Neu in Arbeit & Leben

Ändere dich selber
Warum es Unsinn ist, andere ändern zu wollen - ein Interview mit Nele Kreyßig
Ändere dich selber

Warum nur fällt es so schwer, andere zu lassen, wie sie sind? Und sie genau so anzunehmen? Andere ändern zu wollen, ist eine verbreitete Unart. Auch wenn wir es meistens gut meinen mit unseren Ratschlägen für ein "besseres" Verhalten anderer - es steht uns einfach nicht zu, an anderen Menschen herumzudoktern, sagt eine Coachin. Ihre Einsicht: Die einzige Person, die man ändern kann, ist man selber. 19.02.2021 zum Interview

Vorstellungen von einem guten Leben
Zu Nicht-Nachhaltigkeit und Tierrechten - die pro zukunft-Buchkolumne 05/2020
Vorstellungen von einem guten Leben

Zwei Themen mit Zukunft. Warum tun sich unsere Gesellschaften so schwer damit, einen nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensstil umzusetzen? Und müssen wir Menschen unser Verhältnis zu Tieren nicht grundsätzlich überdenken? Zwei Bücher machen diese Fragen zum Thema. Nachdenken über Nicht-Nachhaltigkeit. Und über ein Recht auf Rechte für Tiere. Eine Doppelrezension zweier Bücher aus unserer Auswahl der Zukunftsbücher des Jahres. Zwei Bücher, die unsere Vorstellungen von einem guten Leben in Frage stellen. 15.12.2020 zur Rezension

Arbeit, unsichtbar
Arbeit, unsichtbar
Wo Arbeit und was an Arbeit im Verborgenen bleibt

Nimmt man von der Arbeit nur das Offensichtliche, das Messbare, dann entsteht ein ziemlich schiefes Bild. Denn vieles an der Arbeit bleibt unsichtbar: Arbeit, die einfach nur getan, aber nicht bezahlt wird. Arbeit, die bezahlt wird, die aber niemand sieht. Beziehungen, und schließlich Gefühle, die das Verhältnis des Menschen zu seiner Arbeit erst ausmachen. Die Erscheinungsformen unsichtbarer Arbeit sind facettenreich. Eine Spurensuche. Von Mental Load bis Working Out Loud. 03.11.2020 zur Spurensuche

Das Unsichtbare sichtbar machen
Mental Load: Arbeit, die nicht gesehen wird - ein Gespräch mit Patricia Cammarata
Das Unsichtbare sichtbar machen

Mental Load, das ist die endlose To-do-Liste im Kopf. Voll mit Arbeiten, die getan werden müssen, die aber nicht gesehen werden. Weil sie selbstverständlich sind: unsichtbare Arbeit, wie es sie überall gibt, in der Familie, in der Pflege, in Klein- und Kleinstunternehmen. Das Konzept des Mental Load nutzt Erkenntnisse aus der Projektorganisation, um Familienarbeit besser zu verstehen - und lässt sich wiederum auf die Arbeit in Projekten und wirtschaftlichen Organisationen allgemein anwenden. Unser Gespräch wandert zwischen diesen Sphären. 03.09.2020 zum Interview

Z wie Greta
Jugendforscher Klaus Hurrelmann im Gespräch über die neue, politische Generation der Klimaaktivistinnen - und die Konsequenzen der Coronakrise für die Generationenforschung
Z wie Greta

X, Y, Z. Das schien die logische Folge in der Bezeichnung der Generationen zu sein. Auf die Generation X folgt die Generation Y, darauf die Generation Z. Ganz so logisch ist das aber doch nicht. Denn die Generationenbezeichnungen bisher waren Metaphern. X für die rätselhafte, undurchschaubare Generation der Nach-Babyboomer, Y für das Why, das Warum als herausragendes Merkmal. Deutschlands bekanntester Jugendforscher plädiert nun erneut für eine Metapher: "Nennen wir sie die Generation Greta." Nach Greta Thunberg, die Fridays for Future maßgeblich geprägt hat. 19.06.2020 zum Interview

Arbeit und Rückgrat
Chronische Rückenschmerzen werden auch von psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst - ein Interview mit der Arbeitspsychologin Gabriele Buruck

Chronische Rückenschmerzen werden meist auf körperliche Ursachen wie eine falsche Haltung oder zu langes Sitzen zurückgeführt. Man achtet dann auf eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes, animiert zu Bewegungspausen oder verordnet Physiotherapie. Doch gerade bei chronischen Schmerzen spielen meist mehrere Ursachen zusammen. Eine Studie zeigt, dass auch psychische und soziale Arbeitsbedingungen eine Rolle spielen. Und wohl auch organisatorische Faktoren. Dazu aber gibt es bislang keine Forschung. 16.06.2020 zum Interview

Staunen rückwärts
Die Zukunft nach Corona - das neue Buch von Matthias Horx

Es hat Aufsehen erregt, als der Trend- und Zukunftsforscher in einer frühen Phase der Coronakrise einen Blogbeitrag publizierte, in dem er den pandemischen Ängsten ein positives Zukunftsbild entgegenstellte. Nun gibt es das Buch dazu. Es erweitert den erzählerischen Kunstgriff des Essays, Zukunft in einem staunenden Rückblick zu erzählen, zu einer besonderen Form der Zukunftsbetrachtung: Regnose statt Prognose. 05.06.2020 zur Rezension

Leben mit dem Risiko
Corona und die Individualisierung des Risikos - ein Essay von Dirk Baecker

Der Kampf gegen die Coronapandemie geht in eine neue Phase. Sie ist bestimmt vom Wechsel von der Gefahr zum Risiko. Die Kurve ist abgeflacht, die Gefahr liegt hinter uns, und wir kennen die Risiken. Mehr Normalisierung ist nicht möglich. 26.05.2020 zum Essay

Kurzrezensionen & Shortcuts

Generation Greta und weiter
Kernaussagen aus dem Interview Klaus Hurrelmann

In unserem Interview spricht der Jugendforscher Klaus Hurrelmann über die neue, politische Generation der Klimaaktivistinnen und über die Konsequenzen der Coronakrise für die Generationenforschung. Hier die Kernaussagen knapp zusammengefasst. 22.06.2020 kurzgefasst

Arbeit und Rückgrat, kurzgefasst
Zusammenfassung des Interviews mit Gabriele Buruck

Bei der Entstehung von chronischem Rückenschmerz spielen viele Einflussfaktoren eine Rolle, neben mechanischen auch psychische und soziale. In der Medizin gab es einen Paradigmenwechsel von einem rein medizinischen hin zu einem biopsychosozialen Verständnis. Nicht so bei der Arbeit. 16.06.2020 zur Zusammenfassung

Buchtipps in Arbeit & Leben

Nachhaltig nicht-nachhaltig

Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit
Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet

Ingolfur Blühdorn, Felix Butzlaff, Michael Deflorian, Daniel Hausknost, Mirijam Mock

Die Sicht auf die Welt verändern

102 grüne Karten zur Rettung der Welt

KATAPULT

Philosophie der Mensch-Tier-Beziehungen

Politische Philosophie der Tierrechte

Bernd Ladwig

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