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Ihre Suche nach "Autor: Heike Littger" ergab 212 Treffer.
Wir wissen viel, aber wir können nichts - ein Gespräch mit Daniel Zanetti.
Manager erkennen, wenn einer ihrer Mitarbeiter den Ad-hoc-Anforderungen nicht mehr gewachsen ist. Doch anstatt die rote Karte zu zücken und den Schützling zum Verschnaufen auf die Reservebank zu setzen, blenden sie das "Problem" aus und hoffen insgeheim, dass es sich von alleine löst. Im besten Fall kriegt der Mitarbeiter die Kurve, im schlimmsten Fall brennt er aus. Pech gehabt. Für einen Unternehmer und Buchautor aus der Schweiz ist das nur ein Beispiel für die grassierende Inkonsequenz: Wir kennen die Fallstricke des modernen Arbeitslebens, aber wir ändern die Spielregeln nicht. Wertvolle Ressourcen stehen uns zur Verfügung, aber wir erschaffen kaum Mehrwert. In vielen Branchen liegt das Geld auf der Straße, aber wir sind zu faul, es aufzuheben. Eine Absage an alle, die wissen, wie es geht, aber nichts tun.
Die moderne Gehirnforschung zeigt: Das "Ich" ist eine große Illusion - ein Gespräch mit Werner Siefer und Christian Weber.
Wir Menschen sind auf der Suche nach unserem wahren Selbst. Dafür fahren wir nach Asien, befragen Gurus, kaufen schlechte Bücher und waten in den Sümpfen der Esoterik. Umsonst, rufen nun zwei Focus-Redakteure. Sie haben die neuesten Erkenntnisse aus Hirnforschung, Anthropologie und Neurobiologie zusammengetragen. Fazit: Es gibt in uns Menschen keinen unverwüstlichen Ich-Kern, um den sich die Welt dreht. Es gibt lediglich ein erlebtes Ich-Gefühl. Und das wird produziert von einem Ding hinter der Stirn, eingeschlossen im dunklen Inneren eines Schädelknochens. Was das bedeutet? Der Mensch ist ein Niemand und muss in eigener Freiheit bestimmen, wer er ist und was aus ihm werden soll. Hier und jetzt.
Strategien für eine bessere Konzentration - ein Gespräch mit Verena Steiner.
Kaffee kochen, Mails abrufen, Post aufreißen, hier ein Plausch, dort ein Stelldichein - wer so seinen Arbeitstag beginnt, kann gleich wieder nach Hause gehen. Das sagt eine Zürcher Biochemikerin und weist darauf hin: Wer sein Tagespensum schaffen möchte, muss sich erst einmal abgrenzen. Seine Aufmerksamkeit willentlich auf seine Ziele lenken. Und alles andere ignorieren. Geht nicht? Irrtum! Alles nur eine Frage des geistigen Trainings. Wunderbarer Nebeneffekt: Wer fleißig übt, ist nicht nur schneller, erfolgreicher und zugleich entspannter. Er erlebt bei seiner täglichen Arbeit auch Flow, das Glückgefühl, das einen Raum und Zeit vergessen lässt.
Die neuen Alten, was sie wollen und wie sie leben - ein Gespräch mit Herrad Schenk.
Sie sind mitten unter uns. Und sie werden immer mehr. Und dennoch weiß man nicht so recht, was man von ihnen halten soll. Für die einen sind sie gierige Greise, die mit ihrer unersättlichen Lebensgier die Rentensysteme erschüttern. Für die anderen die Retter der Nation. Eine Schriftstellerin aus Freiburg, die selbst mit vollen Segeln auf die 60 zuhält, will nun Licht ins Dunkle bringen. Schluss mit Halbwahrheiten. Das Abenteuer "Alter" hat schon längst begonnen und wir können es nur gemeinsam bestehen. Wer kneift, gefährdet die eigene Zukunft. Und den Menschheitstraum von einem immer länger währenden Leben.
Das Geheimnis einer lebenslangen Partnerschaft - ein Gespräch mit Ursel Bucher.
Verliebt, verlobt, verheiratet. Und dann? Jede zweite Ehe landet vor dem Scheidungsrichter. Oft schon nach wenigen Jahren. Der Grund: Der Partner ist doch nicht so, wie man ihn gerne hätte: schön, stark, erfolgreich, fürsorglich und des eigenen Glückes Schmied. Eine Paartherapeutin aus Stuttgart plädiert dafür, Beziehungen zu entzaubern: Den Traumpartner gibt es nicht. Wohl aber ein festes Band, das zwei autarke Menschen freundschaftlich und auf ewig miteinander verbindet.
Wie man im hektischen Joballtag gesund bleibt? - Ein Gespräch mit Matthias Lauterbach.
Gesundheit ist die Fähigkeit, lieben und arbeiten zu können. Kein Wunder, dass sich viele Menschen hierzulande nicht mehr gesund fühlen. Eines der Hauptprobleme: Viele Unternehmen erkennen nicht, dass sie aktiv in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren müssen, damit diese die steigenden Ad-hoc-Anforderungen bewältigen können. Vorsorge zahlt sich aus! Man braucht nur auf die jährlich 40 Milliarden Euro blicken, die derzeit als Entgeltfortzahlung und Krankengeld aufgebracht werden müssen. Eine finnische Firma zeigt, wie präventives Gesundheitscoaching aussehen könnte!
Wie man sich am Arbeitsplatz unentbehrlich macht? - Ein Gespräch mit Susanne Reinker.
Niemand ist heute mehr unkündbar. Jeden kann es erwischen. Der lebenslange Arbeitsplatz ist sowieso Vergangenheit. Umso mehr sollte sich jeder im Job unentbehrlich machen, sagt eine Publizistin. Ihre diesbezüglichen Tipps haben sich in den letzten Monaten zum Verkaufshit gemausert. Gutes Benehmen, Überstunden zur richtigen Zeit, aufrichtiges Interesse an Job und Kollegen, Vorsicht vor schnellen Urteilen sowie ein hohes Maß an Kollegialität und Zuverlässigkeit. Im Grunde genommen geht es um die Wiederentdeckung eines anständigen Miteinanders. Gute Laune und Höflichkeit sind wieder im Kommen.
Wie findet man das richtige Arbeits- und Lebenstempo? - Ein Gespräch mit Wilfried Reiter.
Wer im Hamsterrad dauerhaft zu schnell läuft, klappt irgendwann zusammen. Zehntausende erleben jährlich ihren Burn-out. Die Opfer werden immer jünger. Sie verlieren die Sensibilität für ihre persönliche Geschwindigkeit und verzehren sich in der Hatz um Ziele und Ergebnisse. Speed-Kompetenz lässt sich jedoch lernen, sagt ein Wiener Coach und erläutert, wie und wann man Anstrengung und Kräfteverschleiß dosieren soll. Die Kunst liegt offenbar darin, den richtigen Zeitpunkt zu finden, die Dinge laufen zu lassen, ohne die Intensität des Vorgangs zu vernachlässigen.
Warum immer mehr Menschen im Job innerlich kündigen - ein Gespräch mit Ralf D. Brinkmann.
35 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland haben innerlich gekündigt. Dies hat ein Heidelberger Wirtschaftspsychologe herausgefunden. Die Betroffenen machen Dienst nach Vorschrift, erscheinen pünktlich zur Arbeit, gehen zeitig nach Hause und vermeiden jegliche Konfrontation. Der Hauptgrund: Sie sind enttäuscht und fühlen sich betrogen, der ursprüngliche psychologische Arbeitsvertrag ist nicht mehr gültig. Besonders betroffen sind die "Überlebenden" eines Personalabbaus. 60 und 80 Prozent ziehen sich daraufhin zurück und gehen in die innere Emigration.
Ausgewählt von der changeX-Redaktion.
Knapp 200 Bücher haben wir dieses Jahr wieder rezensiert. Haben mit über 100 Experten und Autoren Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Jetzt ist es Zeit, die Besten zu küren und die größten Flops des Jahres zu benennen. Jedes Jury-Mitglied stellt seine Wahl vor: bestes Sachbuch, bester Ratgeber, größter Flop. Neu: Die 13 Highlights können schnell, direkt und versandkostenfrei über changeX bestellt werden.





