Rummmms

Zwei Weltsichten prallen aufeinander - Naomi Klein und Jeremy Rifkin über die Klimakrise
Rezension: Winfried Kretschmer

Zwei Bücher. Zwei Weltanschauungen. Ein Thema: Der Klimawandel und wie er aufzuhalten sei. An der Frage eines Green New Deal treten unterschiedliche Sichtweisen und Grundannahmen klar zutage. Aber auch Gemeinsamkeiten. Vor allem mit Blick auf die Dimension des kommenden Umbruchs.

cv_klein_GND_620.jpg

Ein Green New Deal als Antwort auf die Klimakrise, das empfehlen gleich zwei Neuerscheinungen in diesem Herbst. Beide mit "Green New Deal" im Titel und beide mit Bestsellerpotenzial. Es sind zwei Bücher, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in denen zwei unterschiedliche Weltsichten aufeinanderprallen. Für Jeremy Rifkin liegt die Lösung im Markt, in einer Weiterentwicklung des Kapitalismus. Für Naomi Klein ist es der Kapitalismus, der die Chance im Kampf gegen den Klimawandel verbaut. Rifkin setzt auf eine Disruption des Marktes, Klein auf die disruptive Kraft sozialer Bewegungen. Einig indes sind sie sich darin, dass allein ein Green New Deal "unseren Planeten" (Klein) beziehungsweise "das Leben auf der Erde" (Rifkin) "retten kann", so die beiden Buchtitel. 

Green New Deal - ursprünglich wurde die Idee von Thomas Friedman formuliert, 2007 war das, und hat seither einige Unterstützung erfahren. Gerade in den USA hat sich die Klimabewegung diese Forderung auf die Transparente geschrieben. Beide Bücher geben einen informativen Einblick in die Proteste dort.


Ein Gespür für den kommenden Umbruch


Offensichtlich aber sind die Unterschiede zwischen den beiden Titeln. Mit einem gewaltigen Rumms prallen hier zwei einander diametral entgegengesetzte Weltsichten ungebremst aufeinander. 

Die eine Position behauptet: Das kapitalistische System mit seiner immanenten Wachstumslogik, die längst zu einem Wachstumszwang geworden ist, hat das Problem des Klimawandels überhaupt erst verursacht und blockiert zugleich seine Lösung. Die Alternative lautet daher "Kapitalismus vs. Klima". 

Die zweite Position lässt sich so umschreiben: Der Kapitalismus ist das wandlungsfähigste System, das die Menschheit hervorgebracht hat. Deshalb wird dieser Kapitalismus auch auf die Herausforderung des Klimawandels eine Antwort finden - indem er sich selbst transformiert. In einer großen Disruption des Energiesektors und der industriellen Zivilisation ingesamt. 

Da ist sie also wieder, die alte Systemfrage. Blöd nur, dass das Klima nicht so lange warten kann, bis sie entschieden ist. Darin nämlich stimmen beide Bücher überein: Die Situation ist dramatisch, es bleibt nur ein klitzekleines Zeitfenster für ein Umsteuern - um zumindest die schlimmsten erwarteten Folgewirkungen des Klimawandels abzumildern. Beide Bücher vermitteln ein Gespür für die Größe und Dramatik des kommenden Umbruchs.


Weckruf und Feueralarm


Konform gehen die beiden Bücher auch in ihrer Interpretation des abrupten Umschlagens der öffentlichen Meinung im Jahr 2018, als auf einen Schlag die Klimafrage in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit rückte. Für Rifkin resultiert dieser Stimmungswandel aus "einer eskalierenden Zahl verheerender Klimaereignisse während des letzten Jahrzehnts". Und Klein schreibt, die junge Generation, die die Proteste vor allem trägt, sei "die erste, für die der Zusammenbruch des Klimas in weltweiter Dimension keine ferne Bedrohung mehr ist, sondern erlebte Wirklichkeit". 

In der anschwellenden Welle von Protesten - Greta Thunberg begann ihren Klimastreik im August 2018 - erschien dann im Oktober 2018 ein ungewöhnlich drastischer Bericht des Weltklimarates IPPC mit einer alarmierende Warnung: Der Ausstoß an Treibhausgasen beschleunige sich; eine eskalierende Reihe von Klimaereignissen stehe bevor, die das Leben auf der Erde an sich bedrohen. Erforderlich seien "rasche, weitreichende und nie dagewesene Veränderungen in allen Bereichen unserer Gesellschaft". Dies war der "Weckruf" (Rifkin), der "schrillende Feueralarm" (Klein), der die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich zog. 

Beides, die spürbaren Folgen des Klimawandels und die dramatische Warnung des Weltklimarates, bildeten den Brandbeschleuniger für die Proteste, die zum Flächenbrand wurden (Klein). Zugleich wuchs die Einsicht, dass die Klimagas-Emissionen nicht bloß eine abstrakte statistische Größe in der volkswirtschaftlichen Gesamtbilanz sind, sondern immer auch konkrete Folge der individuellen Lebensweise. Die sich so oder auch anders gestalten lässt.


Kein historisches Beispiel


Das ist nun die vorrangige Leistung der beiden Bücher: Sie schaffen ein Bewusstsein für die Größe der anstehenden Aufgaben, für die Dimension der kommenden Veränderung. Das hat mit dem Charakter der beiden Bücher zu tun. Rifkins Der globale Green New Deal ist ein Werk aus einem Guss, das einen weiten inhaltlichen Bogen spannt und der Klimafrage in einer vielschichtigen Analyse auf den Grund geht. Bei Naomi Klein hingegen ist der Bogen zeitlicher Natur. Ihr Buch Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann versammelt ausführliche Berichte, Kommentare und Vorträge aus einem Jahrzehnt und dokumentiert so eher die Entwicklung des Themas über die Zeit hinweg. Der Green New Deal bildet dabei lediglich eine, nicht einmal besonders dezidiert ausformulierte Klammer. 

Dennoch sind auch Naomi Kleins Ausführungen lesenswert, ihre präzise Rekonstruktion des Phänomens Greta Thunberg ebenso wie die Ausweitung, die sie dem Thema Klima gibt, indem sie es mit dem Aufstieg des Kapitalismus in Bezug setzt - und dieses "Wirtschaftssystem des grenzenlosen Konsums und ökologischen Raubbaus als Kern der Klimakrise" identifiziert: als "Katastrophen-Kapitalismus". Eine sehr pointierte These, die man spannend finden kann, aber nicht unbedingt teilen muss. Wie Rifkin, der aus der Binnenperspektive eines sich wandelnden Kapitalismus schreibt und so zu ganz anderen Schlüssen kommt. Aber die Dimensionen der Klimafrage finden sich bei Rifkin eindrücklicher herausgearbeitet und tiefschürfender analysiert. Naomi Klein hingegen gelingt es, Abstraktes plastisch werden zu lassen. Etwa die Größenordnung der anstehenden Herausforderung. 

Denn was das konkret bedeutet - "rasche, weitreichende und nie dagewesene Veränderungen", die erforderlich seien - lässt sich nur schwer antizipieren. Menschen sind nicht besonders gut darin, sich Zukünftiges vorzustellen, vor allem wenn es darum geht, den Aufwand und die Mühe einzuschätzen, die mit der Erreichung von Zielen verbunden sind. Und das gilt für abstrakte "Klimaziele" mindestens ebenso. Die Kraft des Narrativs vom Green New Deal liegt nun darin, die Größe des erforderlichen Umbruchs mit einer historischen Parallele zu unterfüttern und damit konkreter werden zu lassen. Das leistet Naomi Klein. 

Unter den Experten für Emissionsreduktion werde seit Langem die Debatte geführt, schreibt sie, "welche Beispiele aus der Geschichte Vorbildcharakter für den radikalen, gesamtwirtschaftlichen Wandel haben könnten, so wie ihn die Klimakrise fordert". Viele favorisierten Roosevelts New Deal, für Klein ein Beispiel dafür, "wie drastisch die Infrastruktur und die herrschenden Werte einer Gesellschaft in nur einer Dekade verändert werden können". Andere favorisierten die Mobilisierung in den Westmächten zum Krieg gegen Nazideutschland, die mit einer tiefgreifenden Umstellung von Industrieproduktion und Konsumgewohnheiten einherging. Wieder andere sehen im Wiederaufbau nach dem Krieg, insbesondere im Marshallplan, eine passende Analogie. 

Für Klein lautet "die knallharte Wahrheit" jedoch, den IPPC-Bericht zitierend, dass "es kein historisches Beispiel für die Größenordnung der notwendigen Veränderungen gibt". Hilfreich seien solche historischen Beispiele dennoch. Denn "diese Kapitel unserer Geschichte zeigen uns, dass durch die Kombination ehrgeiziger Ziele mit schlagkräftigen politischen Mechanismen praktisch alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens in kürzester Zeit verändert werden können, so wie es heute angesichts des Zusammenbruchs unseres Klimas geboten ist". Am Ende ihres Buchs findet Klein dann einen anderen Vergleich. Der Green New Deal "bedeutet für uns alle den Notstand" - mit aller Energie, die dieser freisetzen könne.


Die große Disruption


Bei dieser Unterschiedlichkeit der Weltsichten von Klein und Rifkin verwundert es nicht, dass sich ihre Auffassungen, wie dieser Green New Deal konkret aussehen solle, grundlegend unterscheiden. Ihre unterschiedliche Weltsicht manifestiert sich in unterschiedlichen Konzeptionen dieses Green New Deal. Naomi Klein versteht darunter, wie oben zitiert, eine "Kombination ehrgeiziger Ziele mit schlagkräftigen politischen Mechanismen", ein politisches Programm also zur Veränderung der Gesellschaft in allen Bereichen. Ganz anders Rifkin. Im Unterschied zu Klein ist sein Green New Deal kein aktiv und bewusst in Gang gesetztes politisches Programm. Rifkin denkt von der Ökonomie her. Bei dem kommenden Umbruch handele es sich "weitgehend um eine Äußerung des Marktes". Die Politik werde dem Markt folgen oder die Konsequenzen tragen müssen. 

Rifkin ist der Mann für das ganz große Bild. Seine Bestseller drehen sich stets um die großen Zukunftsbilder, um die großen Entwürfe, die Wendepunkte in der Entwicklung der Zivilisation markieren. So wird bei ihm der Green New Deal - natürlich - zum Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte: zum Aufbruch in eine (nun endlich) nicht-fossile Form des Wirtschaftens. Es geht um eine Neuorientierung unserer Zivilisation, um den Übergang von einer fossil befeuerten Weltwirtschaft zu einer regenerativen. 

In seinem Buch sagt Rifkin das schnelle Ende der fossilen Energiewirtschaft voraus. Seine entscheidende Vorhersage lautet: "Während der nächsten acht Jahre werden Solar- und Windstrom bei Weitem billiger werden als Energie aus fossilen Trägern, was zwangsläufig zu einem Showdown mit dem fossilen Energiesektor führen wird." Die Folge: Der Energiesektor müsse mit gestrandeten Anlagewerten in Höhe von 100 Billionen US-Dollar rechnen, diese Investitionen also abschreiben. Drastisch ausgedrückt: "Die Kohlenstoffblase verspricht die größte ökonomische Blase aller Zeiten zu werden." Das ist die kommende, die große Disruption. Laut Rifkin hat sie bereits begonnen. Mit der Energiewende in Europa. In China. Und weltweit mit dem Rückzug institutioneller Investoren aus den fossilen Energien unter Führung der Pensionskassen. 

Das klingt in dieser komprimierten Darstellung freilich recht plakativ. Und ist diese These nicht sehr weit hergeholt in Anbetracht des noch geringen Anteils regenerativer Energien am gesamten Energieaufkommen weltweit? Auch Rifkin stellt sich die Frage: "Wie sollen Solar- und Windenergie die fossilen Energiequellen an den Rand des Endspiels gedrängt haben, wo sie doch noch 2017 gerade mal für drei Prozent der weltweit erzeugten Energie verantwortlich waren?" 

Seine Antwort indes liefert einen Beitrag zum Verständnis disruptiver Entwicklungen in der Wirtschaft. Demnach interessiert Investoren weniger die Größe eines Sektors, sondern die Wachstumskurve. Entscheidend sei nun, dass schon bei einem Marktanteil des Angreifers von drei Prozent der Marktanteil der vorherrschenden Anbieter zu sinken beginne. Rifkin nennt das die "Faustregel kreativer Zerstörung". Bei rund 15 Prozent sei der Tipping-Point oder Kipppunkt erreicht, und die Phase rasanten Wandels beginne. Europa hat diesen Wert 2017 überschritten. "Da von Tag zu Tag mehr Solar- und Windstrom ans Netz geht, wird der Betrieb von kohle- und gasbefeuerten Kraftwerken zunehmend wettbewerbsunfähig, was die Versorgungsgesellschaften früher oder später zu ihrer Abschaltung zwingt. Was wiederum bedeutet, dass man das investierte Kapital nicht mehr auszahlen wird." Gestrandete Anlagewerte. So rechneten Studien mit der Möglichkeit des Zusammenbruchs der auf fossilen Energieträgern gebauten Industriezivilisation zwischen 2023 und 2035. Und Rifkin ist sich sicher, dass "der Markt längst über das Resultat dieses Prozesses entschieden hat, da Solar- und Windanlagen und jetzt auch noch Speichertechnologien immer billiger werden". Er sagt: "Tempo und Ausmaß der Disruption sind ohnegleichen." Diese große Disruption, die in Europa längst im Gange ist, bildet eine zweite Bedeutungsebene, auf die die Überschrift anspielt: Rumms.


Eine ganz neue Art von Kapitalismus


Politische Entscheidungen kommen in Rifkins Konzeption des Green New Deal nur im Sinne einer Rahmensetzung vor - so wie der Beschluss der Europäischen Union von 2007, die Wirtschaft in eine postfossile Zukunft zu führen, die Marktentwicklung in Richtung regenerative Energien erst freigesetzt hat. Dennoch bestehen Märkte aus Akteuren, die Marktsignalen folgen und mit ihren Entscheidungen die Entwicklung in die eine oder andere Richtung treiben. Die entscheidenden Akteure der Disruption des Energiesektors sind für Rifkin die Pensionskassen. In den 1970er-Jahren hat der Ökonom sich bereits mit diesen Fonds beschäftigt, die die angesparten Ruhestandsgelder der abhängig Beschäftigten verwalten, und heute knüpft er an seine damalige Arbeit an. 

Heute verfügen die Pensionskassen mit einem Kapitalstock in Höhe von 41 Billionen US-Dollar über eine immense Marktmacht - sie sind der "größte Investmentpool der Welt". Und diese Pensionskassen sind es Rifkins Beobachtung zufolge vor allem, die die Absetzbewegung vom fossilen Investment anführen. Es seien die öffentlichen Pensionskassen von Städten, Bundesstaaten und Nationen, "die vornewegpreschen" und mit ihrem nachhaltig ausgerichteten Investment die Marktgewichte verschieben. Das Kapital der Arbeiterschaft würde so zum wichtigsten Treiber der Disruption des Energiesektors. Für den visionären Denker Rifkin markiert dies das "Mündigwerden des Sozialkapitalismus". Es entstehe eine "ganz neue Art von Kapitalismus, bei der soziales Engagement ins Geschäftsmodell integriert ist". 

Hier schließt sich dann irgendwie ein Kreis: Denn an der Vision, dass sozial verantwortliches Investment zum entscheidenden Treiber bei der Transformation der Energiewirtschaft wird, arbeitet - ganz praktisch - auch Naomi Klein. Die Aktivistin verschiedener sozialer Bewegungen sitzt im Vorstand der Klimakampagnegruppe 350.org und hat dort nach eigenen Angaben die Divestment-Bewegung mitbegründet, der es gelungen sei, Investoren davon zu überzeugen, Anteile an fossilen Energieunternehmen im Wert von insgesamt acht Billionen Dollar abzustoßen. Rifkin wiederum würdigt 350.org als die Organisation, die beim Skalieren der Divestment-Bewegung eine zentrale Rolle gespielt habe. Wie schnell doch die Gegensätze schrumpfen können, sobald es praktisch wird. Vielleicht repräsentieren die unterschiedlichen Weltsichten von Klein und Rifkin, die hier so unerbittlich aufeinanderzuprallen scheinen, letztlich nur unterschiedliche Perspektiven im Blick auf die Realität des Klimawandels.


Beginnen, als Spezies zu denken


Zusammengenommen bieten die beiden Bücher eine bemerkenswert vielschichtige Analyse und legen die einzelnen Bedeutungsschichten der Klimafrage frei: die Dimension der Bedrohung, die Größe der Herausforderung, die Reaktion des Marktes und die Rolle nachhaltigen Investments für den Übergang zu einer regenerativen Energieversorgung. 

Und es ist Rifkin, der noch ein Stück weiter vorausdenkt. Politische Entscheidungen oder soziale Bewegungen kommen in seinem Deal-Konzept wie gesagt nicht vor. Aber Rifkin betont auch, dass es "einer weit kollektiveren Reaktion" des gesamten Gemeinwesens auf jeder Ebene von Staat und Zivilgesellschaft und letztlich des Engagements jedes Einzelnen bedürfe, um eine neue ökologische Zivilisation aufzubauen. Seine Ahnung: "Es herrscht das Gefühl, dass sich da etwas weit Größeres entfaltet, was nicht nur die Weltwirtschaft betrifft, sondern unsere Lebensweise und unser Verständnis von der Welt, in der wir leben - ganz zu schweigen vom Verlass auf eine Zukunft, die uns bislang selbstverständlich schien." Rifkins eigentliche Vision bezieht sich auf einen fundamentalen Wandel im menschlichen Bewusstsein: In der Frage des Klimawandels beginne die Menschheit "zum ersten Mal als Spezies zu denken". 


Zitate


"Die existenzielle Größenordnung der Klimakrise übersteigt alles, womit die Menschheit sich bislang konfrontiert sah." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Wir brauchen jede nur denkbare Maßnahme, um die Emissionen zu vermindern, und zwar jetzt. Aber wir werden … die Aufgabe nicht bewältigen, sofern wir nicht zu einem wirtschafts- und sozialpolitischen Systemwechsel bereit sind." Naomi Klein: Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

"Wir brauchen einen Green New Deal, nicht nur für Amerika, sondern für die gesamte Welt." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Der Green New Deal gibt uns eine kollektive Stimme und das Gefühl einer gemeinsamen Mission." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Unter Führung der Pensionskassen haben weltweit zahlreiche institutionelle Investoren mit dem Ausstieg aus den fossilen Energien begonnen, um in nachhaltige Energien zu investieren, eine Entscheidung, die sich zur bislang größten Devestitions-/Reinvestitionsbewegung in der Geschichte des Kapitalismus zu entwickeln beginnt." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Die Kohlenstoffblase verspricht die größte ökonomische Blase aller Zeiten zu werden." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Tempo und Ausmaß der Disruption sind ohnegleichen." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Der Großteil des Öls, das noch übrig ist, wird für immer unter der Erde bleiben." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

"Wir wissen heute, dass jedes Stück Kohle, jeder Tropfen Öl und jeder Kubikmeter Erdgas, den zwölf Generation von Menschen verbraucht haben, um unsere auf Kohlenstoff beruhende industrielle Zivilisation aufzubauen, Konsequenzen gehabt hat, die jetzt für die Umformung der Dynamiken unserer Erde verantwortlich sind. Was wir heute aus dem Klimawandel lernen, ist, dass alles, was wir tun, auf die Funktionsweise von allem anderen auf der Erde wirkt und damit auch Folgen für die Wohlfahrt aller Geschöpfe hat, mit denen wir diesen Planeten bewohnen." Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal

 

changeX 14.11.2019. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

Ausgewählte Beiträge zum Thema

Kategorischer Imperativ: handeln

Warum der Klimawandel in erster Linie eine moralische Frage ist - ein Interview mit Christine Heybl zum Interview

Nicht handeln ist keine Option mehr

Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen zur Buchumschau

Das Klima und du

Ein Report und eine Rezension über den Wandel beim Klimawandel zur Rezension

Zusammenarbeit statt Eigennutz

Eine neue, auf wirtschaftlicher Kollaboration beruhende Welt entsteht - ein Gespräch mit Jeremy Rifkin zum Interview

Ausgewählte Links zum Thema

Quellenangaben

Zu den Büchern

: Der globale Green New Deal. Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert - und ein kühner ökonomischer Plan das Leben auf der Erde retten kann. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2019, 319 Seiten, 26.95 Euro (D), ISBN 978-3-593511351

Der globale Green New Deal

Buch bestellen bei
Amazon
Osiander

: Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2019, 352 Seiten, 24 Euro (D), ISBN 978-3-455-00693-3

Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

Buch bestellen bei
Amazon
Osiander

Autor

Winfried Kretschmer
Kretschmer

Winfried Kretschmer ist Chefredakteur und Geschäftsführer von changeX.

weitere Artikel des Autors

nach oben