die Krise unseres Planeten ist so abstrakt und vielschichtig, verläuft so langsam, ermangelt so sehr symbolträchtigen Gestalten und Momenten, dass es unmöglich scheint, sie fesselnd und wahrhaftig zu beschreiben." Jonathan Safran Foer: Wir sind das Klima!

"Allem Wissen über menschengemachten Klimawandel zum Trotz haben wir 2018 mehr Treibhausgase produziert als je zuvor - der Anstieg liegt dreimal höher als das Wachstum der Weltbevölkerung. Gute Ausreden gibt es zuhauf (…). Aber die Wahrheit ist so roh wie offensichtlich: Es ist uns egal." Jonathan Safran Foer: Wir sind das Klima!

 

changeX 16.12.2019. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

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Quellenangaben

Zu den Büchern

: Wütendes Wetter. Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme. Ullstein Verlag, Berlin 2019, 240 Seiten, 18 Euro (D), ISBN 9783550050923

Wütendes Wetter

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: Wir sind das Klima!. Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019, 327 Seiten, 22 Euro (D), ISBN 978-3-462-05321-0

Wir sind das Klima!

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Autorin

Birgit Bahtić-Kunrath
Bahtić-Kunrath

Birgit Bahtić-Kunrath ist Mitarbeiterin der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) in Salzburg versteht sich als Einrichtung einer kritischen und kreativen Zukunftsforschung. Nach der Stiftungserklärung Robert Jungks ist es ihr Auftrag, "mögliche, wahrscheinliche, gewünschte oder unerwünschte Zukünfte" in den Blick zu nehmen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Engagiert in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur und dabei regional, national und international aktiv, sind Zukunftsorientierung, Interdisziplinarität und Unabhängigkeit im Sinne der Prinzipien Robert Jungks für sie von zentraler Bedeutung. Die JBZ publiziert das vierteljährlich erscheinende Magazin Pro Zukunft, das sich als Radar für zukunftsrelevante Publikationen versteht, und organisiert Veranstaltungen und Tagungen.

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